The Hills Have Eyes 2

  1. Ø 2
   2007
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Filmhandlung und Hintergrund

The Hills Have Eyes 2: Sequel zum Remake des Wes Craven-Klassikers, inszeniert von Martin Weisz ("Rohtenburg").

Am letzten Übungstag fährt ein Kadettenteam der Nationalgardisten um Sergeant Jeffrey Millstone (Flex Alexander) zu einem Außenposten in der von Atomtests zerkraterten Wüste. Sie sollen das militärische Forschungslabor mit Ausrüstung versorgen. Doch als die Privates Missy (Daniella Alonso), David (Michael McMillian), Amber (Jessica Stroup) und Crank (Jacob Vargas) dort ankommen, ist die Station verlassen. Ein Funkruf lockt sie zu einer scheinbaren Rettungsmission in die nahen Hügel. Dort warten mordlüsterne, verstrahlte Mutanten auf sie.

Auch anno 2007 versiegt die Welle harten Horrors nicht: Rohe Gewalt und erbarmungsloser Thrill alliieren erfolgversprechend im Sequel zum letztjährigen Schocker. Altmeister Wes Cravens Drehbuch weist Newcomer Martin Weisz („Rohtenburg„) den blutigen Weg.

Während einer Übung in New Mexico findet eine Einheit der Nationalgarde ein entlegenes Forschungscamp seltsam verlassen vor. Als das Team ein Notsignal im entfernten Gebirge ortet, brechen die Soldaten zu einer Rettungsmission auf. Sie können nicht ahnen, dass dort kannibalische Mutanten lauern.

Eben noch trainierten die jungen Nationalgardisten für den Häuserkampf im Irak, da stehen sie auch schon an der Front und müssen über sich hinaus wachsen. Doch liegt ihr Einsatzgebiet nicht im Nahen Osten, sondern auf einem ehemaligen Testgelände für Atomwaffen in der Wüste von Arizona, wo zuletzt diverse Touristen und Wissenschaftler spurlos verschwanden, weil ohne nähere Kenntnis der Behörden ein mutierter Kannibalenstamm sein Unwesen treibt. Und der macht dem Platoon kaum weniger zu schaffen als El Kaida.

Ein Trupp der Nationalgarde soll mal nachsehen, warum auf eine Atomtestgelände ständig Leute spurlos verschwinden. Sequel zum gelungenen Remake eines Hinterwald-Horrorschockers von Wes Craven.

Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Ein Herz für Kannibalen hat Martin Weisz schon in „Rohtenburg“ entwickelt. Der Blutspur folgend lässt er im Sequel zum erfolgreichen Remake von Wes Cravens kleinem Terrorklassiker eine neue Mutantensippe auf frische Opfer los.

    Bleibt Weisz‘ Debüt weiterhin gerichtlich verboten, wird der Nachfolger zu Alexandre Ajas fulminantem Remake höchstens Probleme bei der Altersfreigabe haben. Wes Craven, Produzent und Drehbuchautor, der 1985 auch den wenig erquicklichen zweiten Teil des Originals inszenierte, sorgt für einen Wechsel: „Texas Chainsaw Massacre“ trifft „Deliverance“. Im routinierten Remake schlägt sich Weisz solide, aber überraschungslos, was im wenig originellen Script begründet liegt, das Plot und Charakterisierung durch eine recht wahllose Abfolge von blutigen Morden ersetzt.

    Zur Einstimmung erfolgt eine ekelerregende Geburt im „Saw“-Look und ein zünftiger Bodycount, der das volle Blood&Guts-Programm abfährt. Und so geht es weiter. Eine misslungene Gefechtsübung führt die Protagonisten ein, eine Horde einfältiger Nationalgardisten, die von ihrem Sergeant (Flex Alexander) fortwährend zusammengefaltet werden. Die Truppe fährt zu einem Camp in einem Trainingsgebiet New Mexicos, wo es außer Wüste nur ein paar Skorpione gibt. Diese Station in einem Tal mitten in einer Marslandschaft war Schauplatz des anfänglichen Massakers und liegt scheinbar verlassen da. Ein unverständlicher Notruf lockt sie in die unwegsamen Berge, wo sie ziellos umherirren und leichte Beute eines unsichtbaren Gegners werden – der strahlenverseuchten, degenerierten Mord-Sippe. Sie flüchten durch das unwegsame Territorium, auf das keine Häuserkampfübung in Kandahar-Kulisse vorbereiten kann. Als sie versehentlich den eigenen Sergeant erschießen, werden sie zum kopflosen Kanonenfutter. Dieses klägliche Verhalten – ein böser Kommentar zum Irakkrieg? Wer mag, kann gar den ganzen Film als gallige Allegorie darauf verstehen. Was sie auch versuchen – es reitet sie immer tiefer ins Schlamassel, bis zum Showdown im „TCM 2“ ähnelnden Stollensystem, wo ihnen wie im Vorgänger ein „guter“ Freak das Leben rettet.

    Gemäß dem aktuellen Trend strukturiert Weisz mit drastisch-skurrilen Todesarten und schockreichem Thrill das Geschehen. Sein grotesker Over-the-Top-Splatter – hier liegt die Kreativkraft des Films – ist kaum anders als ein Cartoon zu sehen. Allzu ernst nehmen sollte man den groben Spaß zumindest nicht. Intelligenter Horror ist etwas anderes, aber das Zielpublikum wird bei hohen Blutpegelwerten hinreichend unterhalten. tk.

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