Kung Fu Hustle (2004)

Originaltitel: Gungfu
Kung Fu Hustle: Der erfolgreichste Hongkong-Film des Jahres 2004: Ein schräger Mix aus Martial-Arts-Action und Comedy.
Kinostart: 02.06.2005
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Filmhandlung und Hintergrund

Kung Fu Hustle: Der erfolgreichste Hongkong-Film des Jahres 2004: Ein schräger Mix aus Martial-Arts-Action und Comedy.

Wir befinden uns im Jahr 1940. Ganz Shanghai zittert vor der fürchterlichen “Axtbande”. Ganz Shanghai? Nein! Ein von unbeugsamen Proletariern unter Führung einer resoluten Wirtin bewohntes Slum namens “Pigsty Alley” hört nicht auf, den schwerbewaffneten Gangstern Widerstand zu leisten. Nun will die Axtbande ihren härtesten Mann namens “The Beast” schicken. Pech nur, dass das Biest gerade hinter schwedischen Gardinen wohnt. Der jugendliche Taugenichts Sing, der den Äxten gerne beitreten würde, soll ihn befreien.

Regisseur und Hauptdarsteller Stephen Chow (“Shaolin Kickers”) zieht alte Kampfkunstmeister ebenso durch den Kakao wie neues Hollywood-Actionkino in dieser flotten und überaus erfolgreichen Hong-Kong-Komödie.

Weil Kleinganove Sing ein großer Gangster sein will, bemüht er sich um Aufnahme in die “Axe Gang”, die Shanghai in den Vierzigerjahren kontrolliert. Um sich tauglich zu erweisen, soll Sing die sture Besitzerin eines Wohnblocks zu Abgaben zwingen. Doch hinter dem bösen Hausdrachen verbirgt sich eine legendäre Kriegerin, die im Widerstand unerwartet Unterstützung erhält.

Im Shanghai der vierziger Jahre hat die berüchtigte “Axe Gang” das Sagen. Und natürlich wünscht sich auch Kleingangster Sing nichts sehnlicher, als als Mitglied aufgenommen zu werden. Zwecks Aufnahmeprüfung soll er eine renitente Hausbesitzerin zur Schutzgeldzahlung bewegen. Die aber ist Martial-Arts-Meisterin und lässt den windigen Möchtegern-Gangster ganz schön alt aussehen. Also hetzt die “Axe Gang” immer neue Bösewichte auf die schlagkräftige Dame, und es entbrennt ein furioses Hauen und Stechen.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • In Hongkong ist Stephen Chow ein Phänomen, außerhalb Asiens aber ist der auch hinter der Kamera aktive Komödiant eine immer noch unbekannte Größe. Nach “Shaolin Kickers” unternimmt der 42-Jährige nun einen weiteren Angriff auf den Weltmarkt, verknüpft cartooneske Komik mit Martial-Arts-Akrobatik und Filmzitaten, bis nach 95 Minuten das Gute triumphiert und mancher Zuschauer so ausgelaugt ist wie die Mächte des Bösen. Auch wenn international die Epigonen Jackie Chans noch im Schatten des Meisters stehen, sollte diese Actionkomödie die kommerzielle Enttäuschung des 2004 gestarteten Vorgängers “Shaolin Kickers” wettmachen.

    In Zeiten, in denen das kalifornische Remakefieber für asiatische Filme ausgebrochen ist, besteht zwangsläufig auch größeres Interesse am Originalprodukt. Während Hollywood seine Fühler bereits auf Chows Komödie “God of Cookery” ausgestreckt hat, für die Jim Carrey einmal im Gespräch war, ist eine US-Wiederauflage von “Kung Fu Hustle” unwahrscheinlich. Zu ausgefallen ist der Mix von Kampfkunst und Slapstick, in dem es sogar Tote, aber auch Kung-Fu-Kriegerinnen gibt, die in Nachthemd und mit Lockenwicklern zum Kampf antreten. Im Mittelpunkt des reduzierten Plots steht Kleingauner Sing (Chow), der skrupellos genug ist, stumme Eisverkäuferinnen zu bestehlen und sich daher zu höheren Aufgaben berufen fühlt. Am liebsten wäre er Mitglied der “Axe Gang”, die das Shanghai der Vierzigerjahre tyrannisiert und von Regisseur Chow im eindrucksvollen Prolog mit einer Mord- und Musicaleinlage eingeführt wird. Um seine Qualitäten als tough guy zu demonstrieren, soll Sing die sture Besitzerin eines Häuserblocks zahlungswillig machen. Hinter dem giftigen Hausdrachen aber verbirgt sich eine legendäre Kung-Fu-Meisterin, die von einigen ihrer Mieter, ebenfalls Martial-Arts-Helden im Ruhestand, Unterstützung erhält. Nachdem Sing deshalb schon früh in seiner Aufgabe versagt, schickt das Drehbuch diverse Killer mit ansteigendem Gefährlichkeitsgrad, um die renitente Wohnblock-Allianz in die Knie zu zwingen. Von da an fliegen Messer, Schwerter und mit Hilfe von Actionchoreograph Yuen Wo Ping (“Matrix”) auch die Kämpfer, bis die Axe-Gang am Ende den größten aller Killer ins Gefecht schickt, der in blauen Badelatschen und mit Seniorenbäuchlein antritt, aber seine Gegner wortwörtlich in den Boden stampft.

    Die Gewalt erinnert dabei stets an einen Roadrunner-Cartoon, auch wenn es hier echte Opfer gibt. Wenn die Vermieterin im Nachthemd wie Speedy Gonzales einen Gegner verfolgt, wenn Kämpfer im Höhenflug fast die Atmosphäre verlassen, vermischen sich Klamauk, Akrobatik und Spezialeffekte zu purem visuellen Entertainment, das mit Zitaten aus “Kill Bill”, “Matrix”, “Spider-Man”, ja vielleicht sogar Chaplins “Citylights” seine Liebe zum Kino unterstreicht. Jedermanns Geschmack ist das nicht, aber für das Szenepublikum, das dem Hongkong-Kino den roten Teppich auslegt, eine gute Gelegenheit, Loyalität einmal nicht nur unter dem Laser (DVD), sondern auch im Kino unter Beweis zu stellen, wo sich die Qualitäten von “Kung Fu Hustle” am besten entfalten können. kob.

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