Filmhandlung und Hintergrund

Modernes Märchen über ein tollpatschiges Schulmädchen, das erfährt, dass es die Thronfolgerin eines kleinen europäischen Königreiches ist.

Mit Hornbrille und Struwwelpeterfrisur ist die tollpatschige, 15-jährige Mia (Anne Hathaway) nicht gerade eine Augenweide und deshalb auf ihrer Eliteschule Zielscheibe für Hänseleien. Ihr Leben wird gründlich auf den Kopf gestellt, als ihre Großmutter (Julie Andrews) aus Europa aufkreuzt und sich als Königin von Genovia zu erkennen gibt. Mia ist die einzige Thronfolgerin und soll die Regierung des Ministaates übernehmen. Vorher muss sie aber herausfinden, wer ihre wahren Freunde sind.

Rosarote Mädchenträume werden wahr in diesem pastellfarbenen Filmkonfekt, das an die federleichten Friede-Freude-Eierkuchen-Fantasien von Disney aus den sechziger Jahren erinnert. Sympathische Hauptdarsteller verleihen Garry Marshalls romantischer Aschenputtel-Variante ihren geradlinigen Charme, während bittere Realität in diesem gnadenlos effektiven Märchen nicht den Hauch einer Chance hat.

Tollpatschig, mit Hornbrille und Struwelpeterfrisur wenig attraktiv, ist die 15-jährige Mia auf ihrer Eliteschule Zielscheibe für Hänseleien. Ihr Leben wird gründlich auf den Kopf gestellt, als ihre Großmutter aus Europa aufkreuzt und sich als Königin von Genovia zu erkennen gibt. Mia ist die einzige Thronerbin und soll die Regierung des Ministaates übernehmen. Vorher muss sie aber herausfinden, wer ihre wahren Freunde sind.

Mia hat die Nase voll: Wieder einmal hat ihr Schultag in einer Katastrophe geendet und die üblichen Hänseleien wegen ihres Aussehens kann sie nicht mehr hören. Doch schneller und ganz anders als erhofft, ändert sich ihr Leben – dank ihrer bislang unbekannten Großmutter. Die eröffnet ihr, dass sie eine Prinzessin ist und nun – nach dem Tod ihres leiblichen Vaters – in der Thronfolge an erster Stelle steht. Es beginnt ein Crashkurs in Sachen höfischer Etikette, und schon bald steht Mia vor einer schweren Wahl…

Das 15-jährige Mauerblümchen Mia erfährt von ihrer aus Europa angereisten Großmutter, dass sie eigentlich eine Prinzessin ist und in der Thronfolge des Kleinstaates Genovia an erster Stelle steht. Nach einem Schnellkurs in Sachen höfischer Etikette und Outfit erstrahlt Mia in ungeahntem Glanz… Mädchenträume werden wahr in Garry Marshalls („Pretty Woman“) Aschenputtel-Komödie, in der Hollywood-Legende Julie Andrews als resolute Regentin glänzt.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Plötzlich Prinzessin!: Modernes Märchen über ein tollpatschiges Schulmädchen, das erfährt, dass es die Thronfolgerin eines kleinen europäischen Königreiches ist.

    Mit dem modernen Märchen „Pretty Woman“ konnte Regisseur Garry Marshall ein Millionenpublikum begeistern. Erfuhr Julia Roberts‘ Protagonistin allerdings lediglich eine sinnbildliche Aschenputtel-Wandlung, dreht sich die Geschichte von „Plötzlich Prinzessin!“ um ein echtes Blaublut. Die sympathische Newcomerin Ann Hathaway spielt das ungelenke Schulmädchen Mia, das unerwartet von ihrer Großmutter in Gestalt von Julie Andrews („Mary Poppins“) erfährt, die Kronprinzessin des fiktiven Genovia zu sein. Die romantische Komödienfantasie zieht mit ihrem geradlinigen Charme vor allem das Familienpublikum in ihren Bann, was sich in einen königlichen US-Start mit 22,9 Mio. Dollar Einspiel äußerte.

    Das Drehbuch von Gina Wendkos basiert auf dem Roman von Meg Cabot und ist der Stoff, aus dem rosarote Mädchenträume gewoben sind. Marshalls Inszenierung versucht dabei eine ausgewogene Balance zwischen Märchenhaftigkeit und Alltag zu finden. Als Traumkulisse dient Hollywoods Paris-Nachfolger San Francisco, das in immer mehr romantischen Komödien eine prominente Nebenrolle einnimmt. Das Produktionsdesign ist entsprechend des archetypischen Disney-Stoffs glatt und elegant, wie der ganze Film an jene Filme des Maus-Hauses aus den sechziger Jahren erinnert, in denen kein Hauch bitterer Realität die eskapistischen Friede-Freude-Eierkuchen-Fantasien störte. Die 15-jährige Mia lebt mit ihrer geschiedenen Mutter (Caroline Goodall) in einer umgebauten Feuerwehrstation und besucht eine exklusive Privatschule. Tollpatschig, mit Hornbrille und Struwelpeterfrisur wenig attraktiv, ist sie Zielscheibe für allerlei gemeiner Hänseleien. Mia nimmt dies jedoch relativ gelassen hin. Ihre beste Freundin Lily (Heather Matarazzo aus „Willkommen im Tollhaus“) ist ebenfalls ein Mauerblümchen, wie Mia aber auch auf ihre Art cool und individualistisch. Mias Leben wird gründlich auf den Kopf gestellt, als ihre Großmutter aus Europa aufkreuzt und sich als Königin von Genovia zu erkennen gibt. Mia ist die einzige Thronerbin und soll die Regierung des Ministaates übernehmen. Sie ist von der Idee wenig angetan, willigt jedoch ein, sich in Etikette unterrichten zu lassen und das unvermeidliche Makeover mitzumachen. Aus dem unscheinbaren Entlein, dessen größter Wunsch es stets war, „unsichtbar“ zu bleiben, wird ein hübscher Schwan. Ihre gehässigen Mitschüler, allen voran Cheerleaderin Lana (Popgöre Mandy Moore) und ihr Schwarm Josh (Erik von Detten), benehmen sich plötzlich wie ihre besten Freunde und umschmeicheln sie. Doch Mia muss bald auf die harte Tour herausfinden, wer ihre wahren Freunde sind. Beim großen Ballempfang zu ihren Ehren kommt es zum seligen Happy End.

    Hollywood-Legende Julie Andrews, einstmals abonniert auf federleichte Unterhaltungsmärchen dieser Art, macht sich hervorragend als distinguierte Majestät, die lernt ihrer Enkelin auch menschlich näher zu kommen. Hector Elizondo, stets in Marshall-Filmen vertreten, fungiert als Mädchen für alles und väterlicher Ratgeber und trägt wesentlich dazu bei, den Film im komischen Lot zu halten. Als niedlich dürfte das Zielpublikum – Mädchen im Prä-Britney-Alter – aber vor allem die einzelnen Schritte der Wandlung von Mia empfinden. Hauptdarstellerin Hathaway versprüht mit ihren großen Audrey-Hepburn-Rehaugen mädchenhaften Charme und ist die ideale Identifikationsfigur für Girls, die noch lange nach dem Abspann von diesem ebenso effektiven, wie erzkonservativen Bonbon schwärmen werden. ara.

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