Filmhandlung und Hintergrund

Unterhaltsame Komödie mit "Beverly Hills Cop"-Einschlag, in der ein Juwelendieb als Polizist posiert, um an seine vor Jahren versteckte Beute zu kommen.

Juwelendieb Miles Logan versteckt vor seiner Verhaftung einen taubeneigroßen Diamanten im Luftschacht einer Baustelle. Als er zwei Jahre später aus dem Kittchen entlassen wird, muß er feststellen, daß die ehemalige Baustelle nun eine Polizeistation beherbergt. Also verschafft er sich mit gefälschter Dienstmarke Zugang und stellt das gesamte LAPD auf den Kopf.

Juwelendieb Miles Logan hat einen brillanten Coup durchgezogen. Die Beute: ein riesiger Diamant. Dummerweise läuft er auf der Flucht der Polizei in die Arme. Vor der Verhaftung gelingt es ihm gerade noch, den erbeuteten Stein im Luftschacht einer Baustelle zu deponieren. Zwei Jahre später wird Logan entlassen. Sofort sucht er sein Juwelenversteck auf - und traut seinen Augen nicht. Aus der Baustelle ist ein Polizeirevier geworden. Als Cop verkleidet schleicht sich Miles bei der Exekutive ein und mausert sich zum aufrechten Gesetzeshüter…

Juwelendieb Miles will nach seiner Entlassung seine einstige Beute aus dem Versteck holen. Doch aus der ehemaligen Baustelle ist ein Polizeirevier geworden. Fulminanter Action-Spaß mit der Quasselstrippe Martin Lawrence.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Der Diamantencop: Unterhaltsame Komödie mit "Beverly Hills Cop"-Einschlag, in der ein Juwelendieb als Polizist posiert, um an seine vor Jahren versteckte Beute zu kommen.

    Als Sidekick von Eddie Murphy konnte Martin Lawrence („Bad Boys“) mit der Gefängniskomödie „Life“ zuletzt einen soliden Hit verbuchen. Nun ist er in der Buddycopkomödie „Der Diamantencop“ wie schon in „Nix zu verlieren“ auf sich allein gestellt. Das Konzept erinnert nicht unwesentlich an „Beverly Hills Cop“, mit dem sein „Life“-Partner seine größten Triumpfen feiern konnte. Lawrence, der jüngst mit einem Kollaps auf offener Straße für Schlagzeilen sorgte, kann zwar nicht die unschlagbare Plapperklappe von Murphy nachahmen, doch macht dies mit sehenswertem Slapstick beeindruckend wett.

    Komiker Lawrence, der in dem von ihm geschriebenen und inszenierten Drama „Mr. Bombastic“ auch dramatische Kompetenz offenbarte, zeigt sich im Prolog beim präzise organisierten Juwelenraub effektiv von einer ernsthafteren, zumindest nicht extrem albernen Seite. Der Coup geht natürlich schief und Lawrences Figur Miles Logan wird verhaftet, kann zuvor jedoch den taubeneigroßen Diamanten im Luftschacht einer Baustelle versteckt. Als er zwei Jahre später aus dem Kittchen entlassen wird, muß er feststellen, daß die ehemalige Baustelle nun eine Polizeistation beherbergt. Wie er schnell herausfindet, gibt es für den Zugang zwei Möglichkeiten: entweder in Handschellen oder mit einer Dienstmarke. Nach einer Einlage als abstoßend häßlicher Pizzaboy entschließt er sich für letztere Option. Mit geklauter Marke und gefälschten Papieren wird er nun im respektalen Outfit auf das LAPD losgelassen und steckt die Cops binnen kürzester Zeit in die Tasche. Er wird befördert, Luke Wilson wird ihm als naiver Partner zur Seite gestellt und er kann sogar einen wichtigen Drogenfall aufklären und dabei die arroganten Jungs vom FBI auf ihre Plätze verweisen. Alldieweil geht es ihm lediglich darum, seine Beute wieder ausfindig zu machen. An der mexikanischen Grenze kommt es zum großen Showdown mit der Drogengang und seinem mörderischen Exkumpel.

    Der Humor wird in erster Linie aus der Ironie gezogen, daß ein Meisterdieb einen ebenso meisterhaften Polizisten abgeben kann. Angedeutete Referenzen an die Blaxploitationfilme der 70er Jahre sind auszumachen, die Lawrences Detective Malone als cool-gewieften Cop zeichnen. Dazwischen schneidet er ein paar Grimassen und legt ein paar Verrenkungen hin, die zumindest in den USA ausreichten, den nicht unbedingt genialen, aber allemal liebenswert unterhaltsamen Wurf zum Herbsthit zu machen. ara.

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