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Streets of Rio

Kinostart: 31.01.2008
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Filmhandlung und Hintergrund

Spannender Gangfilm im Stil von "City of God", in dem ein junges Fußballtalent in den Favelas von Rio de Janeiro in Konflikte mit dem ansässigen Gangboss gerät.

Vor zehn Jahren musste Tiago (Tiago Martins) als Junge erleben, wie sein Vater beim Fußballspiel erstochen wurde. Seitdem träumt der Jugendliche davon, der alltäglichen Gewalt und dem Elend der Favelas zu entfliehen. Beständig hat er Fußball trainiert und nun soll er ein Auswahltraining absolvieren. Ihm winkt ein Profivertrag, wofür ihm selbst Gangboss Tubarao (Lui Mendes) die Daumen drückt. Doch dann wird Tiagos Freund Sabia (Luis Otávio Fernandes) in einen Mord verwickelt.

Pulsierender Gangfilm aus den Elendsvierteln Rio de Janeiros: Werbespezialist Alexander Pickl drehte vor Ort mit Laien und schickte sein aufregendes Stück Straßenleben in die neue „City of God„-Schule, in der Fiktion und Realität verschmelzen.

Als kleiner Junge musste Tiago ansehen, wie sein Großvater in einem Fußballstadion erstochen wurde. Als junger Mann möchte er der alltäglichen Gewalt, dem Elend in seinem Armenviertel mit Hilfe des Fußballs entfliehen. Drei Tage noch, bis Tiago in einem Auswahltraining hofft, in ein Profiteam berufen zu werden. Selbst der ansässige Gangboss Tubarao drückt ihm die Daumen. Doch dann baut ausgerechnet Tiagos bester Freund Sabia Mist. Und Tiago steckt mittendrin in dem Sumpf, dem er entfliehen wollte.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Streets of Rio: Spannender Gangfilm im Stil von "City of God", in dem ein junges Fußballtalent in den Favelas von Rio de Janeiro in Konflikte mit dem ansässigen Gangboss gerät.

    Sein Traum ist das Trikot mit der Nummer 10 bei Fluminenses. Doch die grimmige Realität der Favela will ihn lieber als jugendlichen Gangster sehen.

    Brasilien ist bekannt für Karneval, Hintern und Fußballer. Und für wild in die Natur wuchernde Vorortslums, in die sich Polizisten und Nachrichtenreporter tunlichst nur unter Armeebewachung hineintrauen. Gottlob gibt es noch Filmemacher, sonst wüssten wir am Ende gar nicht, wie es dort aussieht. Der deutsche Alexander Pickl und seine Crew gingen dahin, wo nicht einmal die Macher von „City of God“ sich hin trauten, und liefern eine schaurig-schöne lateinamerikanische Underdoggeschichte wie so viele (wahre) zu seltenen Bildern authentischer Tristesse.

    Die Schauspieler, die dabei Pickls Kommando folgen, entstammen zum größten Teil der Kunsthochschule des lokalen Stadtteils. Das als Kulisse dienende Slum ist nur über einen einzigen Aufgang zu erreichen, bewacht von Drogengangmitgliedern mit Schnellfeuergewehren, damit im Falle einer Razzia genügend Zeit zur Organisation der Verteidigung bleibt. Aus der Luft filmt man es besser nicht, selbst Zivilflugzeuge wurden schon mit Raketen anvisiert. Kameramann Arie van Dam wagt es trotzdem, mit spektakulärem Ergebnis. Hier wohnt Thiago (Thiago Martins) ohne Strom und fließend Wasser in einem Raum mit der siechen Mutter und soll sich entscheiden, ob er lieber Mörder werden will in der Organisation des amtierenden Paten des Monats oder ein Profifußballer mit Ticket nach Europa. Talent hätte er für beides. Aber liegt die Entscheidung wirklich in seiner Hand?

    Im Grunde wollen alle, das Thiago spielt. Sein ehrlicher Hilfsarbeiterbruder und der nette Voodoo-Bettler von nebenan genauso wie Thiagos schlechter bester Freund Sabia und der impulsive Gangsterboss Tubaru (intensiv: Lui Mendez). Doch dann stehen sie alle nacheinander diesem Ziel im Weg. Am offensten schließlich Tubaru, der phasenweise von Satan zum weisen Mentor mutiert und den potentiellen Mitarbeiter sogar einem deutschen Spielerkäufer empfiehlt (Ralf Richter), doch nicht über den Schatten der Eifersucht und des Jähzorns springen kann, als der Wunderknabe sein streng behütetes, doch superscharfes Schwesterlein begehrt. Mancher mag das klischeehaft finden, doch was hat ein armes Schwein außer Sex, Ehre und Träume. ab.

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