Filmhandlung und Hintergrund

Tragikomisches Liebesmärchen mit Gesang vom bodenständigen Aschenputtel, das den intellektuellen Prinzen verzaubert.

Die stets gut gelaunte Verkäuferin Odette Toulemonde (Catherine Frot) steht tagsüber in der Kosmetikabteilung eines Kaufhauses, abends ist sie ihren Kindern eine gute Mutter - auch wenn es in der kleinen Mietwohnung eng hergeht. Das kompensiert sie mit bedingungsloser Hingabe zum Schnulzen-Autor Balthazar Balsan (Albert Dupontel), dem sie einen flammenden Brief schreibt. Der interessiert sich nicht für seinen treuesten Fan, bis er nach Kritikerschelte in eine Depression verfällt. Bald darauf steht Balsan vor Odettes Tür, um sich trösten zu lassen.

Bestsellerautor Eric-Emmanuel Schmitt („Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran„) wechselt ins Regiefach und verzaubert mit einem tragikomischen Liebesmärchen. In dem Feelgoodmovie darf ein bodenständiges Aschenputtel ihren Traumprinzen mit Gesang verführen.

Odette Toulemonde ist eine nette Verkäuferin in der Kosmetikabteilung und ihren Kindern eine gute Mutter. Außerdem ist sie der größte Fan von Schnulzenautor Balthazar Balsan. Sie schreibt ihm einen flammenden Brief. Prompt steht der Pariser Herr vor ihrer Tür. Denn der von der Kritik und seiner Frau düpierte Bestsellerautor will sich von ihr trösten lassen.

Odette Toulemonde ist eine nette Verkäuferin in der Kosmetikabteilung und ihren Kindern eine gute Mutter. Sie hat nur einen Schwachpunkt, die seichten Romane des Balthazar Balsan, für den fährt die Mittvierzigerin schon mal in die nächstgrößere Stadt, um ein Buch von ihm signieren zu lassen, und kriegt vor Aufregung kein Wort raus. Also schreibt sie ihm einen flammenden Brief. Prompt steht der Pariser Herr vor ihrer Tür. Denn der von der Kritik und seiner Frau düpierte Bestsellerautor will sich von ihr trösten lassen.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Odette Toulemonde: Tragikomisches Liebesmärchen mit Gesang vom bodenständigen Aschenputtel, das den intellektuellen Prinzen verzaubert.

    Tragikomisches Liebesmärchen mit Gesang vom bodenständigen Aschenputtel, das den intellektuellen Prinzen verzaubert.

    Nicht aus dem Leben, sondern aus der Fantasie ist dieses französische Feelgood-Movie gegriffen: Odette Toulemonde gehört zu den Frauen, die sich durchbeißen und ihre gute Laune nicht verlieren, wohlig-warme Nestwärme ausstrahlen. In der Kosmetikabteilung verkauft sie Klimbim und rät Kundinnen mit blauen Flecken, weil sie „gegen die Tür gelaufen sind“, nicht nur einen Abdeckstift, sondern die „Tür zu wechseln“ und ein Schnitzel auf die Schlagspuren zu legen. Ihr Gatte ist vor zehn Jahren gestorben, ihren Kindern - dem schwulen Sohn und der arbeitslosen Tochter samt ordinärem Freund - ist sie eine gute Mutter. Sie hat nur einen Schwachpunkt, die seichten Romane des Balthazar Balsan, für den fährt die Mittvierzigerin im feinen Kostümchen schon mal in die nächst größere Stadt, um ein Buch von ihm signieren zu lassen und kriegt vor Aufregung kein Wort raus. Also schreibt sie ihrem Lieblingsautor einen bewegenden Brief auf buntem Papier und steckt auch noch ein Stoffherz in den Umschlag. Als ein Star-Kritiker Balsans neues Werk zerfetzt und der eitle Schriftsteller auch noch herausbekommt, dass seine Frau mit dem arroganten Typ schläft, gerät der Mann in eine Krise und nimmt eine Auszeit, steht plötzlich mit Sack und Pack vor Odettes kleiner Mietwohnung. Der Intellektuelle und die bescheidene Schöne, gegensätzlicher könnten sie nicht sein. Odette erfüllt genau das Klischee der arglosen Verkäuferin mit Fototapete, Puppensammlung und Hang zum Kitsch wie Balsan das des egozentrischen Parisers, der sich über Leserinnen wie Friseusen und Kassiererinnen mokiert und dem schalen Schein, statt dem erfüllenden Sein frönt.

    Sehr französisch wirken Catherine Frots Gesangs- und Tanzeinlagen und die eingestreuten Wunschträume. Wenn sie am Ende mit Albert Dupontel im wahrsten Sinne des Wortes abhebt und sicher auf die Mondsichel schwebt, ist das Quantum an Romantik fern jeglicher Realität zu Genüge erfüllt. Eric-Emmanuel Schmitt, selbst Schriftsteller („Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran“, „Oskar und die Dame in Rosa“), lässt Autobiografisches einfließen, das ambivalente Verhältnis zu weiblichen Fans, die Einsamkeit des Kreativen, die Glücks-Klischees von Aufstieg und Erfolg und die Paradoxien des Lebens. Selten wurde die Geschichte vom Aschenputtel und dem Prinzen so anrührend erzählt. Auch Schmalz kann gut schmecken. mk.

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    Kino.de Redaktion  

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