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Harry Rowohlt ist tot

Harry Rowohlt ist tot

Das bringt der Serienherbst auf Disney+

Der Sohn von Verleger Ernst Rowohlt, „Pu“-Übersetzer und „Lindenstraßen“-Weiser, ist gestern Abend in Hamburg nach langer Krankheit gestorben.

Poster

Harry Rowohlt, Schriftsteller, Übersetzer, Whiskey-Botschafter und langjähriges Mitglied des „Lindenstraßen“-Ensembles ist im Alter von 70 Jahren gestorben.

Für seine Übersetzung des Kinderbuchklassiker „Pu der Bär“ von Allan Alexander Milne wurde Rowohlt große Anerkennung zuteil. Populär wurde er als Kolumnist in der „Zeit“, wo er sich bis 2009 in „Pooh’s Corner“ über den Kulturbetrieb ausließ. Den größten Bekanntheitsschub dürfte der Sohn von Verleger Ernst Rowohlt jedoch durch seine regelmäßigen Auftritte als Penner Harry in Hans W. Geißendörfers „Lindenstraße“ Clip erhalten haben. 2008 gehörte er der Jury des Fernsehfilm-Festivals in Baden-Baden an - einer der größten Coups des früheren Festivalleiters Karl-Otto Saur. Aus diesem Anlass führte Blickpunkt:Film mit Rowohlt ein Interview über den Fernsehbetrieb.

Rowohlt machte 2007 öffentlich, dass er an einer unheilbaren Nervenkrankheit leide. Laut dpa starb er am Montagabend nach langer, schwerer Krankheit in seiner Heimatstadt Hamburg.