Filmhandlung und Hintergrund

Die blutrünstige Horrorkomödie „Demon Knight“ ist das erste von drei geplanten Leinwand- Spinoffs der populären HBO-TV-Serie „Tales from the Crypt“, die seit 1989 erfolgreich über die Bildschirme flimmert. Die Serie wiederum basiert auf der gleichnamigen Comic-Reihe der 50er Jahre, die den Kids der prüden Eisenhower-Ära mit schwarzhumorigen Gruftgeschichten, angereichert mit Sex und Gewalt und einer obligatorischen...

Der taffe Baker verteidigt bereits seit Jahren als Hüter eines blutgefüllten Schlüssels das Schicksal der Menschheit vor der Übernahme böser Dämonen. Jetzt haben ihn der Collector und seine Dämonen in einem einsamen Hotel in die Enge getrieben. Mit Unterstützung der Bewohner stellt sich Baker dem letzten Kampf.

In einer Wüstengemeinde treffen zwei Fremde ein. Brayker weckt als abgerissener Lederjackenträger sofort Mißtrauen und wird von dem eleganten „Collector“ wegen eines Diebstahls gejagt. In den Wänden eines abgelegenen Motels entpuppt sich der Collector jedoch als finsterer Höllenfürst und startet mit seiner Dämonenarmee einen Krieg gegen Brayker sowie alle zufällig Anwesenden. Ziel der Aktion ist ein traditionsreicher Zauberschlüssel, den Brayker an eine bis dato ahnungslose Gastronomieangestellte weiterreichen muß.

„Collector“ entpuppt sich in einem Motel als Höllenfürst und startet mit seiner Dämonenarmee einen Krieg gegen Brayker sowie alle Anwesenden. Ziel der Aktion ist ein Zauberschlüssel. Der Kinofilm zur „Masters Of Horror“-Serie ist ein Mummenschanz-Horrortrip mit actiongeladene Gruselunterhaltung.

Darsteller und Crew

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Die blutrünstige Horrorkomödie „Demon Knight“ ist das erste von drei geplanten Leinwand- Spinoffs der populären HBO-TV-Serie „Tales from the Crypt“, die seit 1989 erfolgreich über die Bildschirme flimmert. Die Serie wiederum basiert auf der gleichnamigen Comic-Reihe der 50er Jahre, die den Kids der prüden Eisenhower-Ära mit schwarzhumorigen Gruftgeschichten, angereichert mit Sex und Gewalt und einer obligatorischen morali-schen Botschaft, wohliges Gruseln bescherte. Zur Generation, der mit diesem schaurigen Kulturgut großgewordenen Babyboomern gehören auch die ausführenden Produzenten, die keine Geringeren sind als Walter Hill, Richard Donner, Robert Zemeckis und Megaproduzent Joel Silver. Regie bei dem abendfüllenden Grusical führt Spike-Lee-Kameramann Ernest Dickerson, der nach dem Sozio- Drama „Juice“ und dem Action-Thriller „Surviving the Game“ mit seiner dritten Arbeit das Horrorgenre in Angriff nimmt. Der Plot ist typischer Genre-Standard, den man zur Genüge aus den Werken der Horror- Künstler George Romero, Dario Argento oder Sam Raimi kennt: Ein bunt zusammengewürfelter Haufen bestehend aus einer niedlichen Prostituierten (Bren-da Bakke), einem sympathischen Säufer, einem psychotischen Postler, einer matronenhaften Motelbesitzerin (CCH Pounder), einem schleimigen Zuhältertypen und einer streetsmarten Kleinkriminellen (Jada Pinkett), sitzt in einem Gebäude fest – in diesem Fall ein heruntergekommenes Hotel im malerischen Wormwood -, während eine Horde von sabbernden und kreischenden Dämonen versucht, sich von draußen Zugang zu verschaffen. Als Gegenspieler, die Gut und Böse symbolisieren, stehen sich der taffe Braker (etwas farblos: William Sadler), der mit seinem blutgefüllten Schlüssel das Schicksal der Menschheit in der Hand hält, und der köstlich frotzelnde Obersatan im Cowboyoutfit (Billy Zane, dem seine Rolle augenscheinliches Vergnügen bereitet) gegenüber. Etliche ausgerissene Körperteile, Enthauptungen, ausgeschossene Augen zermantschte Innereien und plakative Kreuzigungs- und Kriegsrückblenden später kann die Apokalypse gerade noch einmal abgewendet werden. Für Episodenfilme (wie in der Romero-King-Cooperation „Die unheimlich verrückte Geisterstunde“ von 1982 unterhaltsam umgesetzt) sind die „Crypt“-Storys perfekt konzipiert, so daß der vorwiegend im Halbdunkel gedrehte „Demon Knight“ auf die gesamte Dauer etwas schmalbrüstig wirkt. Genre-Fans sollten von dem eimerweise gebotenen Gore und Splatter und dem sarkastisch-subversiven Humor allerdings begeistert sein. Der unerwartet starke Start in den US-Kinos läßt auch für die hiesige Auswertung nur das Allerbeste erhoffen. ara.

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