The Fountain (2006)

The Fountain: Mysteriöse Science Fiction von Darren Aronofsky, die eine Liebesgeschichte erzählt, die 1000 Jahre umspannt.
Kinostart: 18.01.2007
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Filmhandlung und Hintergrund

The Fountain: Mysteriöse Science Fiction von Darren Aronofsky, die eine Liebesgeschichte erzählt, die 1000 Jahre umspannt.

In drei Zeitaltern folgt ein Mann seinem Ziel: 1535 reist der spanische Conquistador Tomas Verde (Hugh Jackman) mit Vater Avila (Mark Margolis) in den tiefsten südamerikanischen Dschungel, um in einem streng bewachten Maya-Heiligtum den Quell ewigen Lebens zu finden. In der Gegenwart forscht Tommy Creo trotz Bedenken von Dr. Guzetto (Ellen Burstyn) verzweifelt nach der Krebsheilung – um seine schwer erkrankte Frau Izzi (Rachel Weisz) zu retten, die ein Buch über den Abenteurer Tomas schreibt. Und 500 Jahre in der Zukunft schwebt Tom in einer kugelförmigen Hülle durch die Weiten der Galaxis.

Auf drei Zeit- bzw. Realitätsebenen angesiedelte, ambitionierte Science Fiction, mit der sich Visionär Darren Aronofsky (“Requiem For a Dream”) mit einem Paukenschlag zurückmeldet. Ein ganzes Millennium verschmilzt zu einer Meditation über Liebe und das ewige Leben.

Im Jahr 1535 reisen die spanischen Konquistadoren und ein Priester unter der Führung von Kapitän Tomas Verde in den Dschungel der Mayas, um ein Geheimnis aufzudecken. Im Jahr 2500 reist ein anderer Tom in einem Raumschiff und hat eine wertvolle Fracht an Bord sowie Erinnerungen an den Dschungel der Mayas und eine verlorene Liebe. In der Gegenwart arbeitet Tommy Verde an einer fortgeschrittenen Heilmethode für Krebs, als er erfährt, dass seine Frau Izzi unheilbar erkrankt ist… an Krebs – und Tommy kann ihr nicht helfen.

Drei Epochen, ein Mann, eine Mission: 1535 versucht der Konquistador Tomas in einem Maya-Heiligtum den Quell ewigen Lebens zu finden. 500 Jahre später arbeitet der Wissenschaftler Tommy an einer Heilmethode für Krebs – um seine erkrankte Frau zu retten. Die hat ihre Methode gefunden, sich mit dem Tod auseinander zu setzen und schreibt für ihren Mann ein Buch, das vom Eroberer Tomas erzählt. Derweil 2500 der Astronaut Tom durch Raum und Zeit in die Transzendenz reist – wo Anfang und Ende sich treffen.

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Kritiken und Bewertungen

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    Auch mit seinem neuen Film stellt der amerikanische Regisseur Darren Aronofsky (Pi, Requiem for a Dream) nachhaltig unter Beweis, einer der innovativsten Regisseure der Gegenwart zu sein. Sein zärtlich-dunkler, mystisch-visionärer Trip um Tod, Ehrfurcht, Schmerz, Schöpfung und ewiges Leben umfasst verschiedene Zeit- und Handlungsebenen, die er in spektakuläre Bilder mit enormer suggestiver Kraft einbettet.

    Dabei entstanden teilweise ähnlich soghafte und virtuose Szenen, wie sie auch in solchen Klassikern wie in Kubricks 2001 - Odyssee im Weltraum oder Tarkowskijs Stalker vorkommen. Der große Verdienst von Darren Aronofsky ist es, filmische Welten schaffen zu wollen, die als unverfilmbar gelten müssen. Ein grenzwertiges Experiment, welches auch bei The Fountain beeindruckend geglückt ist.

    Mit großartigem Dekor, ausdrucksstarken Darstellern und ausgefeiltester Tricktechnik hat er hier insofern etwas beinahe Unmögliches geschaffen, sofern sich der Zuschauer auf diese Bilder auch einlässt. Denn diese außerordentliche künstlerische Komposition, passend untermalt durch die klassische Musik des "Kronos Quartetts", wird wohl nur dann den Betrachter positiv erreichen können, wenn er sich durch dessen Bilder samt gradliniger esoterischer Botschaft nicht überfordert fühlt. Was wiederum ein hohes Maß an Offenheit und grundsätzlicher Bereitschaft des Einlassens und Zeithabens beim Zuschauen voraussetzt.

    The Fountain ist ganz großes Kino!

    Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)

Kritikerrezensionen

  • In seiner dritten, visuell erneut ansprechenden Regiearbeit sucht der experimentierfreudige Filmemacher Darren Aronofsky nach dem Quell ewiger Jugend.

    Selbst ein hoch gehandelter und preisgekrönter Regisseur hat’s nicht leicht, wenn es darum geht, visionäre Projekte mit großem Hollywood-Budget Wirklichkeit werden zu lassen. So erging es auch dem Harvard-Absolventen Darren Aronofsky, der 1998 für “Pi – Der Film” mit dem Regiepreis des Sundance Filmfestivals ausgezeichnet wurde und 2001 für “Requiem for a Dream” eine Oscar-Nominierung erhielt. Mit seinem dritten Spielfilm strebte der gebürtige New Yorker nun nach Höherem. Doch zunächst stand “The Fountain” unter keinem guten Stern. Es kam zu Verzögerungen, weil der Regisseur zunächst an Stelle von Christopher Nolan “Batman Begins” drehen sollte, und dann sprangen auch noch die beiden Hauptdarsteller Brad Pitt und Cate Blanchett ab. Ein Glück nur, dass Aronofsky seit 2004 mit Rachel Weisz verheiratet ist, die Blanchetts Part übernahm und nun an der Seite von “Wolverine” Hugh Jackman zu sehen ist. Letzterer spielt in dem unorthodoxen Science Fiction-Film gleich drei Rollen: den Conquistadoren Tomas, den Arzt Tommy und einen seltsamen Astronauten im 26. Jahrhundert. Tomas will ein Geheimnis aus religiösen Motiven ergründen, Tommy seine Frau Izzi (Weisz) vor dem Krebstod bewahren und in ferner Zukunft sollen alle Fäden irgendwie zusammenlaufen…

    Auch wenn Aronofsky längst nicht das Budget zur Verfügung stand, was ihm ursprünglich vorschwebt hatte, spürt man gerade in den futuristischen Sequenzen jenen visuellen Einfallsreichtum, der schon seine beiden vorangegangenen Werke auszeichnete. Gleichzeitig verlangt er dem Betrachter allerdings ein Höchstmaß an Konzentration ab, muss dieser doch drei parallelen Handlungssträngen – vom Mittelamerika der Mayas über die USA von heute bis in den Weltenraum der fernen Zukunft – , die sich insgesamt über einen Zeitraum von 1000 Jahren erstrecken, folgen können. Doch spätestens, wenn dem Arzt Tommy, der verzweifelt, ja manisch besessen, nach einem Mittel gegen Krebs forscht, seine Frau mit einem Tumor im Kopf unter seinen Armen wegstirbt, weiß auch der letzte, was der Filmemacher mit seiner episch angelegten Geschichte aussagen will. Es geht um den alten Menschheitstraum vom Quell ewiger Jugend, der indes immer ein Traum bleiben wird. Wenn Aronofsky diesen Baum des Lebens visualisiert, werden zwei Schwächen von “The Fountain”, in dem im übrigen kein einziger Brunnen vorkommt, offenbar: Die für Hollywood-Standards vergleichsweise bescheiden ausgefallenen Trickaufnahmen und das Abdriften in esoterisch verbrämten Fantasy-Kitsch. Fans des experimentierfreudigen Autors und Regisseurs werden sich daran kaum stören und dem Räsonieren über Liebe und Tod, (Wieder-)Geburt und Unsterblichkeit gerne zusehen. lasso.

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