Filmhandlung und Hintergrund

Filmeparodie, die das Superhelden-Genre und insbesondere "Spider-Man" aufs Korn nimmt.

Aus Rick Riker (Drake Bell) wird nie etwas - der unfähige Vollversager haust bei seinem senilen Onkel Albert (Leslie Nielsen). Als er beim Schulausflug ins Labor eines Pharmakonzerns von einer genmanipulierten Libelle gestochen wird, verwandelt sich der schüchterne Schwächling in den Superhelden Dragonfly. Dessen Agenda ist es fortan, Verbrechen zu bekämpfen, sofern er seine Kräfte, die hübsche Jill (Sara Paxton) und einen Konzernchef bändigen kann.

„Spider-Man“ und andere Superhelden jedweder Couleur stehen auf der Zielscheibe dieser keinen derben Gag scheuenden, selbstredend respektlosen Parodie jener Scherz-Profis, die mit der „Nackte Kanone„- und der „Scary Movie„-Reihe die Zwerchfelle aufs Äußerste erschütterten.

Der ungeschickte Rick Riker lebt bei Tante und Onkel. Als er beim Schulausflug in das Labor eines Pharmakonzerns von einer genetisch manipulierten Libelle gebissen wird, verwandelt er sich in Superheld Dragonfly. Fortan widmet er sich der Verbrechensbekämpfung. Sein größter Feind ist der Chef des genannten Pharmakonzerns, doch auch die Liebe macht ihm zu schaffen.

Der ungeschickte Rick Riker lebt bei Tante und Onkel. Als er beim Schulausflug in das Labor eines Pharmakonzerns von einer genetisch manipulierten Libelle gebissen wird, verwandelt er sich in Superheld Dragonfly. Fortan widmet er sich der Verbrechensbekämpfung. Sein größter Feind ist der Chef des Pharmakonzerns, der einen Massenmord beim Welt-Menschlichkeitskongress plant und eine Riesenrauferei mit Doubles von Berühmtheiten wie dem Papst, Dalai Lama, Desmond Tutu und Nelson Mandela anzettelt.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

    1. Schon ein kurzer Blick auf den Inhalt genügt und man weiß: Aha, hier wird also Spiderman parodiert. Nun, grundsätzlich ist gegen Film- oder Genreparodien rein gar nichts einzuwenden. Ganz im Gegenteil, es gibt was diese Gruppe betrifft, äußerst gelungene Filme, angefangen bei "Das Leben des Brian", über "Spaceballs" bis hin zu "Der Schuh des Manitu" oder " Shaun of the dead ". In diese Reihe lässt sich "Superhero" aber ganz und gar nicht einfügen. Denn dieser Film besitzt nicht annähernd so viel Witz wie die Filme, die er zu parodieren versucht.

      Kurz gesagt: Der Film ist nicht lustig.
      Die Haupt-Gag-Inhalte bestehen – mal wieder – aus menschlichen Ausscheidungen jeglichen Aggregatzustands, lose vermengt mit ein bisschen Rassismus hier und ein wenig Homophobie da. Der Großteil der Witze ist so dämlich, dass sogar Klamaukfans niedrigsten Niveaus über ein seichtes Schmunzeln nicht hinaus kommen werden. Die einzigen echten Lacher wird vermutlich das Tom-Cruise-Double ernten, das zwei grandiose Auftritte hinlegt (einer davon nach dem Nachspann, also abwarten).

      Wer sich wirklich für den Film interessiert, sollte sich einfach den Trailer anschauen, da sind bereits die meisten der witzigeren Szenen versammelt. Und die restlichen der zumindest ansatzweise komischen Einfälle wird es sicherlich sehr bald auf Youtube zu sehen geben. Für diese wenigen gelungenen Ideen gibt es von mir einen halben Punkt. Einen weiteren halben Punkt erhält das Tom Cruise-Double. Mehr ist leider nicht drin, da weder die Schauspieler, noch die Umsetzung überzeugen können. Insgesamt ist der Film also nicht zu empfehlen.

      Fazit: Eine Superhelden-Genreparodie ohne Lachgarantie. Billige Witze treffen auf billige Umsetzung. Lustig sieht anders aus.
    2. Superhero Movie: Filmeparodie, die das Superhelden-Genre und insbesondere "Spider-Man" aufs Korn nimmt.

      Eintönige Filmeparodie, die nach der (entschärften) Fasson von „Fantastic Movie“ oder „Meine Frau, die Spartaner und ich“ in diesem Fall das Superhelden-Genre krude aufs Korn nimmt.

      Einschlägige Erfahrung sammelte Regisseur und Drehbuchautor Craig Maizin zuvor als einer der Skripter von „Scary Movie 3 & 4“, sowie seinem Regiedebüt „The Specials“ (2000), mit dem er ebenfalls die hochfliegende Spandex-Garde verulkte. Die Idee zu seinem thematisch ähnlichen, aktuellen Film muss ihm schon länger im Kopf herumgespukt sein, da er sich bei der Story vor allem am ersten Teil der „Spiderman“-Trilogie orientiert.

      Rick Riker (Drake Bell spielte in „High Fidelity“ die Jungausgabe von John Cusack) ist eine entschieden ungeschicktere Version von Peter Parker. Verwaist lebt der unscheinbare Schüler bei seiner Tante (Marion Ross hält für einen besonders ausgedehnten Senioren-Blähungsmarathon her) und seinem Onkel Albert (Kult-Komiker Leslie Nielsen wird leider nur kleinkalibriges Gag-Arsenal zur Verfügung gestellt). Beim Schulausflug in das Labor eines pharmazeutischen Großkonzerns wird Rick von einer genetisch manipulierten Libelle gebissen und somit über Nacht in den Superhelden Dragonfly transformiert. Daraufhin ist er superstark und kann Wände hochklettern, aber (zunächst) nicht fliegen. Seiner Einsatzfreudigkeit bei der Slapstick reichen Verbrechensbekämpfung in Empire City tut diesen keinen Abbruch. Höhepunkt ist das Duell mit seinem Oberwidersacher, dem Konzernleiter Lou Landers (Christopher McDonald), der optisch „Iron Man“ nachgeschmiedet wurde. Er plant einen Massenmord beim Welt-Menschlichkeitskongress und zettelt eine Riesenrauferei mit Doubles von Berühmtheiten wie dem Papst, Dalai Lama, Desmond Tutu und Nelson Mandela an. Besonders krass ins Gag-Kreuzfeuer gerät Wissenschaftler Stephen Hawking, dessen Behinderung unangenehm exzessiv als Zielscheibe auserkoren wurde. Des weiteren werden ausgiebige Pinkel-Pannen, Kotz-Einlagen und Pupswitze zur Erheiterung eingesetzt. Verzichtet wurde hingegen - PG13-gebunden - auf ausschweifende Sexkalauer, was dem Spoof insgesamt einen vergleichsweise harmlosen Grundtenor verleiht. Die Schwärmerei von Rick für seine Schulkameradin Jill (Sara Paxton) bleibt somit schön brav, inklusive dem (verpatzten) Kopfsteher-Kuss. Kurze Referenzen finden sich zudem an „X-Men“, „Fantastic Four“(ein unaufregendes Cameo von Pamela Anderson als Invisible Girl), „Batman“ sowie eine recht ulkige Nonsenseszene mit einem Tom-Cruise-Doppelgänger. Ansonsten wirkt die Persiflage-Power dieser Genrepersiflage eher gedrosselt. Daran ändert auch nichts, dass David Zucker als einer der Produzenten auftritt, seine Klassiker befinden sich in einer anderen Stratosphäre von Schlagfertigkeit. ara.

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