Prinzessin Lillifee und das kleine Einhorn

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   2011

Prinzessin Lillifee und das kleine Einhorn: Fortsetzung der rosaroten Abenteuer von Prinzessin Lillifee und ihren Freunden, die diesmal das Land Bluetopia von einem eisigen Fluch befreien müssen.

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Filmhandlung und Hintergrund

Prinzessin Lillifee und das kleine Einhorn: Fortsetzung der rosaroten Abenteuer von Prinzessin Lillifee und ihren Freunden, die diesmal das Land Bluetopia von einem eisigen Fluch befreien müssen.

Während Prinzessin Lillifee mit ihren Freunden ihr Leben im schönen Rosarien genießt, erscheint ihr eines Nachts das Einhorn Rosalie und bittet sie darum, sich um ihr Baby Lucy zu kümmern. Und schon steht Lucy in Lillifees Zimmer. Bei dem Versuch, das Baby-Einhorn zu seiner Mutter zurückzubringen erfahren die Rosarier, dass Lucys Heimat Bluetopia von einem bösen Fluch befallen ist, der das Land nach und nach zu Eis werden lässt. Da fackeln Lillifee und ihre Freunde nicht lange und machen sich auf, Bluetopia zu befreien.

Prinzessin Lillifee muss sich um ein Baby-Einhorn kümmern, das sie zu ihrer Mutter in ein verwunschenes Land zurückbringen will. Zweite Verfilmung einer der bei Mädchen sensationell erfolgreichen Bücher von Monika Finsterbusch.

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Kritikerrezensionen

  • Die rosarote Welt von Prinzessin Lillifee hält nach 2009 ein weiteres Mal Einzug in die Kinos. Diesmal bekommt Lillifee ein kleines Einhorn anvertraut und macht sich mit ihren Freunden auf die Suche nach seinen Eltern im vereisten Land Bluetopia. Dort muss die Prinzessin gefährliche Abenteuer bestehen, aber auch das lebhafte Einhorn, das immer wegrennt, und die Eifersucht von Schwein Pupsi halten sie auf Trab. In gewohnt aberwitziger Farbgebung führt der Film in eine ereignisreiche Geschichte, deren inhaltliche Mischung ähnlich wie die optische Gestaltung in bunten Fantasien schwelgt.

    Der Zeichentrickfilm basiert auf dem Band „Prinzessin Lillifee und das Einhorn“ der Kinderbuchautorin Monika Finsterbusch, wurde aber mit vielen weiteren Einfällen zu einem neuen Abenteuer ausgemalt. Das Baby-Einhorn Lucy ist nur eine der neuen Erfindungen. Mit Monika Finsterbusch wurde aber die Kleidung von Lillifee abgestimmt, die wieder eine der Hauptattraktionen der ganzen Geschichte ist. Rosa vom Stiefelchen über die Strumpfhose bis zum Rollkragenpulli, mit roten Blumen oder Äpfeln auf dem Röckchen und ein wenig Glitzer auf Diadem und Gürtel.

    Natürlich gibt es noch viel mehr Rosa: Einhorn Lucy hat rosa Hufen und Haar, es gibt ein rosa Himmelbett und einen riesigen rosa Mäusespeck, außerdem liebt es Lucy, zu Klängen von Liedern aus der Feder von Wolfgang Simm mit ihrem Feenstab rosa und lilafarbene Blüten über die Natur zu streuen, als belebende Elemente sozusagen. An dieses hemmungslos kitschige Universum muss sich das Auge des Erstbetrachters erst gewöhnen, was dauern kann.

    Ob Lucys Schloss in Rosarien, in dessen sommerlicher Idylle der Film beginnt, schön oder vielmehr hässlich ist, ist eine Geschmacksfrage, die mit der Vorliebe oder Abneigung für betont künstlichen Dekor zu tun hat. Opulent, fantasievoll und mit ihrer Liebe zum Detail sind die Bilder dieses von Hubert Weiland und Ansgar Niebuhr inszenierten Zeichentrickfilms aber allemal eine Schau, die einen dazu verlockt, in ihre Traumwelt einzutauchen. Im Kontrast dazu wirken die Hintergründe und die Landschaften in der Schnee- und Eiswelt Bluetopias wie sparsam skizzierte Zeichnungen, die ein eigener Blickfang werden und die Vorstellungskraft anregen.

    Einiges, was das Mädchenherz begehrt, findet sich nicht nur in der Optik, sondern auch im Inhalt der Geschichte wieder: Prinzessin Lillifee soll auf ein Baby aufpassen wie eine große Schwester. Und das eifersüchtige Schweinchen Pupsi reagiert auf Lucy wie auf ein unerwünschtes Geschwisterchen, so dass sich Lillifee oft mütterlich beschwichtigend einschalten muss. Der Bruderstreit samt Eiszauber in Bluetopia erinnert ein wenig an „Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia“. Kindgerecht sind die Gefahren in diesem Abenteuer immer wieder durch Szenen mit Komik und Entspannung abgemildert.

    Fazit: Das rosarote Schwelgen geht weiter, auf eine Reise, die vollgepackt mit lustigen Zwischenfällen und abenteuerlicher Fantasy ist.
  • Auch das zweite Animationsabenteuer der rosaroten Zauberfee wurde mit Freude und Farbenpracht für die Erstkinobesucher aufbereitet.

    Alles beim Alten, möchte man fast sagen, im Pretty-Pink-Zauberland der kleinen Prinzessin Lillifee. Und das betrifft sowohl inhaltliche und animationstechnische Aspekte als auch das Team, das für das zweite Kinoabenteuer nach Monika Finsterbuschs Coppenrath-Kinderbüchern verantwortlich zeichnet. So gehört Regisseur Ansgar Niebuhr ebenso wieder zum Team wie Autor Mark Slater und Produzentin/Autorin Gabriele M. Walther, die sich durch ihre Hits um „Felix“, „Der Mondbär“ und der ersten „Lillifee“ als feste Größe in der Sparte kommerzielles Kino für Kleinkinder etabliert hat. Bei der zweiten „Lillifee“ halten sich die Macher auch nicht lange auf mit 3D-technischen Firlefanz oder möglichst fotorealistischen Szenarien, Hauptsache, die magische Welt der kleinen Prinzessin ist kunterbunt und ihre Figuren erleben nachvollziehbare und nicht zu spannunde Abenteuer. Schließlich will man dem Erstkinogänger keinen Schrecken einjagen, sondern Werte wie Freundschaft, Familienzusammenhalt und Treue vermitteln. Dass die eine oder andere Eifersüchtelei – so ist etwa Schwein Pupsi ziemlich neidisch auf das verhätschelte Einhornbaby Lucy – zu nichts führt, wird ebenfalls deutlich gemacht. Richtig gute Laune verbreiten eine lustige Schuhmodenschau in Lillifees Schloss und die drei die Story umrahmenden und von Judy Weiss interpretierten Songs, die mit Textzeilen wie „Was kann schöner sein, als sich im Wind zu drehen“ oder „Flieg mit mir, dem Sternenbild des Einhorns folgen wir“ zuckersüßen Geschmack auf Freiheit und Abenteuer machen. Tatsächlich kommen auch wilde Sandkasten-Abenteurer unter den Lillifee-Fans nicht zu kurz, wenn ihre rosa Heldin mit Schweinchen Pupsi und Igel Iwan (Lieblingsspruch: Oh Mann, das war heftig) in der eisig kalten Winterlandschaft Bluetopia („Ice Age“ lässt grüßen) landet, um dort den kurzfristig vom Pfad der Tugend abgekommenen Prinzen Eis mit dessen zwischenzeitlich tiefgefrorenen Zwillingsbruder Tau zu versöhnen. Wenn dann zum Happy-Family-Finale der farbenprächtige Sommer endlich Einzug hält, haben Gabriele Walther und ihr Team einmal mehr mit einfach-eindimensionalen, charmanten Wohlfühlbildern eine ganze Generation von pink gekleideten Mädchen verzaubert und ein bisschen glücklicher gemacht. lasso.

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