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Raggedy

Kinostart: 02.02.1989

Filmhandlung und Hintergrund

Bob Hoskins („Falsches Spiel mit Roger Rabbit“) läßt in seinem Regiedebüt Zeit und Raum offen und verleiht der Handlung märchenhafte Züge. Sein phantasievolles Zigeunermärchen läßt die friedliche Welt einfacher Menschen mit der namenlosen Gewalt des Krieges aufeinanderprallen und besticht durch die Kraft seiner Bilder. Dem Zuschauer wird jedoch die Bereitschaft abverlangt, das nebeneinander von archaischen Strukturen...

Als der junge Rekrut Tom die Schrecken des Kriegs kennenlernt, flieht er panikartig. Mit bemaltem Gesicht und in Frauenkleidern wird er von einer Zigeunersippe als verrückte Hexe aufgenommen. Nur Jessie weiß von seiner wahren Idendität. Die heimliche Liebe zwischen den beiden wird von einem Unfall überschattet. Jessies mongoloider Bruder erleidet einen Schock und ertrinkt, nachdem er die beiden beim Liebesakt beobachtet hat. Die Hexe muß daraufhin die Sippe verlassen, die schwangere Jenny wird zur Abtreibung gezwungen. Aus Liebe kehrt Tom zurück und gibt seine wahre Idendität preis. Während die Alten sich gegen heranrückende Soldaten verschanzen, wird Tom mit den Frauen und Kindern in Sicherheit gebracht.

Deserteur sucht bei einer Zigeunersippe Unterschlupf. Farbenprächtiges, aber etwas zähes Märchen-Drama von und mit Bob Hoskins.

Darsteller und Crew

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Bob Hoskins („Falsches Spiel mit Roger Rabbit“) läßt in seinem Regiedebüt Zeit und Raum offen und verleiht der Handlung märchenhafte Züge. Sein phantasievolles Zigeunermärchen läßt die friedliche Welt einfacher Menschen mit der namenlosen Gewalt des Krieges aufeinanderprallen und besticht durch die Kraft seiner Bilder. Dem Zuschauer wird jedoch die Bereitschaft abverlangt, das nebeneinander von archaischen Strukturen und modernem Kriegsgerät zu akzeptieren. Das nachdenklich stimmende Drama wird es auf Video nicht leichter als im Kino haben.

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