Filmhandlung und Hintergrund

Deliziöses Hollywood-Remake des deutschen Überraschungserfolges "Bella Martha".

Meisterköchin Kate Armstrong (Catherine Zeta-Jones) glänzt als Maître de Cuisine im Manhattaner Nobelrestaurant 22 Bleecker. Die gleichermaßen bewunderte wie gefürchtete Perfektionistin soll sich nach dem Tod ihrer Schwester um ihre 9-jährige Nichte Zoe (Abigail Breslin) kümmern - und ist völlig überfordert, denn außerhalb der Küche hat sie nichts im Griff. Dann muss sie sich auch noch mit dem neuen, ziemlich lässigen Koch Nick Palmer (Aaron Eckhart) herumschlagen - ihr totales Gegenteil. Doch aus Ablehnung wird schnell Zuneigung.

Scott Hicks

Kate kocht in einem Edellokal in New York City. Sie kehrt die Chefin heraus gegenüber Küchenpersonal und mäkelnden Gästen. Doch ihr Privatleben ist mau. Dies ändert sich mit dem Unfalltod ihrer Schwester. Denn Kate adoptiert ihre Nichte Zoe. Darüber hinaus fängt ein neuer Koch im Restaurant an, der mit seiner überschwänglichen Art das genaue Gegenteil von ihr ist.

Kate kocht in einem Edellokal in New York City. Sie kehrt die Chefin heraus gegenüber Küchenpersonal und mäkelnden Gästen. Doch ihr Privatleben ist dagegen mehr als mau. Dies ändert sich mit dem Unfalltod ihrer Schwester. Denn Kate adoptiert denen Nichte Zoe, die Schwung in ihr Leben bringt. Darüber hinaus fängt ein neuer Koch im Restaurant an, der mit seiner überschwänglichen Art das genaue Gegenteil von Kate ist. Aus anfänglichem Antagonismus schälen sich alsbald zärtliche Gefühle heraus.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

    1. Da es sich bei "Rezept zum Verlieben" um ein Remake handelt, ist es unmöglich, nur über diesen Film zu schreiben, ohne nicht auch das deutsche Original "Bella Martha" für einen Vergleich heranzuziehen. Was den Inhalt der beiden Filme angeht, so unterscheiden sie sich nicht sehr voneinander, immerhin liegt ihnen das gleiche Drehbuch zugrunde.

      Dennoch unterscheiden sich beide Filme ganz eindeutig voneinander und das nicht nur, was die Ausgestaltung des Endes und die Verlagerung des Handlungsmittelpunktes betrifft. An den beiden Versionen kann man geradezu exemplarisch die unterschiedlichen Filmtraditionen Europas und Amerikas (besser: Hollywoods) ablesen. Was in Deutschland noch ein überraschender Beziehungsfilm war hat sich nun in eine romantische Komödie verwandelt. Dementsprechend wartet "Rezept zum Verlieben" nicht nur mit mehr rührseligen Szenen auf, sondern ist auch deutlich lustiger.

      Auch der Cast ist ganz dem Stil Hollywoods angepasst. "Rezept zum Verlieben" funktioniert als Star-Vehikel für Catherine Zeta-Jones, die – auf ihre Weise – gut in diese Version des Films passt. Auch Abigail Breslin alias Zoë – die jedem noch aus "Little Miss Sunshine" in Erinnerung sein dürfte – ist derzeit auf der Leinwand gern gesehen. Sie beherrscht ihre Rolle allein schon durch ihre liebenswerte Präsenz.

      Bella Martha ist europäisch. Rezept zum Verlieben ist Hollywood Pur. Welchen Film man bevorzugt, hängt vor allem damit zusammen, welche Art des Filmemachens man bevorzugt. Mag man Filme mit Ecken und Kanten, die sich gegen die Konventionen stemmen, neue Geschichten erzählen und das Leben widerspiegeln, wie es tatsächlich sein könnte, wäre "Bella Martha" zu empfehlen. Bevorzugt man jedoch unterhaltsame, ästhetisch glatte Filme, deren Handlung vorhersehbar ist, deren Figuren leicht zu durchschauen sind, und bei denen es sich ganz harmlos lachen und weinen lässt, ist "Rezept zum Verlieben" sicherlich die bessere Wahl.

      Fazit: Die amerikanische Variante des Films "Bella Martha" reicht zwar an das Original nicht heran, ist aber mehr als dieser als unterhaltsamer Familienfilm zu empfehlen.
    2. Rezept zum Verlieben: Deliziöses Hollywood-Remake des deutschen Überraschungserfolges "Bella Martha".

      Deliziöses Hollywood-Remake des deutschen Überraschungserfolges „Bella Martha“, um die Lebens- und Liebensmühen einer einsamen Gourmetköchin.

      Haute Cuisine wurde vor kurzem bereits bezaubernd vom charmanten Pixar-Ratterich „Ratatouille“ praktiziert, womit Protagonistin Catherine Zeta-Jones einem unerwarteten Vergleich ausgesetzt ist. Doch außer seinem Setting in einem Edelrestaurant haben diese romantische Komödie mit wehmütigem (Vor)Geschmack und das Animationsabenteuer nur so viel gemein wie Fastfood mit Feinschmeckerkost. Erstaunlich nah hielt man sich an die Vorlage von Originalregisseurin und Autorin Sandra Nettelbeck. „Shine“-Regisseur Scott Hicks richtete die visuelle Szenenplatte nach der amerikanisierten Drehbuchadaption der Novizin Carol Fuchs wie gewohnt perfekt an. Seine Spezialität ist ausführliche Charakterzeichnung, was neben dem eines Woody Allen würdigen Big-Apple-Ambientes und dem eleganten Soundtrack (Pavarotti, Paole Conte und Phillip Glass klingen an) den Geschmacksnerv des anspruchvolleren Publikums treffen wird.

      Martha heißt jetzt Kate und kocht in einem Edellokal in New York City. Ihre Angestellten behandelt die dominante Diva mehr wie Kasernen- denn Küchenpersonal. Gäste, die es wagen etwas auszusetzen, werden von Perfektionistin Kate höchstpersönlich zur Sau gemacht. Ihr Privatleben ist jedoch völlig mau. Dies ändert sich schlagartig mit dem Unfalltod ihrer Schwester, woraufhin die in Kindeserziehung unerfahrene Kate ihre Nichte Zoe („Little Miss Sunshine“ Abigail Breslin) adoptiert. Darüber hinaus findet Kate bei ihrer Rückkehr einen zweiten Koch namens Nick (Aaron Eckhart) vor, der mit seiner lockeren, überschwänglichen Art das genaue Gegenteil von ihr ist. Durch ihre Beziehung mit der traumatisierten und trauernden Zoe, die nichts mit den von ihrer unbeholfenen Tante vorgesetzten Köstlichkeiten anfangen kann, sowie einer sich auf Sparflamme entwickelnden Romanze mit Traummann Nick, lernt Kate langsam aus ihrer inneren Erstarrung auszubrechen. Gleichzeitig legt der Film (abgesehen von einer genretypischen romantischen Komplikation) seinen vorwiegend melancholischen Ton zugunsten einer mehr spritzig-sprudelnden Stimmung ab. Zum Dessert wird dann selbstverständlich ein herzerwärmendes Happyend aufgetragen.

      Manche der Montagen, wie ein Dinner-Date zu Hause bei dem sich Kate, Nick und Zoe erstmals näher kennen lernen oder ein Spiele-Abend mit Kissenschlacht in Zeitlupe, laufen Gefahr den verdaulichen Zuckergehalt zu überschreiten. Doch das ebenso gefühlvolle wie launige Zusammenspiel des exzellenten Darsteller-Kleeblatts erweist sich als Erfolgsrezept für diese reichhaltig zusammengestellte Beziehungskomödie mit tragikomischer Note. ara.
    3. „Wertvoll”

        Das amerikanische Remake von „Bella Martha“ vermeidet die Fußangeln des Zutatenfilms und begeistert mit eigener Frische und Integrität. Catherine Zeta-Jones hat spürbar Lust und Spaß an ihrer Rolle als Meisterköchin Kate, der Wachteln mit Safransauce und ähnliche Köstlichkeiten mit leichter Hand gelingen, die Rezepte des Herzens aber ein Rätsel sind. Schöne Musik, inspirierte Kamera, psychologischer Tiefgang und kein Trübsinn. Ein Film, der Lebensfreude macht.

        Jurybegründung:

        Nicht immer gelingen Remakes von Filmen und schon gar nicht von Filmen aus Europa. „Rezept zum Verlieben“, die Neuverfilmung des deutschen Erfolgsfilms „Bella Martha“, ist eine der Ausnahmen von der Regel. Das liegt zum einen an der herausragenden Besetzung mit Catherine Zeta-Jones in der Rolle der Meisterköchin Kate, die als Lebenssinn nur Kochen kennt, Aaron Eckhart als Nick, dem Mann, der im Kochen zwar eine große Aufgabe, vor allem aber einen Ausdruck für Lebenslust sieht - und an der kleinen Abigail Breslin in der Rolle von Kates Nichte Zoe, die das Leben ihrer Tante durcheinander wirbelt.

        Das liegt aber auch an allen anderen Zutaten: Dazu gehören die stimmige Musik, die in liebevoller Ironie meist italienischen Opern entlehnt ist, und an den wunderbaren Bildern des Interieurs, vor allem aber am Zubereiten diverser Speisen. Man bekommt geradezu Heißhunger beim Zuschauen und Lust, Kates berühmte Wachteln mit Safransauce selbst auszuprobieren, oder Nicks wundervolle Spaghetti, die sogar die kleine Zoe wieder zum Essen verführen können, die nach dem Tod ihrer Mutter das Essen verweigert.

        Es ist ein Genuss zu beobachten, wie aus Kate, deren ganze Leidenschaft ihrer Küche gehört, allmählich ein menschliches Wesen wird, das erkennt, dass Essen auch Lebensfreude bedeutet und zum Leben darüber hinaus auch noch andere Sinnenfreuden einen nicht geringen Beitrag leisten sollten.

        Die Gegensätze, die im Film sich an der Beschäftigung mit etwas so Alltäglichem wie Essen auftun, sind nicht nur unterhaltsam, sondern auch erhellen, verleihen der romantischen Komödie einen attraktiven Tiefgang.

        Kurzum: alle Zutaten für dieses Film-Menu stimmen bis ins Detail und sind perfekt angerichtet - fürs Auge, fürs Ohr und fürs allgemeine Wohlbefinden.

        Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)

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