Summer Wars

   Kinostart: 12.08.2010
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Filmhandlung und Hintergrund

Sommerliches Anime-Abenteuer, das mit Humor und Familienwerten den Cyberwar in einem allumfassenden Internet gewinnt.

Der Elftklässler Kenji geistert mit seinem Avatar durch eine Art Second Life namens Oz, das aber immer stärkere Verbindung zur Wirklichkeit aufnimmt. Das schüchterne Mathegenie, das von seiner hübsche Schulkameradin Natsuki aufs Land zu ihrer reichen und altehrwürdigen Großmutter eingeladen wird, glaubt, eines Abends nur einen harmlosen Nummerncode geknackt zu haben, als gleich die ganze Infrastruktur verrückt spielt und er per Fahndungsfoto gesucht wird. Schuld daran ist eine gefährliche künstliche Intelligenz, mit der es Kenji und Natsuki aufnehmen wollen.

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Darsteller und Crew

  • Mamoru Hosoda
    Mamoru Hosoda
  • Satoko Okudera
    Satoko Okudera
  • Nozomu Takahashi
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  • Seiji Okuda
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  • Yukihiro Masumoto
    Yukihiro Masumoto
  • Shigeru Nishiyama
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  • Akihiko Matsumoto
    Akihiko Matsumoto

Videos und Bilder

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Summer Wars: Sommerliches Anime-Abenteuer, das mit Humor und Familienwerten den Cyberwar in einem allumfassenden Internet gewinnt.

    Sommerliches Animé-Abenteuer, das mit Humor und Familienwerten den Cyberwar in einem allumfassenden Internet gewinnt.

    Es ist nachgerade ergreifend, mit welcher Leichtigkeit Mamoru Hosoda den Cyberwar eines „Tron“ und eine lebensfreudige Familiengeschichte unter den Hut einer Sommerkomödie im Animationsformat bringt. Den traumhaften Vorgänger „The Girl, Who Leapt Through Time“ spürt man fast noch in jeder Einstellung einer Science Fiction, die lieber traditionelle Werte außerhalb der virtuellen Realität feiert und mit dem Web 2.0 abrechnet.

    Das heißt hier „Oz“ und ist eine Art „Second Life“, das auf dem besten Wege ist, zur allumfassenden Matrix zu werden. Auch der Elftklässler Kenji geistert mit seinem Avatar durchs „Pokémon“-bunte Konsumparadies der Spielwütigen, das heimlich zum Rückgrat des landesweiten Infrastruktur angewachsen ist - mit drastischen Folgen. Zunächst freut sich Mathe-Genie und Fettnäpfchen-Experte Kenji riesig, dass ihn seine hübsche Schulkameradin Natsuki zu ihrer Familie aufs Land einläd, wo sie den verschüchterten Tollpatsch dreist als ihren Gatten in spe ausweist, um den adligen Stammbaum ihrer 90-jährigen Großmutter angemessen zu erweitern. Als Kenji in einer Kryptologie-Nachtschicht den vertrackten Zahlencode einer anonymen SMS löst, fällt er am nächsten Morgen aus allen Wolken: Seine Aktion hat sämtliche Konten in Oz gehackt, Verkehrsleitsysteme, Gas- und Wasserversorgung spielen verrückt und sein Fahndungsfoto prangt im Fernsehen. Dahinter steckt eine künstliche Intelligenz namens „Love Machine“, entwickelt von Wabisuke, dem schwarzen Schaf der Familie und freigesetzt vom US-Militär.

    Mit vereinten Kräften starten sie nun einen Krieg gegen die bösartige Malware, die etwa so lästig ist wie Mr. Smith aus „Matrix“ und droht, einen Satelliten in ein AKW stürzen zu lassen. In diesem Battle Mode zeigt „Summer Wars“ seine spektakuläre Seite, bringt schweißtreibende Spannung beim Hacker-Wettrennen gegen die Zeit, verliert aber nie die Präferenz für das Familiengeschehen. Hosoda demonstriert Zusammenhalt, Lebensfreude und Werte eines traditionsreichen Multigenerationenclans, nimmt sich Zeit für harmlosen Schabernack und die schüchterne Annäherung Kenjis und Natsukis. Vor allem aber verneigt er sich vor der ehrwürdigen Familienpatriarchin, deren Stunde schlägt, als es gilt, ihr analoges Netzwerk spielen zu lassen. Ihr Tod und das Abschiednehmen komplettieren die ganze Bandbreite an Emotionen. Der schwer nostalgische Trickfilm kostet sie aus und zeigt traumhaft, wie überlegen die Wirklichkeit dem Virtuellen und wie nah Hosada Altmeistern wie Miyazaki und Oshii gekommen ist. tk.

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