Rush Hour

   Kinostart: 25.03.1999
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Filmhandlung und Hintergrund

Amüsantes Buddy-Movie à la "Nur 48 Stunden" und "Red Heat", in dem Chris Tucker und Jackie Chan aufeinandertreffen.

Hongkong-Cop Lee wird vom befreundeten chinesischen Konsul nach L.A. gerufen, als dessen kleine Tochter entführt wird. Daraufhin beauftragt das FBI den undisziplinierten Detective Carter damit, den ungebetenen Gast zu babysitten und vom Fall fernzuhalten. Natürlich können sich die beiden Partner wider Willen erst nicht ausstehen, bis sie sich doch zusammenraufen und die Kidnapper schnappen.

Eine Triadenbande entführt in L.A. die elfjährige Tochter des amtierenden Konsuls der Volksrepublik China und fordert eine Unsumme, die niemand zu zahlen in der Lage wären. In seiner Not wendet sich der Konsul an Detective Lee aus Hongkong, der mit den Entführern schon seine Erfahrung hat. Doch so reibungslos, wie Lee sich die Fahndung auf Amerikas Straßen vorstellt, klappt es nicht. Denn das FBI hat beschlossen, ihm den größten Unruhestifter des LAPD als Partner zur Seite zu stellen.

Der aus Hongkong kommende Detective Lee soll in Los Angeles die entführte Tochter des chinesischen Konsuls befreien. Als wäre das noch nicht schwierig genug, stellt ihm das FBI einen eigenwilligen Polizisten zur Seite. Erste reine Hollywoodarbeit, mit der Hongkongs Kung-Fu-Institution Jackie Chan auch in Deutschland der Durchbruch gelang: Über 3 Mio. Besucher honorierten die gelungene Mischung aus Action und Humor.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

    1. "Rush Hour" ist die zweite Regiearbeit von Brett Ratner, er arbeitete mit Chris Tucker bereits ein Jahr zuvor an "Money Talks" zusammen. Der Film ist ein typisches Buddy-Movie mit Kulturschock. Eigentlich ist es seltsam, denn nach "Red Heat" und den vielen darauf basierenden Kopien müsste das Thema eigentlich völlig ausgereizt sein, aber "Rush Hour" ist eine äußerst unterhaltsame und kurzweilige Action-Krimi-Komödie.

      Und das, obwohl die Story unoriginell, alt und von Anfang an vorhersehbar ist. Grund für den positiven Eindruck ist das Duo Jackie Chan/Chris Tucker. Der Name Jackie Chan steht für rasante Komödien mit viel Hongkong-Action, jedoch waren seine Filme immer anspruchslos und irgendwie gleich - kannte man einen, kannte man alle.

      Die Zusammenarbeit mit dem Stand-Up Comedian Chris Tucker, der bereits in "Das fünfte Element" für die meisten Witze sorgte, gibt Chan die Chance zu etwas Neuem. Obwohl die Pöbeleien zwischen den beiden Stars eher Storyfüller sind, sind sie doch die besten Teile des Films, denn man kann sich köstlich über Schnodderschnauze Tucker und das äußerst gut aufgelegte Kampfsport-Ass Chan amüsieren.

      Fazit: Ein charmanter Film für Action-, wie Komödien-Fans.
    2. Rush Hour: Amüsantes Buddy-Movie à la "Nur 48 Stunden" und "Red Heat", in dem Chris Tucker und Jackie Chan aufeinandertreffen.

      Wenn die schnellsten Hände des Ostens auf die größte Klappe des Westens treffen, dann hat das eine unwiderstehliche chemische Charisma-Reaktion in bester „Nur 48 Stunden“ - und „Red Heat“-Tradition zufolge, die Hongkong-Superstar Jackie Chan („Rumble in the Bronx“), dem aufsteigenden Komiker Chris Tucker („Money Talks“) und New Line mit 33 Mio. Dollar Wochenendeinspiel die bisher gewaltigste Box-Office-Explosion beschert. Damit nicht genug: Die turbulente Actionkomödie hat mit dem fünftbesten Startwochenende des Jahres den Rekord für das Einspiel eines im August, September oder Oktober gestarteten Films gebrochen.

      Der superbe Martial-Arts-Akrobat Chan, der in seinen atemberaubend ausgefeilten Kampfchoreographien die sportliche Eleganz Bruce Lees mit der Slapstick-Komödie Buster Keatons scheinbar spielend vereint, hat nun nach mehreren Anläufen mit auf den Westmarkt zugeschnittenen Hongkong-Produktionen seinen endgültigen US-Durchbruch geschafft. Dabei sind seine charakteristisch einfallsreichen Kampfszenen diesmal relativ kurz ausgefallen. Chans Fans kommen dennoch auf ihre Kosten: Er läuft Wände hoch, gleitet von schwindelerregenden Höhen in die Tiefe, entwaffnet blitzschnell Gegner und kickt und boxt, was das Zeug hält. Der englischen Sprache immer besser mächtig, wenn auch mit starkem Akzent, wird dieses Manko in „Rush Hour“ als effektiver Running Gag positiv umgemünzt, was zu schreiend komischen verbalen Schlagabtauschen zwischen dem ungleichen Buddy-Team führt. Nonstop-Quasselstrippe Tucker macht hier einen auf Eddie Murphys „Beverly Hills Cop“, der im Eifer des Gefechts schon mal einen halben Straßenblock in Schutt und Asche legt, um einen Gauner dingfest zu machen. Die beiden ergänzen einander wunderbar und feuern sich zum gemeinsamen komischen Höhenflug an. Da bleibt es ziemlich unwichtig, daß es sich beim formelhaften Plot um altbekannte Action-Routine handelt:

      Hongkong-Cop Lee (Chan) wird vom befreundeten chinesischen Konsul (Tzi Ma) nach Los Angeles gerufen, als seine kleine Tochter entführt wird. Daraufhin beauftragt das FBI den undisziplinierten Detective Carter (Tucker) mit der unliebsamen Aufgabe, den ungebetenen Gast zu babysitten und vom Fall fernzuhalten. Natürlich können sich die beiden Partner wider Willen nicht ausstehen, und im Stile der „Lethal Weapon“-Filme wird hier geneckt, gezetert und gemeckert, um sich schließlich zu besten Freunden zusammenzuraufen und den Kidnappern aus Hongkong auf die Spur zu kommen.

      Für die spritzige Inszenierung zeichnet Brett Ratner verantwortlich, der bereits mit „Money Talks“ ein gutes Gespür für die Erfordernisse einer Buddy-Komödie zeigte und sich üben konnte, Motor Mouth Chris Tucker halbwegs unter Kontrolle zu halten. Die Bemühungen haben sich gelohnt: Mit diesem unerwarteten Glückswurf werden sich für alle Beteiligten in der Zukunft sicherlich einige Türen öffnen. ara.

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