Korczak

   Kinostart: 21.03.1991

Filmhandlung und Hintergrund

Andrzej Wajdas Portrait des polnisch-jüdischen Kinderarztes Korczak, der mit den ihm anvertrauten Waisenkindern in den Tot ging.

Im Jahr 1942 leitet der polnisch-jüdische Arzt und Schriftsteller Janusz Korczak ein Waisenhaus für jüdische Kinder im Warschauer Ghetto, wo er versucht, seinen Schützlinge trotz der Umstände ein Gefühl für Gerechtigkeit und Toleranz zu vermitteln. Als das Ghetto geräumt wird und alle Bewohner in das Vernichtungslager Treblinka deportiert werden, schlägt er eine Möglichkeit zur Flucht aus und bleibt er an der Seite seiner 200 Waisenkinder.

Im Warschauer Ghetto kümmert sich der Lehrer Janusz Korczak um Waisenkinder, versucht sie vor der grausamen Realität zu beschützen. Eine Fluchtchance schlägt Korczak aus, statt dessen tritt er gemeinsam mit „seinen“ Kindern die Fahrt nach Treblinka an. Dokumentarisch anmutender, eindringlicher Film des polnischen Altmeisters Andrzej Wajda.

Darsteller und Crew

Videos und Bilder

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Korczak: Andrzej Wajdas Portrait des polnisch-jüdischen Kinderarztes Korczak, der mit den ihm anvertrauten Waisenkindern in den Tot ging.

    Andrzej Wajdas eindringliches Portrait des polnisch-jüdischen Kinderarztes Korczak, der 1942 mit den ihm anvertrauten 200 Waisenkindern in den Tot ging. Das Drehbuch verfasste Wajdas Landsmännin Agnieszka Holland („Hitlerjunge Salomon“), die für den polnischen Regisseur bereits bei „Die Dämonen“ als Autorin gearbeitet hatte. Die Titelrolle verkörpert Wojciech Pszoniak, der in Wajdas „Danton“ als Asket Robespierre dem Genussmenschen Danton (Gérard Depardieu) gegenüberstand. Das Schicksal von Korczak wurde zuvor bereits 1973 als deutsch-israelische Koproduktion verfilmt („Sie sind frei, Dr. Korczak“).

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