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Lord of Illusions

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Filmhandlung und Hintergrund

Clive „Hellraiser“ Barker ist für Horrorfans ein vielversprechender Name. Der Bestsellerautor und Regisseur („Cabal“) inszenierte nun mit „Lord of Illusions“ seine bislang konventionellste Arbeit, die statt exzessiv auf Splatter und Gore zu setzen einen substantiellen Plot aufweist, und somit auch ein breiteres Publikum ansprechen könnte. Als lose Vorlage für das Drehbuch diente Barker seine Kurzgeschichte „The Last...

Privatdetektiv Harry D’Amour spielt auf Wunsch von dessen Frau Bodyguard für den Star-Illusionisten Swann, der seit einer 13 Jahre zurückliegenden Auseinandersetzung die Rache einer mörderischen Okkultistensekte fürchtet. Nicht ganz zu Unrecht, wie sich bald herausstellt: Anhänger des Kultes haben den damals von Swann besiegten Führer Nix wieder zum Leben erweckt, und der nimmt nun furchtbare Rache an seinen Feinden sowie allen anderen Menschen, die das Pech haben, seinen Weg zu kreuzen.

Star-Illusionist Swann hatte früher eine Auseinandersetzung mit einer Okkult-Sekte und als deren Führer wieder zum Leben erweckt wird, nimmt er auch an Swann Rache. Aufwändiger Horrorfilm um ein Duell der Magier, in dessen Mittelpunkt jedoch der Detektiv und die „Goldeneye„-Schönheit Famke Janssen stehen.

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Kritikerrezensionen

  • Clive „Hellraiser“ Barker ist für Horrorfans ein vielversprechender Name. Der Bestsellerautor und Regisseur („Cabal“) inszenierte nun mit „Lord of Illusions“ seine bislang konventionellste Arbeit, die statt exzessiv auf Splatter und Gore zu setzen einen substantiellen Plot aufweist, und somit auch ein breiteres Publikum ansprechen könnte. Als lose Vorlage für das Drehbuch diente Barker seine Kurzgeschichte „The Last Illusion“ von 1985, die von dem zwiespältigen Detektiv Harry D’Amour handelt, der die obligatorische „mistress in distress“ nicht vor gewöhnlichen Kriminellen, sondern vor einem übersinnlichen Kultführer beschützen muß. Wider der gängigen Genre-Formel ist nicht die amüsant frotzelnde Höllenausgeburt der eigentliche Star, sondern sein menschlicher Gegenspieler. Fernsehstar Scott Bakula („Zurück in die Vegangenheit“) erweist sich als perfekter, glaubwürdiger Protagonist in der Rolle des symphatischen Underdogs D’Amour und ihm zur Seite gesellt sich nicht minder ansprechend Famke Janssen, die im neuen 007-Film „Goldeneye“ als attraktive Widersacherin Bonds zu sehen sein wird. Während eines Routinefalls in Los Angeles stolpert der New Yorker Privatdetektiv D’Amour über fanatische Kultmitglieder, die auf die Auferstehung ihres verstorbenen Anführers Nix (Daniel von Bargen) warten. 13 Jahre zuvor war ihm von seinem besten Schüler Swann (Kevin J. Connor) das Horrorhandwerk gelegt worden. Swann ist mittlerweile zum populären Illusionisten à la David Copperfield avanciert und ist mit der reizenden Dorothea (Janssen) verheiratet, die D’Amour zu seinem Schutz gegen die mörderischen Kultisten engagiert. Doch kurz darauf mißrät einer von Swanns Tricks mit tödlichen Folgen, und die Ereignisse überschlagen sich. Barker hält den Handlungsablauf straff und die Spannung aufrecht, indem er den Zuschauer im Unklaren darüber läßt, was Illusion und was Realität ist. Zwischen D’Amour und Dorothea knistert es außerdem gewaltig, womit der romantische Aspekt effektiv abgedeckt wird. Die Ausstattung von Stephen Hardis beschwört eine okkult-obskure Stimmung herauf, besondere Highlights sind die heruntergekommene Kultruine und die durchgestylte Villa eines rivalisierenden Magiers. Die Spezialeffekte wurden, ohne Einbußen für den Gesamteindruck, realitiv spärlich verwendet, was das Budget mit elf Mio. Dollar vergleichsweise niedrig hielt. Umso beeindruckender ist es, daß die smarte Vermischung von klassischem Film Noir mit Elementen des typischen Horrorschockers einen atmosphärischen Gruselfilm ergibt, der deutlich aus der Masse gewöhnlicher Genreware herausragt. ara.
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