Southpaw

   Kinostart: 20.08.2015
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Filmhandlung und Hintergrund

Wuchtiges Box-Drama mit Oscar-Kandidat Jake Gyllenhaal als unbeherrschtem Fighter, der Familie und Karriere zu verlieren droht.

Mit seiner vierten Titelverteidigung hat es Boxweltmeister Billy Hope wieder allen Kritikern bewiesen, dass sein selbstzerstörerischer riskanter Kampfstil am Ende immer erfolgreich ist. Doch Wut und Jähzorn lösen schließlich eine Tragödie aus, die sein glückliches Familienleben jäh erschüttert. Als Hope alles verliert, sogar die Liebe seiner jungen Tochter, führt ihn sein neuer Coach Tick Wills auf den richtigen Weg, macht ihn nicht nur zu einem besseren Fighter, sondern auch zu einem reiferen Menschen.

Ein Boxweltmeister wird vom Leben von den Beinen geholt, bis ein neuer Coach sein Comeback ermöglicht. Intensives Action- und Familiendrama, in dem Jake Gyllenhaal als boxender Muskelprotz fast nicht wiederzuerkennen ist.

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Kritiken und Bewertungen

4,5
19 Bewertungen
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Kritikerrezensionen

    1. Die Geschichte ist zwar vorhersehbar und bietet nichts Neues, doch Jake Gyllenhall überzeugt einmal mehr und die Inszenierung weiß den Zuschauer zu packen. Sehenswert!
    2. Southpaw: Wuchtiges Box-Drama mit Oscar-Kandidat Jake Gyllenhaal als unbeherrschtem Fighter, der Familie und Karriere zu verlieren droht.

      Billy Hope hatte alles: Ruhm, Geld und eine wunderbare Familie. Doch als seine Frau Maureen (Rachel McAdams) tragisch zu Tode kommt, verliert Hope den Boden unter den Füßen. Weil er auch außerhalb des Rings seine Fäuste nicht im Zaum halten kann, wird er gesperrt. Er stürzt ab und verliert alles: Seine Titel, die Millionen und, am schlimmsten von allem, das Sorgerecht für seine Tochter. Erst als der Coach Tick (Oscar-Preisträger Forest Whitaker) in sein Leben tritt, erinnert sich Billy Hope an sein früheres Kampfmotto: Je mehr du einstecken musst, desto härter schlägst du zurück! Wie der am Boden liegende „Southpaw“, so Hopes Kampfname, das KO wegsteckt und sich zurück ins Leben kämpft, verlangt der Hauptfigur alles ab. Und Jake Gyllenhaal, nach „Nightcrawler“ mit 20 Pfund antrainierter Muskelmasse nicht mehr wiederzuerkennen, empfiehlt sich mit dieser Tour de force einmal mehr für den Oscar. Auch sein Regisseur Antoine Fuqua hat einen Lauf: Nicht einmal ein Jahr nach seinem Hit „The Equalizer“ legt der Regisseur nach. Fuqua war selbst Boxer - entsprechend emotional ist das wuchtige Drama über einen, der alles verlieren muss, um zu erkennen, was ihm wirklich wichtig ist. Fuqua inszeniert so brillant, filmt die Kämpfe im Ring mit einer eigens entwickelten Kamera, dass sich der Drive direkt auf den Zuschauer überträgt, unterstützt von der Filmmusik von Oscar-Preisträger James Horner und Eminems treibendem Soundtrack, sein neuer Hit „Phenomenal“ und weitere Songs inklusive. Doch der wahre Kampf, hervorragend geskriptet von „Sons of Anarchy„-Autor Kurt Sutter, findet nicht im Ring statt… Zum erstklassigen Cast zählen neben Oscar-Preisträger Forest Whitaker u. a. 50 Cent, Naomi Harris und Rachel McAdams. Ein Filmmonument der Schwergewichtsklasse, der „Raging Bull“ des 21. Jahrhunderts.

      Fazit: Jake Gyllenhaal auf Oscar-Kurs als Ex-Champ im Kampf gegen sich selbst.
      1. Sportfilme, und da im Besonderen, Filme über oder mit Boxern sind nicht gerade Kassenrenner in den Kinos. Allerdings mit einer Ausnahme. Seit 1979 Sylvester Stallone seine „Rocky–Serie begann, und es schaffte, damit weltweit die Kinosäle zu füllen. Jetzt gibt es den nächsten Versuch mit einer Geschichte aus diesem Milieu, der demnächst auf die Leinwand kommt.
        Im Boxsport bezeichnet die sogenannte Southpaw Stance eine Grundstellung, die hauptsächlich von Linkshänder eingenommen wird. In dieser Position hat der Boxer den rechten Fuß und die rechte Hand vorne und attackiert zunächst mit kurzen rechten Geraden, dem schließlich ein linker Haken folgt.
        Das ist auch die Spezialität von Billy „The Great“ Hope (Jack Gyllenhaal) ein unerschrockener Draufgänger, den jeder Rückschlag nur noch mehr anspornt. Sein wüster, wütender Stil verzichtet auf jede Raffinesse, nicht einmal eine Deckung hat er nötig.

        Billy kann es sich leisten, Schläge einzustecken, weil er umso härter auszuteilen vermag. Das hat ihn zum Weltmeister im Halbschwergewicht gemacht, an dem sich die Herausforderer reihenweise die Zähne ausbeißen. Aber diese Wut begleitet Billy auch im Privatleben.

        Auf einem Empfang nach einem gewonnen Kampf schwingt sich ein großmäuliger Nachwuchsboxer auf, Billy und seine Frau Maureen (Rachel Mc Adams) unflätig zu beschimpfen. Und da ist er wieder der Jähzorn von Billy. Er geht auf Miguel Escobar (Miguel Gomez) los. Eine wilde Prügelei beginnt, als ein Schuss fällt und Maureen tödlich getroffen wird.

        So nimmt Billys Tragödie seinen Anfang. Er verliert nicht nur seine geliebte Frau, sondern auch seine Tochter. Die kommt in die Obhut des Jugendamtes. Sein Manager ist mit seinem Vermögen durchgebrannt. Billy verliert als sein Hab und Gut. Erst der Amateurtrainer Tick (Forest Whitacker) erklärt sich bereit ihn wieder zu trainieren.

        Er stellt Billy Kampfstil total um und Billy hat wieder Spaß an seinem Sport. Zudem nach Ablauf seiner Sperre ein lukrativer Kampf auf ihn wartet. Und hier trifft er auf den inzwischen zum Weltmeister gewordenen Escobar. Jetzt kann er beweisen, dass er nicht nur zorniger Schläger ist, sondern zu einem erstklassigen Fighter herangereift ist.

        Eine hinlängliche und bekannte Geschichte, wie sie schon oft über den Boxsport erzählt wurde. Was überrascht ist die von Jack Gyllenhall dargestellte Figur. Er der bisher Durchschnittstypen dargestellt hat („Brokeback Mountain“), avanciert hier zum muskelbepackten Instinktboxer, der den Vergleich zu Robert de Niros legendären „Raging Bull“ (1980) nicht scheuen muss.

        123 Minuten – für den Boxfan ein MUSS.
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          Kino.de Redaktion  
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          Alexander Jodl  

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