Filmhandlung und Hintergrund

Mischung aus Kinderfilm, Komödie und Musical über einen Jungen, dem ein Götterbote die Möglichkeit gibt, Mirakel zu vollbringen.

Dem zwölfjährigen Dennis (Stefan Pagels Andersen), der so gerne flucht, stinkt einiges in Dänemark: die anhaltende Trauer seiner Mutter über den Tod seines Vaters, sein sadistischer Mathematiklehrer, der aussichtslose Kampf gegen seinen besten Freund Mick um die Gunst von Karen Elise, vor allem aber die Tatsache, dass er immer noch keine Schamhaare hat. Die himmlischen Mächte erhören sein Gebet und schicken ihm einen Schutzengel, der seinem verstorbenen Vater zum Verwechseln ähnlich sieht. Unter der Bedingung, künftig das Fluchen zu unterlassen, stattet der Engel Dennis mit der Lizenz für mittlere Wunder aus. Durch die gerät bald einiges durcheinander…

Überzogene, temporeiche Mischung aus Kinderfilm, Komödie und Musical, für die Debütfilmerin Natasha Arthy auf erstklassige dänische Schauspieler wie Sidse Babett Knudsen („Mifune„) und Thomas Bo Larsen („Das Fest„) zurückgreifen konnte.

Dennis P. ist ein ganz normaler Junge mit den selben Problemen wie seine Altersgenossen. Seit dem Tod seines Vaters lebt Dennis mit seiner Mutter, die den Tod ihres Mannes nur sehr schwer verkraftet, alleine zusammen. Eines Tages erscheint dem Jungen ein Götterbote, der seinem Vater enorm ähnlich sieht. Der Bote ermöglicht Dennis Mirakel mittleren Grades zu vollbringen, im Gegenzug verspricht der Knirps nie mehr zu fluchen. Seine neue Fähigkeit wendet Dennis natürlich gleich an und alles klappt bestens, bis Dennis aus Versehen flucht.

Der 12jährige Dennis hat’s nicht leicht: Seit Vatis tragischem Unfalltod hält Mutti Rockmusik für Teufelswerk und die Vorhänge geschlossen. Die Schule verspricht nur bedingt Erleichterung, lässt doch der Klassenlehrer keine Gelegenheit aus, Dennis zu demütigen, während Traumfrauen wie die angebetete Karen unerreichbar bleiben. Da ihm zu allem Überfluss als einzigem in der Klasse noch kein Schamhaar gewachsen ist, sucht Dennis Zuflucht bei Gott. Uns siehe da: Der Herr schickt seinen coolsten Engel!

Schüler Dennis wendet sich in pubertärer Verzweiflung direkt an Gott und erhält prompte Antwort. Kurzweiliger Fantasyspaß für Kinder.

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Kritikerrezensionen

  • Miracle - Ein Engel für Dennis P.: Mischung aus Kinderfilm, Komödie und Musical über einen Jungen, dem ein Götterbote die Möglichkeit gibt, Mirakel zu vollbringen.

    Aus Skandinavien, einer Schatzgrube der Kreativität, rast ein Skateboard auf das vereiste Deutschland zu. Auf ihm steht und rappt Dennis P., der mit seiner Geschichte die Lachmuskeln und das Trommelfell des Publikums gleichzeitig zum Schwingen bringen wird. Sein Leben ist so aufregend, dass es mit Bildern und Worten allein kaum auszudrücken wäre: Deshalb lässt Regisseurin Natasha Arthy ihre Darsteller in überdrehte Lieder ausbrechen, wenn die Spannung nicht mehr zu ertragen ist.

    Dem zwölfjährigen Dennis Petersen, der so gerne flucht, stinkt einiges in Dänemark: seine unbefriedigte, seinem toten Vater nachtrauernde Mutter, sein sadistischer Mathematiklehrer, sein aussichtsloser Kampf gegen seinen besten Freund Mick um die Gunst der lustigen Karen Elise, vor allem aber die Tatsache, dass er immer noch keine Schamhaare hat. Die himmlischen Mächte erhören sein Gebet und schicken ihm einen Schutzengel, der seinem verstorbenen Vater zum Verwechseln ähnlich sieht und auf einer weißen Harley in die Kirche einfährt, während Fanfaren eine dröhnende Kostprobe dänischer Rockmusik liefern. Unter der Bedingung, zukünftig das Fluchen zu unterlassen, stattet der Engel Dennis P. mit der Lizenz für mittlere Wunder aus. Wie so üblich mit den eigenen Wünschen, die plötzlich in Erfüllung gehen, läuft aber nach einiger Zeit einiges schief. So schief, dass Dennis doch mal wieder ein kleiner Fluch herausrutscht… Je holpriger sich Dennis‘ Weg zu seinem Glück gestaltet, um so leichter fällt es dem Publikum, sich den mitreißenden, milde ausgedrückt „eklektischen“ Song-Einlagen in umwerfend geschmacklosen Kostümen sowie der märchenhaften und absurden Geschichte hinzugeben. Erstklassige dänische Schauspieler wie die aus Dogma-Filmen bekannten Sidse Babett Knudsen („Mifune“) und Thomas Bo Larsen („Das Fest“) schaffen es mit kaum sichtbarer Mühe aber mit erkennbarer Lust am Gesang, als kongeniale Partner vom coolsten Hauptdarsteller Kopenhagens, Stefan Pagels Andersen, zu bestehen. Natasha Arthys erster Spielfilm ist bunt, schnell, hemmungslos übertrieben und rasend komisch und trifft seine Zielgruppe nicht nur direkt in Herz und Ohr, sondern auch an noch entscheidenderen Stellen. csz.

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