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Sketches of Frank Gehry

Kinostart: 05.07.2007
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Filmhandlung und Hintergrund

Dokumenation über den Star-Architekten Frank Gehry. Inszeniert von niemand geringerem als dem Oscar-Preisträger Sydney Pollack.

Der kanadische Architekt und Wahlkalifornier Frank Gehry ist Designer und führender Vertreter des Dekonstruktivismus. Als enger Freund des Visionärs begleitet ihn Hollywood-Regisseur Sydney Pollack mit einer Kamera bei seiner Arbeit und der Begegnung mit anderen Künstlern: Schauspieler Dennis Hopper, der Architekt Philip Johnson, der Regisseur und Maler Julian Schnabel, der Musiker Bob Geldof und der ehemalige Walt-Disney-Chef Michael Eisner erklären die Eigenschaften von Gehrys Werken auch für Laien verständlich.

Oscarpreisträger Sidney Pollacks („Jenseits von Afrika„) in fünfjähriger Arbeit entstandene Dokumentation über das Architekturgenie Frank Gehry erlaubt einen geistreichen, humorvollen und tiefen Einblick in die Schöpfungen eines weltberühmten Künstlers.

Den Regisseur Sydney Pollack und den berühmten Architekten Frank Gehry (u.a. das Guggenheim-Museum in Bilbao) verbindet seit Jahren eine tiefe Freundschaft. Dieser Freundschaft ist es auch zu verdanken, dass der Kinoregisseur die kleine DV-Kamera zur Hand nahm und über mehrere Jahre den Star-Architekten begleitete. Enstanden ist so ein auch für Laien interessantes Poträt eines durchaus umstrittenen Künstlers.

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Kritikerrezensionen

  • Sketches of Frank Gehry: Dokumenation über den Star-Architekten Frank Gehry. Inszeniert von niemand geringerem als dem Oscar-Preisträger Sydney Pollack.

    Erster Dokumentarfilm von Sydney Pollack, bei dem der Oscar-Preisträger mit einem intimen Porträt seines Freundes, dem Star-Architekten Frank Gehry, fasziniert.

    Was bringt einen gestandenen Kino-Mann, dessen Filme insgesamt 46 Oscar-Nominierungen erhielten, dazu, eine DV-Kamera in die Hand zu nehmen und erstmals einen Dokumentarfilm zu drehen? Die einfache Antwort: tiefe Freundschaft. Der Freundschaft zwischen Sydney Pollack und dem Star-Architekten Frank Gehry ist es deshalb zu verdanken, dass diese Dokumentation entstehen konnte. Dabei kommt dem Hollywood-Regisseur, der so einzigartige Werke wie „Tootsie“ oder „Jenseits von Afrika“ schuf, nicht nur die Vertrautheit mit Gehry zu Gute, sondern auch der unbedarfte, unvoreingenommene Blick eines Laien auf einen Künstler, der sein Metier wie kaum ein anderer in den letzten zwei Jahrzehnten geprägt hat. Über einen Zeitraum von fünf Jahren hat Pollack seinen Freund mit kleiner, handlicher, flexibler Kamera begleitet, dabei versucht, dem Menschen Gehry nahe und gleichzeitig hinter das Geheimnis seines einzigartigen Erfolges zu kommen. Diese intimen Gespräche und hautnahen Beobachtungen von Arbeitssituationen unterschneidet der Regisseur mit Aussagen von Kollegen, Journalisten, Vorgesetzten und Experten, die sich durchaus auch kritisch zu dem nicht unumstrittenen Genie äußern - wir haben es beileibe nicht mit einer weichgespülten Hommage zu tun. Zudem nutzt Pollack geschickt seinen VIP-Status und bittet Künstler wie Julian Schnabel, den Musiker Bob Geldof oder Dennis Hopper, der selbst in einem Gehry-Haus wohnt, für Statements vor die Kamera. Dann wiederum zeigt der Filmemacher sein großes Talent, wenn er, diesmal mit schwerem 35-mm-Equipment, den architektonischen Meisterwerken zu Leibe rückt, die faszinierenden Gebilde aus Stahl, Glas, Holz und Beton adäquat einzufangen versucht. Und tatsächlich gelingt es, etwa das gewaltige Guggenheim Museum in Bilbao in seinem goldgelben Glanz erstrahlen zu lassen oder die lichtdurchfluteten Wandelhallen der Berliner DG-Bank auf Zelluloid zur Geltung zur bringen. Natürlich ist „Sketches of Frank Gehry“, der 2006 in Cannes seine Premiere feierte, in erster Linie ein Film für Menschen, die sich für moderne Architektur interessieren. Aber das sich auf übersichtliche 83 Minuten beschränkende Porträt des kanadischen Ausnahmekönners setzt kein sonderliches Fachwissen beim Publikum voraus - dazu ist Pollack zu sehr Entertainer, schließlich will er uns unterhalten und nicht zuletzt das macht sein Doku-Debüt so sehenswert. lasso.

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    Kino.de Redaktion  

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