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Fakten und Hintergründe zum Film "Know1ng - Die Zukunft endet jetzt"

Kino.de Redaktion |

Knowing - Die Zukunft endet jetzt Poster

Mehr zum Film? Wir haben die wichtigsten Hintergründe und Fakten für Dich gesammelt: detaillierte Inhaltsangaben, Wissenswertes über die Entstehung des Films, ausführliche Produktionsnotizen. Klick rein!

Interview mit Regisseur Alex Proyas

Herr Proyas, was steckt hinter der doch sehr düsteren, apokalyptischen Zukunftsvision von KNOWING?

Nun, ich werde an dieser Stelle natürlich nichts über das Ende des Films verraten, denn das wäre in diesem Fall ganz besonders fatal. Aber davon abgesehen, empfinde ich den Film ohnehin nicht als einen düsteren oder pessimistischen, sondern halte ihn im Gegenteil für sehr hoffnungsvoll. Letzten Endes handelt er von der Hoffnung, die wir an unsere Kinder weitergeben, und davon, dass das Leben in der Zukunft weiter geht. Vorher passieren natürlich auch einige fürchterliche Dinge – aber das ist ja in den tatsächlich apokalyptischen Zeiten, in denen wir leben, noch nicht einmal mehr etwas Besonderes. Es war mir also wichtig, dass der Film die Zeit widerspiegelt, in der er entstanden ist. Außerdem sollte KNOWING ein Katastrophenfilm sein, der seinem Namen auch alle Ehre macht und am Ende nicht feige kneift. Aber noch wichtiger war mir, wie gesagt, die Hoffnung.

Was meinen Sie, wenn Sie von apokalyptischen Zeiten sprechen? Könnte das Ende der Welt tatsächlich nahe sein?

Ich hoffe es natürlich nicht. Und wenn ich wissen würde, dass es so ist, dann würde ich vermutlich nur noch wie ein Irrer schreiend durch die Gegend rennen und versuchen, die Leute zu warnen. Aber ich bin auf jeden Fall der Ansicht, dass unsere Zivilisation mittlerweile an einem Punkt angelangt ist, an dem wir Menschen einige wirklich ernsthafte Entscheidungen treffen müssen. Wir müssen aufhören, unseren Kopf in den Sand zu stecken wie ein Vogel Strauß, was wir leider viel zu gerne und viel zu oft tun. Stattdessen müssen wir endlich etwas verändern, denn die Zeit wird bald knapp. Wenn ich dafür mit KNOWING noch einmal ein wenig Aufmerksamkeit schaffen kann, würde mich das als Regisseur natürlich sehr glücklich machen.

Dass es die kommende Generation, also unsere Kinder, ist, auf deren Schultern die Hoffnungen und Erwartungen der Menschheit liegen – haben wir das schon wirklich begriffen?

Nein, leider nicht, und das ist sehr traurig. Es erscheint auf den ersten Blick so offensichtlich, aber trotzdem hinterlässt jede Generation der nächsten einen riesigen Haufen Mist, ohne sich darüber Gedanken zu machen. Ich finde es höchst erstaunlich, dass Menschen sich individuell immer wieder unglaublich Sorgen um ihre Kinder machen, wovon aber kaum etwas übrig bleibt, sobald es nicht mehr um den Privatbereich, sondern die Allgemeinheit geht. Dabei muss es in meinen Augen das Wichtigste sein, der kommenden Generation nicht nur Hoffnung, sondern eben auch eine Welt zu hinterlassen, die nicht völlig ruiniert ist.

Haben Sie denn Recherchen angestellt, wie realistisch die im Film gezeigten Szenarien sind?

Selbstverständlich! Alles was wir zeigen, ist zwar nicht unbedingt wahrscheinlich, aber absolut im Bereich des Möglichen. Es war uns schon sehr wichtig, dass von der wissenschaftlichen Seite her alles stimmt, selbst wenn vermutlich eher ein Meteorit die Erde zerstören wird, als dass das eintritt, was sich in KNOWING ereignet.

Wie stark ist Ihr eigenes Interesse an der Zukunft, an Prophezeiungen? Würden Sie wissen wollen, was Ihnen und Ihren Lieben bevorsteht?

Wirklich beantworten kann ich Ihnen das nicht. Immerhin habe ich einen ganzen Film zu dieser Frage gedreht und mich in den vergangenen Jahren eigentlich mit nichts anderem beschäftigt als mit allen möglichen Positionen dazu. Rose Byrnes Figur hat in KNOWING auf die Frage eine ganz andere Antwort als Nicolas Cage, aber ich finde beide sehr nachvollziehbar. Dass dieses Thema auf jeden Menschen eine gewisse Faszination ausübt und dabei immer wieder eine ganz individuelle Angelegenheit ist, fand ich an dieser Geschichte besonders spannend.

KNOWING besticht durch einige beeindruckende Bilder und Szenen. Welche davon hatten Sie schon vor Drehbeginn ganz klar im Kopf?

Den Flugzeugabsturz beispielsweise sah ich schon ganz klar vor meinem inneren Auge, als wir noch am Drehbuch arbeiteten. Ich wusste immer, wie ich ihn drehen würde, nämlich in einem einzigen Take. Auch den Polizisten, der erschrocken hoch guckt und dann wegläuft, hatte ich früh im Kopf, denn ich finde es immer höchst amüsant, wenn Polizisten wegrennen wie Feiglinge. Es ging jedenfalls nur noch darum, wie ich das technisch alles umsetzen kann. Bei anderen Szenen wie etwa dem U-Bahn- Crash hatte ich vorab eine grobe Ahnung, was passieren sollte, doch den genauen Ablauf haben wir dann in der direkten Arbeit entwickelt. Ich habe mich dieses Mal gezwungen, nicht ganz so strukturiert und mit Storyboards geplant zu arbeiten, wie ich es sonst eigentlich immer tue. KNOWING sollte unmittelbarer, echter und mitunter improvisierter wirken als alles, was ich bisher gemacht habe.

Wie haben Sie den Flugzeugabsturz überhaupt gedreht? Was ist in dieser Szene CGI und was ist echt?

Es ist wirklich eine Mischung aus beidem, letztlich um genau die Wirkung zu erzielen, die ich eben beschrieben habe. Spezialeffekte sind ja heutzutage überhaupt nichts Besonderes mehr. Selbst mein Vater weiß mittlerweile, wie solche Tricks entstehen. Deswegen wollte ich ein bisschen weg von diesem stilisierten Ansatz des Filmemachens, denn die Leute sollten wirklich das Gefühl haben, dass sie etwas Echtes sehen. Also habe ich versucht, alles ein wenig aufzumischen und tatsächliche Explosionen und Requisiten mit Computertricks kombiniert.

Vielleicht noch ein Wort zu Ihrem Hauptdarsteller…

Oh, Nicolas Cage ist wunderbar! Ich war immer schon ein großer Fan von ihm, denn bei ihm weiß man nie, was einen erwartet. Er macht nie zweimal das gleiche und schafft es immer wieder, mich vom Hocker zu hauen. Seine Stärke liegt wirklich darin, dass er an jede Geschichte und jede Figur mit enormer Leidenschaft und Intensität herangeht. Ich wusste also, dass ich mit jemandem zusammenarbeite, der unglaublich mutig ist in seiner Arbeit und sich nicht ständig hinterfragt. Genau das zeichnet meiner Meinung nach einen großen Schauspieler aus. Sobald die Kamera lief, war er nicht mehr Nicolas Cage, sondern John Koestler. Daran lag mir enorm viel, denn noch keinem meiner Filmhelden fühlte ich mich so nahe wie ihm – und Nic ging es anscheinend ähnlich. Fast wollten wir daraus schon schließen, dass wir beiden also letztlich ein und dieselbe Person seien.

Gedreht haben Sie in Ihrer Heimat Australien. Warum?

Die ehrliche Antwort lautet ganz schlicht: weil es einfacher ist. Rein logistisch gesehen, denn ich habe mittlerweile schon so oft dort gearbeitet, dass ich alle Strukturen gut kenne und bereits ein eingespieltes Team zur Verfügung habe. Im Grunde ist es heutzutage ja fast egal, wo man einen Film dreht, denn alles lässt sich künstlich herstellen. KNOWING spielt unter anderem in Boston und New York, dabei haben wir für den Dreh (abgesehen von Aufnahmen der Second Unit natürlich) Australien nie verlassen. Es sprach also alles dafür, zu Hause zu bleiben!

Über die Produktion

Ein allein erziehender Vater, der verzweifelt versucht, seinen einzigen Sohn zu beschützen, und eine 50 Jahre alte verschlüsselte Botschaft, die einst von einem jungen Schulmädchen geschrieben wurde, könnten das einzige sein, was eine bevorstehende globale Katastrophe noch verhindern kann. Schon als sie das erste Mal diese Idee des Schriftstellers Ryne Douglas Pearson („Das Mercury Puzzle“) zum Drehbuch des packenden Science Fiction-Thrillers KNOWING hörten, wussten die Produzenten Jason Blumenthal und Todd Black, dass sie diese faszinierende Geschichte erzählen wollten.

„Nachdem wir beim ursprünglichen Pitch zugegriffen hatten, haben wir acht Jahre an der Entwicklung des endgültigen Drehbuchs gearbeitet“, erinnert sich Blumenthal. „Die Grundlage für Rynes Idee stellte eine Zeitkapsel dar, die in den Fünfziger Jahren vergraben wurde. Als sie in der heutigen Zeit wieder auftaucht, finden sich darin einige Vorhersagen, die tatsächlich eingetreten sind. Dass wir damit die Basis für eine ganz besondere Geschichte in den Händen hielten, war uns von Anfang an klar!“

In den zurückliegenden fünf Jahren bemühte sich das Produzenten-Gespann gemeinsam mit Alex Proyas, dem renommierten Regisseur von I, Robot (I, Robot, 2004), darum, aus der Idee einen Spielfilm zu machen. „Wenn man mit einem Pitch anfängt, weiß man ja nie, wie das finale Drehbuch aussehen könnte“, erklärt Blumenthal. „Aber die Geschichte hat sich tatsächlich nur in Kleinigkeiten verändert, die großen Themen sind nach wie vor die gleichen wie am Anfang. Die Idee von der Zeitkapsel und den Vorhersagen war so brillant und einzigartig, dass wir sie nie in Frage gestellt haben. Auch acht Jahre später sind wir davon noch genauso begeistert wie damals – und sie jetzt auf der Leinwand umgesetzt zu sehen, ist fantastisch!“

Die Wahl des Regisseurs fiel auf Proyas nicht zuletzt aufgrund seines einzigartigen Regiestils, den er seit seinem Durchbruch 1994 mit The Crow (The Crow – Die Krähe, 1994) immer weiterentwickelt hat. „Wir hatten nie Zweifel daran, mit Alex den richtigen Regisseur gefunden zu haben“, bekräftigt der Produzent die Entscheidung. „Seine Vision für diesen Film überstieg bei weitem alles, was wir uns anfangs auf dem Papier vorstellen konnten. Er hatte unglaublich viele wissenschaftliche, spirituelle und philosophische Ideen im Gepäck, die das Drehbuch erst zu dem machten, was es nun ist.“

Welche Aspekte des Films die spannendsten sind, änderte sich für Blumenthal im Laufe der achtjährigen Entstehungszeit, nicht zuletzt aufgrund von einschneidenden Veränderungen in seinem eigenen Leben. Mit der Idee der Zeitkapsel fing zunächst alles an: „Ich erinnere mich, dass ich schon als Kind von diesen Dingern hörte. Für mich klang das damals wie etwas aus einem Science Fiction-Film, und dass sie viele Jahre später wieder geöffnet werden sollten, faszinierte mich sehr. Wenn ich nach Ideen suche, die man als Stoff entwickeln könnte, halte ich immer Ausschau nach etwas, zu dem ich eine emotionale Verbindung habe – und das war hier der Fall.“

Doch mit den Jahren prägten ihn neue Erfahrungen: „Als wir mit der Entwicklung anfingen, war ich noch kein Vater. Mittlerweile allerdings habe ich zwei kleine Kinder. Nicht zuletzt deswegen ist der Film nun im Grunde seines Herzens die Geschichte von einem Vater und seinem Sohn. Dieses zentrale Familienthema ist mir und auch vielen anderen an dem Film sehr wichtig geworden.“

„Natürlich ist KNOWING ein Psychothriller, der den Zuschauer kaum auf seinem Sitz halten wird, mit Spezialeffekten, die einem den Atem rauben“, fährt Blumenthal fort. „Aber der Film ist viel mehr als das! Er stellt die ultimative Frage: Wie weit geht man, um sein Kind zu beschützen? Ist man bereit dazu, das größte aller Opfer zu bringen? Das sind unglaublich intensive Themen und die Geschichte eine emotionale Achterbahnfahrt voller Überraschungen. Über diesen Film werden die Menschen sprechen wollen, denn er stellt so viele Fragen, die man aus dem Kino mitnimmt. Für mich sind solche Geschichten immer die erzählenswertesten!“

Für Proyas bedeutete dies, dass er eine Balance finden musste zwischen den überlebensgroßen Actionsequenzen und Spezialeffekten des Thrillers und der nuancierten, emotionalen Entwicklung der Figuren: „Für mich ist jeder Film ein großer Film. I, Robot (I, Robot, 2004) war eine technisch enorm komplexe Aufgabe, aber natürlich hat jeder Film seinen ganz eigenen Grad an Komplexität. Bei KNOWING war es großartig, welche Vielfalt an Emotionen und zwischenmenschlicher Interaktion die Geschichte hatte. Außerdem geht es hier immer um Realität und Glaubwürdigkeit. Wir erwarten absolut nicht, dass man seinen Zweifel und Realitätssinn an der Garderobe abgibt, denn alles, was wir zeigen und ansprechen, könnte auch tatsächlich so passieren.“

Nicolas Cage, der in der Hauptrolle als Professor John Koestler zu sehen ist, vergleicht das Drehbuch mit einem oft gepriesenen Klassiker amerikanischer Kultur: „Das Skript erinnerte mich an jene von Rod Sterlings berühmter Fernsehshow ‚Twilight Zone’ und an die enorme Kraft, die diese Serie früher hatte“, beschreibt der Schauspieler seine Eindrücke. „Es ist ein Science-Fiction- und Mystery-Thriller, der aber eben auch viele intensive dramatische und emotionale Momente zu bieten hat.“

Auch Rose Byrne, die als Diana zu sehen ist, tut sich schwer damit, KNOWING in ein einzelnes Genre einzuordnen – was für sie eine der großen Stärken des Films ist: „Die Handlung entwickelt sich sehr clever und die Idee mit der Zeitkapsel ist faszinierend. Der Film ist nicht einfach nur ein Thriller oder Horror oder Science Fiction, sondern eine raffinierte Kombination aus all diesen und weiteren Bestandteilen.“

„Dieser Film hat die Möglichkeit, seine Zuschauer zu verändern“, ergänzt Cage. „Ich erinnere mich noch, wie ich als Kind The China Syndrome (Das China-Syndrom, 1979) gesehen habe und mir dadurch wirklich klar wurde, dass Atomkraft eine Energiequelle ist, mit der man sehr vorsichtig sein muss. Durch solche Filme wird Aufmerksamkeit für Themen geschaffen, die uns alle angehen. Die Menschen haben es in ihrer Hand, etwas zu tun und das Ende der Welt zu verhindern. Die Frage ist nur, wie wir mit dieser Verantwortung umgehen!“

Filme mit apokalyptischen Themen finden derzeit beim Publikum eine besondere Aufmerksamkeit, nicht zuletzt wegen der zahlreichen Umweltsorgen, mit denen die Welt zu kämpfen hat, wie Byrne hinzufügt: „Es ist ein menschliches Grundbedürfnis, so genau wie möglich zu wissen, wie lange es uns noch geben wird. Die Menschheit hat diesbezüglich immer schon nach Antworten gesucht. Und von den Mayas über die Moslems bis zu den Hindus hat jeder seine eigene Theorie darüber, wann und wie wir unser Ende finden.“

In jedem Fall haben die Filmemacher die Hoffnung, dass KNOWING einer jener Filme ist, die beim Publikum noch lange nach dem Verlassen des Kinos für Gesprächsstoff sorgen. „Die Menschen gehen doch ins Kino, um unterhalten zu werden, etwas Großes und Besonderes zu erleben, was sie noch nie zuvor gesehen haben“, meint Blumenthal. „Und wir denken, dass wir ihnen genau das zu bieten haben.“

„Ich bin mir sicher, dass die Leute die Herausforderung schätzen, ihre eigenen Schlüsse ziehen zu müssen“, fährt er fort. „Unser Film hat zwar ein eindeutiges Ende, aber es lässt auch viel Raum für Diskussionen. Ein Film, der mit dem Abspann tatsächlich zu Ende ist, ist doch nie so interessant wie einer, der in den Gesprächen der Zuschauer weiterlebt, auch wenn sie schon längst auf dem Heimweg sind. Das war mein Ziel: dass die Menschen über ihn sprechen und sich fragen, wie sie sich selbst in so einem Szenario verhalten würden!“

Produktion: Die Besetzung

Nachdem der ideale Regisseur ausgewählt war, man ein fertiges Drehbuch in den Händen hielt und ein Studio für die Finanzierung des Films gefunden hatte, machten sich die Produzenten auf die Suche nach ihrem Hauptdarsteller. „Irgendwann drehte sich für uns alles um die Frage, wer unseren Helden verkörpern konnte“, erinnert sich Blumenthal. „Wer ist der Kerl, der uns durch diese Geschichte führen wird?“

Fündig wurde man in Oscar®-Gewinner und Superstar Nicolas Cage, der jeden seiner Filme zu einem Ereignis werden lässt. Nicht zuletzt sein Engagement und seine Hingabe haben ihn zu einem der gefragtesten Schauspieler der Welt werden lassen. „Von Anfang an war uns klar, dass Nic Cage die ideale Besetzung für diese Rolle ist“, erklärt Blumenthal. „Er verfügt über eine bemerkenswerte Intensität, aber er verleiht der Figur auch eine Zugänglichkeit, wie es nur wenige seiner Kollegen können. Außerdem liegen ihm viele der Themen, die wir in unserem Film ansprechen, selbst sehr am Herzen.“

„Vieles an der Rolle und der Geschichte sprach ihn emotional an, weil er selbst Vater eines jungen Sohnes ist“, erläutert der Produzent, der mit Cage schon bei The Weather Man (The Weather Man, 2005) zusammengearbeitet hatte. „Er verstand auf Anhieb, was ein Vater in solch einer Lage durchmachen muss und welche gravierenden Entscheidungen die Situation erfordert. Dazu kommt selbstverständlich, dass Nic ein wunderbarer Mensch und fantastischer Schauspieler ist, der jede seiner Rollen mit enormer Menschlichkeit erfüllt. Dass er außerdem ein großer Fan von Alex und Alex ein großer Fan von ihm ist, war natürlich ebenfalls perfekt. Manchmal kommt einfach alles wie durch Fügung zusammen!“

Cage und Proyas waren beide auf Anhieb begeistert von der Aussicht auf eine Zusammenarbeit. „Ich wollte schon lange einmal mit Nicolas arbeiten, und natürlich ist es sehr aufregend, wenn so ein Wunsch dann tatsächlich in Erfüllung geht“, meint der Regisseur. Auch sein Hauptdarsteller griff sofort zu bei der Möglichkeit, sich in dieser einzigartigen, durchaus provokanten Geschichte von Proyas inszenieren zu lassen: „Es ist heutzutage eine große Herausforderung, ungewöhnliche Geschichten und Perspektiven zu finden. Alex aber ist wirklich ein Original, ein Künstler mit einem sehr eigenwilligen Standpunkt.“

Auch unter emotionalen Gesichtspunkten empfand der Oscar®-Gewinner die Rolle des John Koestler als äußerst befriedigend: „Er ist seinem Sohn gegenüber unglaublich hingebungsvoll und kämpft gleichzeitig mit den Schwierigkeiten des Daseins als allein erziehender Vater. Die Sorgen, die Väter um ihre Kinder haben, sieht man nicht besonders oft im Kino. Auch das trug dazu bei, dass ich diesen Film unbedingt drehen wollte.“

„Die Sicherheit seines Sohnes ist Johns einzige Priorität“, fährt Cage fort. „Es gibt diesen sehr emotionalen Moment im Film, in dem Caleb ihn fragt, ob er sterben müsse. Worauf meine Figur dann antwortet: ‚Das wird nicht passieren. Ich lasse Dir nichts zustoßen!’ Und tatsächlich kennt er keine Grenzen wenn es darum geht, dieses Versprechen zu halten. Aber von diesem Moment an dreht sich der Film vor allem darum, ob und wie ihm das gelingt.“

Die weibliche Hauptrolle von KNOWING wurde mit der australischen Schauspielerin Rose Byrne besetzt, die im Laufe ihrer Karriere in großen Blockbustern wie Troy (Troja, 2004) ebenso zu sehen war wie in kleinen Produktionen wie I Capture The Castle (I Capture The Castle, 2003). Kürzlich wurde sie für ihre Hauptrolle in der erfolgreichen Krimiserie „Damages“ mit Glenn Close sogar für einen Golden Globe nominiert.

„Rose und ich wollten schon seit geraumer Zeit einmal zusammen arbeiten“, berichtet Proyas. „Jedes Mal, wenn man sie auf der Leinwand sieht, haben ihre Figuren eine erstaunliche Vielschichtigkeit. Für diesen Film war das besonders wichtig, denn nicht jeder Gedanke und jedes Gefühl der Protagonisten wird durch Dialoge vermittelt.“

Die Chance mit Proyas zu drehen, dessen Filme sie schon lange bewundert, war für Byrne eine der Gründe, die Rolle anzunehmen: „Die Arbeit mit Alex hat sehr viel Spaß gemacht. Er weiß genau, was er will, und ist sehr leidenschaftlich in der Zusammenarbeit mit seinen Schauspielern. Sowohl die Geschichte als auch die Figuren lagen ihm sehr am Herzen.“ Doch nicht nur der Regisseur, auch das Drehbuch reizte Byrne: „Die eigentlich sehr intime Geschichte über vier Menschen in dieser letztlich überlebensgroßen Situation fand ich als Darstellerin sehr spannend. Meine Figur, Diana, befindet sich in einer ziemlich komplizierten Lage, denn ihre dunkle Vergangenheit holt sie mit aller Wucht wieder ein. Ihr ganzes Leben hat sie versucht davor zu fliehen, doch es gibt kein Entkommen. Ich musste das so glaubhaft und kraftvoll wie möglich auf der Leinwand rüberbringen – und das war eine echte Herausforderung.“

Die Entscheidung für Byrne fiel nach einem Casting, das sich über mehrere Kontinente erstreckte. „Rose strahlte einfach etwas ganz Besonderes aus“, erinnert sich Blumenthal. „Sie hat so eine spezielle Frische. Alex war sich auf Anhieb sicher, dass sie die richtige Wahl war, denn in seinen Augen besaß sie echte Menschlichkeit. Man spürt ihren Schmerz, die Emotionen, wenn sie entdeckt, dass die Vorhersagen, die die Handlung erst in Gang bringen, auf ihre eigene Mutter zurückgehen.“

Die Arbeit mit Cage barg immer die Möglichkeit des Unerwarteten, berichtet die Australierin: „Es war der Wahnsinn! Nic geht mit unglaublicher Leidenschaft an seine Aufgaben heran. Man weiß nie, womit man bei ihm rechnen muss. Gleich in unserer ersten Szene musste er mir einen Baseball zuwerfen. Wir haben das besprochen und geprobt, doch dann hat er es plötzlich ganz anders gemacht, was ich wirklich spannend fand. Aus einer Szene, die eigentlich etwas Zartes und Subtiles hatte, wurde plötzlich etwas vollkommen anderes, weil seine Figur für einen Moment die Beherrschung verliert. Nic ist in seinem Kopf immer schon einen Schritt weiter, das macht die Zusammenarbeit wirklich aufregend.“

Cage war gleichermaßen beeindruckt von seiner Kollegin, nicht zuletzt von ihrer Authentizität vor der Kamera. „Rose ist auf faszinierende Weise echt“, beschreibt er Byrne. „Sie beherrscht alle Emotionen, die man braucht, um die entscheidenden Momente des Films für das Publikum wirklich greifbar und nachvollziehbar zu machen. Bei ihr wirkt alles tatsächlich so, als würde es wirklich passieren.“

Entscheidend zum Gelingen von KNOWING tragen mit Chandler Canterbury und Lara Robinson auch zwei sehr junge Schauspieler bei. Vor allem für die Rolle des Caleb Koestler begaben sich die Filmemacher auf eine ausgedehnte Suche nach dem idealen Darsteller. Sie fanden ihn in Canterbury, der während des Drehs gerade einmal neun Jahre alt war. Für eine Rolle in der erfolgreichen Fernsehserie „Criminal Minds“ hatte er bereits einen Young Artist Award gewonnen, außerdem stand er schon neben Brad Pitt in The Curious Case Of Benjamin Button (Der seltsame Fall des Benjamin Button, 2008) und neben Jude Law in Repossession Mambo (Repossession Mambo, 2009) vor der Kamera.

„Mein erstes Vorsprechen zeichneten wir auf und meine Mutter verschickte es über das Internet, so wie es wohl heute die meisten Schauspieler machen“, erinnert sich Chandler. „Anschließend wurde ich gebeten, das gesamte Drehbuch zu lesen, um mehr über meine Rolle zu lernen. Caleb ist sehr traurig, weil seine Mutter tot ist, und er liebt seinen Vater, auch wenn die beiden ein paar Schwierigkeiten haben. Außerdem ist er ziemlich klug – und ganz verrückt nach Tieren.“

Laut Produzent Blumenthal bestand die größte Herausforderung darin, einen Kinderschauspieler zu finden, der auf der Leinwand nicht wie ein typischer Kinderschauspieler wirkt: „Er musste auf jeden Fall authentisch erscheinen. Chandler hatte etwas ganz Besonderes, wie ich es so noch nie gesehen hatte. Die Altklugheit, die man oft bei Kinderstars in Hollywood erlebt, war ihm völlig fremd. Chandler lebt in Texas, und dass er nicht in Hollywood aufgewachsen ist, schlägt sich eindeutig in seinem Spiel nieder.“

Die zehnjährige Lara Robinson übernahm gleich zwei wichtige Rollen in KNOWING. Sie spielt sowohl Lucinda, das kleine Mädchen, mit dem alles beginnt, als auch Abby, Lucindas Enkelin, die gleichzeitig ein Schlüssel zum Geheimnis des Films ist. „Es hat mir gut gefallen, zwei verschiedene Rollen im selben Film zu spielen“, erzählt die junge Australierin. „Sie sind vollkommen unterschiedlich. Lucinda zu sein hat viel Spaß gemacht, weil sie so unheimlich, traurig und seltsam ist. Und Abby war ich gerne, weil sie total normal ist.“

„Chandler ist wirklich ein guter Schauspieler“, sagt Lara über ihren Kollegen. „Aber er ist auch eindeutig ein typischer Junge. Er hat mir immer die komischsten Fragen gestellt. Ob ich mir für einen Film eine Glatze oder meine Augenbrauen rasieren würde. Und ob ich für eine Rolle auf ein Auge verzichten würde. Natürlich habe ich immer mit Nein geantwortet!“

Blumenthal ist voll des Lobes für seine jungen Darsteller: „Lara und Chandler waren beide fantastisch, weil sie genau verstanden, was es bedeutet, einen Film zu drehen. Und sie waren einfach echte Kinder. Kaum war eine Szene im Kasten, ließen sie ihre Rollen hinter sich und waren wieder ganz normale Kids. Sie spielten, hatten Spaß und genossen die Zeit am Set. Das zu beobachten, war etwas sehr Schönes.“

Produktion: Die Enstehung des Films

Die Rolle von Koestlers Heimat Boston übernahm in KNOWING die australische Großstadt Melbourne – und bot den Filmemachern dabei erstklassige Produktionsmöglichkeiten und Mitarbeiter. „Ich habe zum ersten Mal in Australien gearbeitet und unser Team war wirklich hervorragend“, erinnert sich Blumenthal. „Das technische Know-how war in jeder Beziehung mindestens so hoch wie an allen anderen Orten, wo ich bisher Filme gedreht habe. Unsere Leute hatten alle bereits vorher zusammen gearbeitet und waren zum Glück ein eingespieltes Team. Beim Filmdreh geht es ja um so viele verschiedene Handgriffe, da bekommt man schnell Schwierigkeiten, wenn nicht alles gut auf einander abgestimmt ist.

Für Proyas, der bereits häufiger in Sydney gearbeitet hatte, war der Aufenthalt in Melbourne ein besonderer Genuss: „Ich war total begeistert, an einem Ort zu sein, wo ich Neues entdecken und ausprobieren konnte. Tatsächlich ist es sogar noch ein bisschen einfacher dort zu arbeiten als in Sydney, wo es viel mehr Verkehr gibt und alles schnell ein wenig chaotisch wird. Melbourne ist dagegen momentan eine sehr angenehme und offene Stadt für Filmemacher.“

Es lag in den Händen von Produktionsdesigner Steven Jones-Evans, Melbourne in Boston zu verwandeln. „In den vergangenen fünf Jahren herrschte in Melbourne eine ziemliche Dürre, deswegen ist das Gras überall total braun“, berichtet er. „Es war wirklich nicht einfach, wenn wir nach Gärten oder anderen Grünflächen suchten. Die Universität von Melbourne diente uns als Ersatz für das MIT, doch auch dort war der Rasen vollkommen ausgetrocknet. Es blieb uns also nichts anderes übrig, als eine Woche vor dem Dreh alle Rasenflächen grün anzusprühen.“

„Angenehmerweise spielt unser Film im Herbst, was der Jahreszeit während des Drehs in Melbourne entsprach“, fährt er fort. „Aber natürlich sieht der Herbst in der Gegend von Boston ein wenig anders aus – und so schleppten wir ständig säckeweise buntes Laub mit uns herum, das wir dann überall verteilen konnten.“

Für das Wohnhaus der Koestlers dachte Jones-Evans an ein typisches Haus der Region Neuengland: „In meiner Vorstellung hatten er und seine Frau das Haus in einem leicht maroden Zustand gekauft, um es zu renovieren und dort ihre Familie zu gründen. Es war deswegen ganz wichtig, dem Haus mit vielen verschiedenen Dingen einen sehr persönlichen Anstrich zu verleihen, wie etwa mit Calebs Zimmer. Wir entschieden uns für ein Zimmer unter dem Dach, mit einem einzigen, runden Fenster. Dieses Motiv hat Alex auch in früheren Filmen schon gerne verwendet.“ Darüber hinaus integrierte der Produktionsdesigner möglichst viele Elemente, die einen Bezug zur Natur hatten, seien es Spielzeugtiere oder Landschaftsbilder: „Caleb sollte sich auf jeden Fall für Sachen interessieren, die für ihn einen Bezug zur Erde herstellen.“

Jones-Evans war es auch, der jenen Gegenstand entwerfen musste, der letztlich im Zentrum des Films steht: die Zeitkapsel. Die Geschichte solcher Behälter lässt sich zurückverfolgen bis zur Weltausstellung von 1939, deren Organisatoren den Einfall hatten, zukünftigen Generationen in einer vergrabenen Flasche eine Art Botschaft zu hinterlassen. Der Metallcontainer, der als Bestandteil der Westinghouse Company-Ausstellung auf dem Messegelände in der Erde versenkt wurde, enthielt als Zeugnisse modernen Lebens unter anderem eine Nadel und ein Knäuel Garn, Wochenschauaufnahmen und Microfilm-Kopien sowohl von einem Wörterbuch als auch von einem Kaufhauskatalog. Erst im Jahre 6939 sollte die Kapsel wieder ausgegraben werden.

„Wir schauten uns ganz verschiedene Zeitkapseln an, denn natürlich gibt es die unterschiedlichsten Designs“, erzählt Jones-Evans. „Die von Westinghouse von 1939 sah aus wie eine Rakete, doch das erschien uns zu militärisch.“ Stattdessen ließ er sich von einem Modell von 1958 inspirieren: „Natürlich war auch diese Kapsel ein Design ihrer Zeit, aber nicht ganz so altmodisch. Sie ist recht klassisch aus Edelstahl geformt und hat einen Deckel, den man mit zwei Flügelmuttern festschraubt. Wir haben den Entwurf bewusst schlicht gehalten, schließlich geht es uns mehr um den Inhalt der Kapsel als um die Kapsel selbst.“

Für den ersten Teil des Films mit dem Look der Fünfziger Jahre zu arbeiten, war für den Designer ein besonderes Vergnügen: „Das war eine sehr interessante Zeit, in der es viel mehr Hoffnung und viel weniger Zynismus gab als heute. Verschmutzung und andere Umweltthemen fingen gerade erst an, Gesprächsstoff zu werden – und die Welt war in jeder Hinsicht noch etwas reiner. Um das Fröhliche und Hoffnungsvolle zu unterstreichen, entschieden wir uns deswegen in diesen Szenen für etwas leuchtendere Farben.“

Für eine der schwierigsten Szenen des Films, nämlich den Flugzeugabsturz, benötigte Jones-Evans neben seinem Talent als Produktionsdesigner auch ein wenig Hilfe von den Experten für Spezialeffekte. „Alex wollte den ganzen Absturz in einem Take drehen“, erinnert er sich. „Er wollte das Flugzeug ins Bild bringen, in die Telefonmasten fliegen und mit einem der Flügel ein Auto treffen lassen. Das Auto wird dabei in die Luft gewirbelt, schlägt in einem Feld auf und wird komplett zerstört. Das Wrack des Flugzeugs haben wir dafür auch tatsächlich nachgebaut. Aber alles andere wäre nicht in einer Aufnahme zu drehen gewesen, wenn man nicht mit dem Effekte-Team zusammengearbeitet hätte.“

„Ich arbeite gerne mit visuellen Effekten, wenn sich dadurch etwas verbessern oder vervollständigen lässt, was wir als Produktionsdesigner hergestellt haben“, lobt er seine Mitstreiter. „Der Supervisor der Spezialeffekte-Abteilung war schon in der allerersten Produktionsphase mit dabei, so dass es jede Menge Informationen und Austausch darüber gab, wie sich bestimmte Szenen und Probleme gemeinsam lösen ließen.“

KNOWING ist einer der ersten Filme, die mit der Red One Camera gedreht wurden, einer Neuentwicklung im Bereich leichter, hochauflösender Digitalkameras. Laut Simon Duggan, dem Kameramann des Films, lässt diese Kamera Regisseure Digitalkameras in einem neuen Licht sehen: „Die Farbtöne sind sanft und sehen fantastisch aus, außerdem sind die Bilder so gut wie gar nicht körnig. Unser Film sollte eine gewisse Unmittelbarkeit an den Tag legen, deswegen machte eine Digitalkamera Sinn. Und bei dieser sind die Aufnahmen eigentlich identisch mit jenen auf Film!“

Trotzdem führten Proyas und Duggan zunächst ausführliche Tests durch, bevor sie sich tatsächlich aufs digitale Format festlegten. „Letztlich sahen beide enormes Potential in der Verwendung dieser Kamera“, sagt auch Blumenthal. „Durch sie ließ sich sehr vieles sehr schnell bewegen. Sehr vieles konnten wir nun direkt am Set machen, statt auf die Postproduktion warten zu müssen, etwa Veränderungen an den Farbeinstellungen.“ Und Duggan fügt hinzu: „Alex hasst es, wenn etwas zu ausgeleuchtet aussieht. Dank der Red One Camera mussten wir nun nicht mehr bis zum nächsten Tag warten, um zu sehen, ob unser Beleuchtungskonzept hingehauen hat. Vieles lässt sich jetzt sofort erledigen – und wir waren irgendwann so überzeugt von dieser Herangehensweise, dass wir häufig sogar noch einen Schritt weiter gingen als ursprünglich gedacht.“

Als Produzent fühlte sich Blumenthal dabei in manchen Momenten als stolzer Pionier, in anderen als Digital-Versuchskaninchen, wie er es beschreibt: „Letztlich wollten wir aber so fortschrittlich sein wie möglich, und der gesamte Prozess war eine sehr lehrreiche Erfahrung. Diese Technik gab uns die Gelegenheit, unsere Geschichte in einem einzigartigen, neuen Look zu präsentieren. Was früher ‚Science Fiction’ war, ist dank solcher neuen Technologien heute eher ‚Science Fact’. Und wir haben sie genutzt, weil sie uns die beste Qualität für unser Produkt zu bieten hatte.“

Frage: Was würden Sie in eine Zeitkapsel stec

Genau wie die meisten anderen Menschen hatte noch niemand aus dem Team von KNOWING die Gelegenheit, einen Gegenstand in einer Zeitkapsel zu platzieren. Aber jeder von ihnen hätte diesbezüglich einige spezielle Vorschläge zu machen.

Lara Robinson: Ich habe noch nie eine Zeitkapsel gesehen, aber ich habe selbstverständlich von ihnen gehört. Auf jeden Fall würde ich meine Lieblingssongs dort hinein tun. Wahrscheinlich ein bisschen Klassik, ein bisschen Jazz, aber natürlich auch moderne Musik. Außerdem würde ich Fotos von unseren Computern und elektronischen Geräten reintun, um zu sehen, was sich verändert. Auch das Tagebuch eines Jahres meines Lebens und Fotos von australischen Sehenswürdigkeiten oder ein Buch über Australien könnte ich mir in einer Zeitkapsel gut vorstellen. Und schließlich einen Globus, falls die Welt später doch mal ganz anders aussieht. Nach hundert Jahren sollte man die Zeitkapsel dann deswegen auch wieder ausgraben und gucken, welche Veränderungen es in der Zeit gegeben hat.

Rose Byrne: Vermutlich würde ich ein Tagebuch reinlegen. Ein bisschen was Schlüpfriges, mit wirklich spannenden Geheimnissen, damit die Person, die die Kapsel findet, auch Spaß daran hat!

Chandler Canterbury: Ich würde ein Foto von meiner Familie in die Zeitkapsel tun, damit jeder sehen kann, wie viel Spaß wir zusammen hatten. Und dazu vielleicht noch ein bisschen Lego.

Steven Jones-Evans: Am liebsten würde ich mich selbst in eine solche Kapsel stecken. Das wäre das Großartigste: sich selbst auf diese Weise zu erhalten und irgendwann wieder herauszuschlüpfen um zu sehen, wie die Zukunft aussieht. Wenigstens mit meinem Gehirn könnte man das doch mal versuchen!

Nicolas Cage: Es wäre auf jeden Fall interessant, diesen Film in eine Zeitkapsel zu tun. Das hätte was sehr kubistisches. Und dabei belasse ich es auch!

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