Mr. Magoriums Wunderladen

  1. Ø 4.5
   2007

Mr. Magoriums Wunderladen: Mit Dustin Hoffman und Natalie Portman besetztes Märchen über einen magischen Spielzeugladen und seinen ebenso wundersamen Besitzer.

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Filmhandlung und Hintergrund

Mr. Magoriums Wunderladen: Mit Dustin Hoffman und Natalie Portman besetztes Märchen über einen magischen Spielzeugladen und seinen ebenso wundersamen Besitzer.

Der exzentrische Edward Magorium (Dustin Hoffman) zählt nunmehr 243 Lenze und denkt darüber nach, sein magisches Spielwarengeschäft „Magoriums Wunderladen“ einem geeigneten Nachfolger zu überlassen. Denn der Laden ist der seltsamste, fantastischste und unglaublichste in der ganzen Welt. Die junge Molly (Natalie Portman) soll fortan die Leitung samt Buchhalter Henry (Jason Bateman) übernehmen. Doch der bunte Shop wird immer grauer, je näher Magoriums Abreise rückt.

Schräger als Fiktion„-Autor Zach Helm liefert mit diesem fantasievollen Märchen sein magisches Regiedebüt ab, das sich darüber hinaus auf eine hochkarätige Besetzung verlassen kann: Allen voran „Star Wars„-Amidala Natalie Portman und Oscargewinner Dustin Hoffman („Hook„).

243 Jahre ist Mr Magorium inzwischen alt. Höchste Zeit, seinen magischen Wunderladen mit den lebenden Spielzeugen in jüngere Hände zu legen. Aber Molly Mahoney fürchtet die Verantwortung und den Abschied von ihrem Chef, dessen Zeit für ein anderes Paradies gekommen ist. Als Mr Magorium für immer gegangen ist, entscheidet sich, ob Molly, Buchhalter Henry und der junge Eric neues Leben in sich entdecken können.

243 Jahre ist Mr. Magorium inzwischen alt. Höchste Zeit, seinen magischen Wunderladen mit den lebenden Spielzeugen in jüngere Hände zu legen. Aber seine Auserwählte, seine Angestellte Molly Mahoney, einstmals ein musikalisches Wunderkind, das den Glauben an sich verloren hat, fürchtet die Verantwortung und den Abschied von ihrem Chef, dessen Zeit für ein anderes Paradies gekommen ist. Als Mr. Magorium für immer gegangen ist, entscheidet sich, ob Molly, Buchhalter Henry und der junge Eric neues Leben in sich entdecken können.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Dass viele kleine gute Ideen kein stimmiges Ganzes ergeben, wenn der rote Faden fehlt, der alles zusammenhält, beweist "Mr. Magoriums Wunderladen" auf beeindruckende Weise. Fantasielosigkeit kann man dem Drehbuchautor und Regisseur Zach Helm, der hier sein Regiedebüt gibt, nicht unbedingt vorwerfen. Ein liebloses Zusammenzimmern einzelner Details dagegen schon. Will man mit hochwertigen Schauspielern eine klassische Geschichte um den Glauben an Magie und die verlorene Kindlichkeit erzählen, was in diesem Fall sowohl Erinnerungen an "Schräger als Fiktion" (Drehbuchautor dort: Zach Helm) als auch an "Peter Pan" weckt, benötigt man neben Glitter und Schwerelosigkeit noch etwas mehr. Vor allem ein in sich stimmiger Aufbau der Erzählung mit Figuren, deren Handlungen so aufgebaut sind, dass man sie nachvollziehen kann.

    Doch gerade das ist das große Manko des Films. Die nette Molly, gespielt von Natalie Portman, schließt man umgehend ins Herz, doch weshalb sie überhaupt auf den Gedanken kommt, das zauberhafte Geschäft Mr. Magoriums nicht übernehmen zu wollen, ist vollkommen unverständlich. Da genügt es nicht, einfach einen ehemaligen Highschoolfreund einzufügen, der ihr ein schlechtes Gewissen macht, weil sie im hochbetagten Alter von 23 Jahren noch keine Traumkarriere als Pianistin hingelegt hat. Da sie außerdem ihren kindlichen Charme niemals verloren hat, macht sie im Laufe des Films auch keinerlei Wandlung durch, sondern findet am Ende in sich selbst nur die gleiche Person wieder, die sie immer schon war.

    Dustin Hoffman dagegen darf sich wieder einmal austoben. Allerdings ohne, dass sein Schauspiel-Talent ernsthaft gefordert würde. Als schräger, magischer und lispelnder Spielzeugerfinder hüpft und tanzt er sich recht angestrengt durch den Film und scheint sich dabei bisweilen selbst zu fragen, was er nun eigentlich tun soll. Auch für seine anderen Figuren scheint sich der Regisseur kaum zu interessieren. Nehmen wir zum Beispiel Henry, ein Buchhalter, der sich erst langsam wieder daran erinnern muss, dass es so etwas wie Fantasie gibt. Seine Rolle ist bei genauerer Betrachtung vollkommen überflüssig, da ein Laden, der seit 114 Jahren ohne Buchführung auskam, sicher auch weiterhin ohne Buchführung auskommen wird und sich dann auch noch herausstellt, dass der Laden ohnehin selbst entscheidet, wen er als Besitzer akzeptiert und wen nicht.

    Dabei beginnt der Film so vielversprechend. Schließlich kann man einiges erwarten von einem Wunderladen, in dem Buster Keaton als Marionette lebt und hölzerne Saurierskelette freudig mit Ballons spielen. Dass "Mr. Magoriums Wunderladen" nach anfänglich schönem Schwung so schnell die Puste ausgeht ist wirklich schade. Wer sich aber mit einigen netten Details und einer bezaubernden Natalie Portman begnügen kann, wird sich wohl zumindest nicht langweilen.

    Fazit: Ein zwar fantasievoller aber recht zusammenhangloser Film mit wenig glaubwürdigen Figuren. Im Endeffekt nur etwas für Fans von Natalie Portman.
  • Alles ist möglich in Zach Helms magischer „Toy Story“, in der Natalie Portman das Erbe von Dustin Hoffman antritt.

    Kindfrau Natalie Portman ist ideal besetzt als Figur zwischen den Welten – als Erwachsene, die das Versprechen ihrer Kindheit nicht eingelöst hat und deshalb noch immer darin gefangen ist. Und sie passt auch als Partnerin, ist kleiner als Hoffman – ein Wunder, das dem Charakterdarsteller in seiner Karriere nur selten widerfahren ist. Charmant ist dieses Paar und auch der Film, der es erstmals zusammenführt. Geschäftlich und nicht romantisch, aber von Herzlichkeit und Wärme erfüllt. Mr. Magorium ist Eigentümer eines Wunderladens, der so lebendig ist wie die Spielzeuge, die darin verkauft werden. Es gibt magische Bücher, Mobiles mit echten Fischen, ängstliche Slinkys mit Höhenangst und einen 243-jährigen Besitzer, der seinen verdienten ewigen Frieden, ein anderes Paradies als sein bisher kindliches finden will. Am besten noch heute, aber spätestens morgen. Ein Schock für das ehemalige musikalische Wunderkind Molly Mahoney, die den Glauben an sich, aber nicht Magoriums Vertrauen verloren hat. Molly soll von nun an das Geschäft führen, in dem sie bisher nur gearbeitet hat. „Es ist nicht Magisches an mir“, gibt sie verunsichert zu bedenken, was der sensible Laden viel zu ernst nimmt und schlagartig einen Teil seines Zaubers, seine fröhlichen Farben verliert. Wie schon in „Schräger als Fiktion“ geht es auch im zweiten Drehbuch von Zach Helm um Wiederbelebung bei unmittelbarer Todeserfahrung. Mr. Magorium wird sterben – ein tragischer Fakt, den die Regie in einer delikaten Sequenz so sensibel wie wundersam für die jüngeren Zuschauer erträglich macht. Doch Molly wird in ein anderes Leben aufbrechen, wie auch der spröde Buchhalter Henry und der junge Eric, der bisher keine Freunde finden konnte. Es ist eine schlichte, aber klassische Geschichte über Menschen, die sich und das Kind in sich neu entdecken. Ein Märchen, in dem es nur den Tod als Antagonisten gibt. Das sich nicht aufgedonnert wie „Toys“ oder andere thematische Verwandte präsentiert, sondern leise und mit dezent eingesetzten Spezialeffekten an die Magie seiner Themen glaubt. Das Drehbuch Helms, der hier erstmals auch Regie führt, galt in Hollywood lange als Geheimtipp. Der Zauber allerdings erschließt sich nicht in der nur bedingt originellen Story. Das Erfolgsgeheimnis ist die von Hoffman liebenswert verkörperte schrullige Titelfigur, sowie viele hübsche visuelle, aber auch verbale Einfälle, die das Kindliche auch in jedem Erwachsenen wiedererwecken: Ob Mr. Magorium nun ein unorthodoxes Namensschild trägt („Not Steve“) oder ein Krankenzimmer auf magische Weise mehr Raum bekommt – wenn das Licht aus- und ein Sternenzelt aufgeht. kob.

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