National Security

  1. Ø 2
   2003
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National Security Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

National Security: Krimibuddykomödie um zwei Loser (Lawrence und Zahn), die einen Schmuggelring auffliegen lassen wollen.

Earl Montgomery (Martin Lawrence) möchte eigentlich Cop werden, doch mangels Leistung und dank diverser Eskapaden scheitert das ahnungslose Großmaul bereits an der Hürde Polizeiakademie und darf sich fortan als Wachmann bei der privaten Sicherheitsfirma „National Security“ betätigen. Als er dort mal wieder Mist baut, kostet dies seinen alten Intimfeind Hank (Steve Zahn) den Polizeijob. Daraufhin heuert auch Hank bei „National Security“ an, und die Zeichen stehen auf Sturm.

Martin Lawrence („Harte Jungs„, „Der Diamantencop„) einmal mehr in Slapstick-Höchstform in einer actiongeladenen Buddy-Kriminalkomödie von Dennis Dugan („Big Daddy„).

Großmaul Ear fliegt aus der Polizeiakademie und heuert bei der kleinen Sicherheitsfirma „National Security“ an. Ein missverständlicher Zusammenstoß mit Police Officer Hank Rafferty befreit diesen ebenfalls von Job und Dienstmarke – und bringt auch ihn zu „National Security“, wo die zwei Todfeinde zufällig auf die Spur eines Schmugglerrings stoßen, der durch die Polizei gedeckt wird.

Wegen eines verlustreichen Trainingseinsatzes fliegt Großmaul Earl Montgomery in hohem Bogen von der Polizeiakademie und kommt im Zuge dessen nur noch bei der Sicherheitsfirma „National Security“ unter. Kurz darauf trifft er recht unsanft auf Police Officer Hank Rafferty, den er auch von Job und Dienstmarke befreit. Dem bleibt nichts anderes übrig, als ebenfalls bei dem Sicherheitsunternehmen anheuern. Da stoßen die beiden Intimfeinde während eines Routineeinsatzes auf die Spur eines Schmugglerrings, der von der Polizei gedeckt wird.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Als einer der populärsten amerkanischen Komiker prasentiert sich Martin Lawrence („Bad Boys“) in schlagkräftiger, slapstickreifer Höchstform. In Regisseur Dennis Dugans („Big Daddy“) actiongeladener Buddykomödie, die ungeniert auf die Ära von „Police Academy“ zurückgreift, legt er sich unter anderem mit seinem unfreiwilligen Partner – Hollywoods schrägem Charakterkopf – Steve Zahn („Unterwegs mit Jungs“) – und dem nicht kleinzukriegenden, ewigen Bösewicht Eric Roberts an. Das Ergebnis ist solide und explosive Unterhaltung, die sich nebenbei in durchaus ernsthafter Weise mit dem Thema Rassendiskriminierung auseinandersetzt.

    Action- und Komödienspezialist Dennis Dugan begann seine Karriere als Regisseur Mitte der 80er Jahre mit TV-Serien wie „Hunter“ und „Das Model und der Schnüffler“ und brachte es dann zu Kinofilmen wie die Adam-Sandler-Hits „Big Daddy“ oder „Happy Gilmore“. Nun stellt sich Dugan der Aufgabe, zwischen Amerikas großem, hierzulande jedoch noch größtenteils hinter „Bad Boys“-Kostar Will Smith zurückstehenden, rasanten Comedy-Star Martin Lawrence und dem schrägen, eher für seine kauzige Langsamkeit bekannten Charakterkopf Steve Zahn („Out of Sight“) explosive Chemie zu entfachen. Das von Jay Sherick und Steve Ronn ganz nach dem Prinzip der aus eigener Feder stammenden und am US-Boxoffice nicht wirklich explodierten Buddy-wider-Willen-Komödie „I Spy“ gestrickte Drehbuch setzt dabei erneut auf die Dynamik und Komik des gezwungenermaßen aneinanderhängenden und sich am liebsten doch gegenseitig erhängen wollenden Duos, das zufällig ein gemeinsames Ziel und den selben Bösewicht verfolgt und sich dabei wunderbar effektiv im Weg steht.

    In den ordnungsgemäßen Weg seiner Ausbilder in der L.A. Polizeiakademie gerät hier zunächst das farbige Großmaul Earl Montgomery (Martin Lawrence): Nach einem Megacrash bei einer simulierten Verfolgungsjagd katapultiert sich Kadett Earl gekonnt selbst aus dem Dienst. Zutiefst von sich selbst und vor allem von der Tatsache überzeugt, dass sein Rauswurf auf einer politisch unkorrekten und bei der L.A.P.D. weit verbreiteten rassistischen Haltung beruht, versetzt ihn kurz darauf der „Annäherungsversuch“ des – weißen – Polizisten Hank Rafferty (Steve Zahn), der ihn des Autodiebstahls verdächtigen muss, unerhört in Rage. Dabei zettelt in einer der wohl komischsten Szenen eine Riesenhornisse, gegen die Earl allergisch ist, eine vermeintliche Schlägerei an – mit dem Ergebnis, dass auch der lediglich gewissenhaft handelnde Hank seinen Job verliert, ja schlimmer noch: für sechs Monate hinter schwedische Gardinen wandert. Wie das Schicksal und das Drehbuch es so wollen, treffen sich die beiden Rachebrüder zufällig nach einem halben Jahr wieder – mittlerweile beide im Dienst der kleinen Sicherheitsfirma „National Security“. Ihre zweite Begegnung also – ein scheinbar simpler Routineeinsatz bei einem Einbruch in einem Getränkelager – wächst sich sogleich zu einem mittelschweren Desaster aus. Während Hank das Ziel verfolgt, im Namen der Gerechtigkeit die Mörder seines Ex-Partners zu stellen, die sich scheinbar hinter einem Schmugglerring verbergen, sah sich Earl schon immer zu höherem Polizeidienst berufen. Um in dieser Hinsicht ebenfalls Fairness walten zu lassen, klettet er sich unerbittlich ans Bein seines angeblichen und zum Rassisten abgestempelten, jedoch in kriminalistischen Dingen erfahrenen Peinigers – dessen Beziehung zu seiner wohlgemerkt schwarzen Freundin Denise (Robinne Lee) Earl zu allem Übel auch noch auf dem Gewissen hat. Es folgen groteske bis haarsträubende Situationen und originelle Verfolgungsjagden, die allesamt leichter zu bewältigen wären und ans Ziel führen würden, wenn sich Hank und Earl über den richtigen Weg einig wären, Earl nicht permanent auf die rassisistische Diskriminierung als Entschuldigung zurückgreifen und vor allem nicht Hanks ehemalige Vorgesetzte den verfolgten Schmuggelring decken und das Duo als Schwerverbrecher auf die Fahndungsliste setzen würden. Ein dynamitgeladener Showdown versteht sich von selbst. Ebensoviel explosive Energie und sein komisches Talent stellt der unberechenbare und nicht zu bremsende, schrill und laut gestikulierende Martin Lawrence unter Beweis, der es damit im Inneren des introvertierten und präzisen Steve Zahn sichtlich brodeln lässt. Der mit Erinnerungen an die „Police Academy“ Reihe der Achtziger und einen Eddie Murphy in seinen besten Zeiten gewürzte Mix schmeckt so als solides Actionkino, dessen gekonntes Timing vor allem in den Wortgefechten zweier auf ihre jeweils sehr eigene Weise komischen Protagonisten zu unterhalten weiß.cm.

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