Filmhandlung und Hintergrund

Amüsantes Sequel zur Buddyactionkomödie, in der ein LAPD-Detective und ein Hongkong-Inspektor einen Falschgeldring zerschlagen.

Hongkong-Inspektor Lee will LAPD-Detective Carter seine Heimatstadt zeigen. Schon nach kurzer Zeit werden sie in einen dramatischen Fall verwickelt. Ein Bombenanschlag auf die US-Botschaft hat zwei Agenten, die auf einen internationalen Falschgeldring angesetzt waren, getötet. Die Spur führt nach Las Vegas zur Neueröffnung des Red Dragon Casino, wo das Falschgeld gewaschen wird.

Inspector Lee und Detective Carter wollen mal so richtig ausspannen und in Hongkong Urlaub machen. Doch eben dort kommen bei einer Bomben-Explosion zwei US-Zollbeamte, die einem Geldfälscher-Ring auf der Spur waren, ums Leben. Das weckt sofort den Jagdinstinkt Lees und bald verdächtigt er den Triaden-Chef Ricky Tan, Drahtzieher des Verbrechens zu sein. Vorbei ist’s mit den geplanten Besuchen bei den zarten Masseusen und stattdessen gibt’s ordentlich Tritte von zweibeinigen Geheimwaffen wie etwa Tans Leibwächterin Hu Li…

Während des Urlaubs von Inspector Lee und Detective Carter in Hongkong kommen bei einer Bomben-Explosion zwei US-Zollbeamte ums Leben. Das weckt den Jagdinstinkt Lees, der bald den Triaden-Chef Ricky Tan verdächtigt, Drahtzieher des Verbrechens zu sein. – Auch in der Fortsetzung gibt es ein Jackie Chan-Feuerwerk von akrobatischen Leibesübungen, witzigen Einzeilern und furios choreographierten Kampfkunst-Sequenzen.

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Kritikerrezensionen

  • Rush Hour 2: Amüsantes Sequel zur Buddyactionkomödie, in der ein LAPD-Detective und ein Hongkong-Inspektor einen Falschgeldring zerschlagen.

    East meets West – und einmal mehr klingeln die Kinokassen. Das Sequel zur enorm erfolgreichen Actionbuddykomödie mit dem afroamerikanischen Standupkomiker Chris Tucker („Money Talks“) und Hongkonglegende Jackie Chan („Shang-High Noon“) verursachte einen erheblichen Boxoffice-Stau: Mit einem Startwochendeinspiel von 67,4 Mio. Dollar konnte New Line den lukrativsten Start seit Bestehen und den besten Auguststart überhaupt verbuchen. Der Erfolgsformel des Originals – einer familienfreundlichen Mischung aus Slapstick und Action – blieb man kluger Weise treu, wobei die Story diesmal von Los Angeles nach Hongkong und Las Vegas verlegt wurde.

    Die energievolle Inszenierung von Regisseur Brett Ratner („Family Man“) knüpft genau dort an, wo er das dynamische Duo im Original von 1999 verließ. So will Inspektor Lee seinem Freund, LAPD-Detective Carter, seine Heimatstadt Hongkong zeigen, doch schon nach kurzer Zeit werden sie in einen dramatischen Fall verwickelt. Ein Bombenanschlag auf die amerikanische Botschaft hat zwei Undercoveragenten, die einem internationalen Falschgeldring auf der Spur waren, getötet. Der Verdacht fällt auf Triadenboss Ricky Tan (John Lone aus „Der letzte Kaiser“). Mit diesem hat Lee ein persönliches Hühnchen zu rupfen, da Tan für den Tod seines Vaters verantwortlich ist. Tans rechte Hand Hu Li (die bezaubernde Entdeckung Zhang Ziyi aus „Tiger & Dragon“) und seine Schergen liefern sich mit dem immer noch gutmütig zänkischen Zweimannteam eine luftige Keilerei auf einem Bambusbaugerüst, anschließend kommt es in einem Massagestudio zur Rauferei, die wie sämtliche andere Kampfsequenzen von Chan selbst mit patentiert detailverliebtem Einfallsreichtum choreographiert wurden. Die Handlung der 90-Mio.-Dollar-Produktion wird anschließend nach Las Vegas zur Neueröffnung des Red Dragon Casino verlegt, wo das Triaden-Falschgeld gewaschen wird. Hier kommt es auch zum fulminanten Showdown.

    Chan liefert erwartungsgemäß vorwiegend die slapstickhaften Martial-Arts-Einlagen, während Tucker für die witzigen Pointen zuständig ist. Rassenstereotype sind auch diesmal wieder eine nicht versiegende Gagquelle. Zudem werden etliche Selbstzitate aus dem Original unter umgedrehten Vorzeichen eingebaut. So hören die beiden Stars sich diesmal beispielsweise Lees Beach-Boys-CD an, die Carter aus dem Auto wirft. Hangelten Chan und Tucker im Original noch von einem Ampelmast, ist es nun, sehr asiatisch, ein biegsames Bambusrohr. Zur obligatorisch mulitkulturellen Besetzung zählen zudem Komiker Alan King als Casinobesitzer, die puertoricanische Schönheitskönigin Roselyn Sanchez als undurchsichtige Secret-Service-Agentin und Don Cheadle (spielte bereits in Ratners „Family Man“) als schwarzer Asienfreak. Selbst bei der musikalischen Untermalung wurde wieder auf die bewährten Kompositionen von Lalo Schifrin gesetzt, lediglich für das Drehbuch wurde mit Jeff Nathanson ein Newcomer verpflichtet. Ein gewisses improvisiertes Feeling ist dennoch (oder gerade deshalb) spürbar und die Outtakes verpatzter Stunts während der Closingcredits sind wieder für großartige Lacher gut. Die Schlußszene signalisiert bereits einen möglichen dritten Teil der amüsanten Copcomedy, die angesichts des Publikumszuspruchs auch kaum zu vermeiden sein wird. ara.

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