Filmhandlung und Hintergrund

Spannende Jugendunterhaltung zwischen "Pippi Langstrumpf" und "Spy Kids" mit vielen netten Einfällen.

Mit Puppen hat die 12-jährige Ida (Julie Zangenberg) wenig im Sinn, lieber klettert sie mit ihren Freunden Jonas und Sebastian auf dem hohen Wasserturm an Vaters Cartbahn herum. Als ihr geliebter Daddy eines Tages schwer erkrankt und keine Bank der Umgebung einen Kredit für die dringend benötigte, immens teure Operation locker machen will, kommt Ida auf die Idee, ihre Kletterkünste einmal für etwas Sinnvolles einzusetzen: Gemeinsam mit ihren Sandkastenfreunden geht es auf einen spektakulären Raubzug.

Und noch eine hübsch selbstbewusste Kinderfilmheldin aus Skandinavien. In ihrer Heimat längst ein Superstar, sollte die kleine Actionheldin auch bei uns ihre Wirkung nicht verfehlen. Koproduziert von Lars von Trier.

Die zwölfjährige Ida verbringt ihre Zeit am liebsten mit Klettern. Bis der geliebte Vater schwer erkrankt. Retten kann ihn nur noch eine Millionen Kronen teure Operation. Als alle Kreditgesuche der Mutter von den Banken abgeschmettert werden, fasst Ida einen tollkühnen Plan. Zusammen mit ihren Freunden Jonas und Sebastian will sie die neue CTT-Bank ausrauben.

Die zwölfjährige Dänin Ida verbringt ihre Zeit am liebsten zwölf Meter über der väterlichen Go-Kart-Bahn, wo sie an einem Wasserturm herumklettert. Doch als der geliebte Vater schwer erkrankt, gerät Idas sorgenfreies Leben völlig aus den Fugen. Retten kann ihn nämlich nur eine 1,5 Millionen Kronen teure Operation in den USA. Als alle Kreditgesuche der Mutter von den Banken abgeschmettert werden, fasst Ida einen tollkühnen Plan. Zusammen mit ihren cleveren Freunden Jonas und Sebastian will sie die neue CTT-Bank ausrauben…

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Alle Bilder und Videos zu Kletter-Ida

Darsteller und Crew

  • Janus Nabil Bakrawi
    Janus Nabil Bakrawi
    Infos zum Star
  • Nikolaj Arcel
    Nikolaj Arcel
    Infos zum Star
  • Julie Zangenberg
    Julie Zangenberg
  • Stefan Pagels Andersen
    Stefan Pagels Andersen
  • Mads Ravn
    Mads Ravn
  • William Haugaard Petersen
    William Haugaard Petersen
  • Lars Bom
    Lars Bom
  • Nastja Maria Arcel
    Nastja Maria Arcel
  • Caspar Jexlev Fomsgaard
    Caspar Jexlev Fomsgaard
  • Anders W. Berthelsen
    Anders W. Berthelsen
  • Rasmus Haxen
    Rasmus Haxen
  • Anne Lilballe
    Anne Lilballe
  • Pernille Brems
    Pernille Brems
  • Christiane Bjorg Nielsen
    Christiane Bjorg Nielsen
  • Karin Rorbeck
    Karin Rorbeck
  • Ulle Bjorn Bengtsson
    Ulle Bjorn Bengtsson
  • Mads M. Nielsen
    Mads M. Nielsen
  • Frank Thiel Rasmussen
    Frank Thiel Rasmussen
  • Michael Lerche Barlach
    Michael Lerche Barlach
  • Charlotte Illum Gasmann
    Charlotte Illum Gasmann
  • Jens Brygmann
    Jens Brygmann
  • Hans Fabian Wullenweber
    Hans Fabian Wullenweber
  • Lottie Terp Jakobsen
    Lottie Terp Jakobsen
  • Bo Ehrhardt
    Bo Ehrhardt
  • Jacob Viit Kusk
    Jacob Viit Kusk
  • Miriam Nørgaard
    Miriam Nørgaard
  • Mikkel E.G. Nielsen
    Mikkel E.G. Nielsen
  • Lizzi Weischenfelst
    Lizzi Weischenfelst
  • Magnus Dahlberg
    Magnus Dahlberg

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Kritiken und Bewertungen

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1 Bewertung
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Kritikerrezensionen

  • Kletter-Ida: Spannende Jugendunterhaltung zwischen "Pippi Langstrumpf" und "Spy Kids" mit vielen netten Einfällen.

    „Wer ist schon Harry Potter?“ Diese kecke Frage durften sich die Macher von „Kletter-Ida“ erlauben, verwiesen sie doch letztes Jahr in ihrer Heimat Dänemark den ersten Streich des Zauberlehrling mit ihren 250.000 Besuchern locker auf die Plätze. Hans Fabian Wullenweber ist ein spannendes Spielfilmdebüt geglückt, das zielgruppengenau die Bedürfnisse seines jugendlichen Publikums trifft. Technisch sauber umgesetzt und mit vielen netten Einfällen versehen, wandelt die freche Titelheldin dabei gleichzeitig auf den Spuren Pippi Langstrumpfs und moderner Actionhelden wie den „Spy Kids“.

    Obwohl 80 Prozent der Volksmärchen von Frauengestalten dominiert werden, dürfen sich diese nur selten einer emanzipierten Gesinnung erfreuen. Ihr Tagesablauf besteht aus Spinnen und Weben, bevor sie, von finsteren Mächten bedroht, auf die Errettung durch einen liquiden Erbprinzen hoffen. Nur selten legen die leading ladies wie in „Rotkäppchen“ selbst Hand an. Erst das 20. Jahrhundert erlebte, vorangetrieben von der kämpferischen Astrid Lindgren, den Aufstand der Märchenheldinnen. Pippi Langstrumpf und Prinzessin Fiona aus „Shrek“ für die Klein(er)en, Tom Tykwers „Lola“ und „Lara Croft“ für die Großen. Und irgendwo zwischen diesen Polen bewegt sich das neueste Powergirl Ida, gespielt von der zauberhaften Julie Zangenberg, die eine beeindruckende Vorstellung abliefert. Wie Pippi und Lara trägt auch sie die Haare zu Zöpfen geflochten - gleich drei an der Zahl. Die Zwölfjährige verbringt ihre Zeit am liebsten zwölf Meter über der väterlichen Go-Kart-Bahn an einem Wasserturm kletternd. Bis der geliebte Vater schwer erkrankt. Retten kann ihn nur noch eine 1,5 Millionen Kronen teure Operation. Als alle Kreditgesuche der Mutter von den Banken abgeschmettert werden, fasst Ida einen tollkühnen Plan. Zusammen mit ihren Freunden Jonas und Sebastian will sie die neue CTT-Bank ausrauben.

    „Ocean’s Eleven“ trifft „Die Kinder aus Bullerbü“ - das Ergebnis: erfrischend unkonventionelles Kino für Kinder und junggebliebene Erwachsene. Die clevere Ida kann nicht nur hervorragend klettern und Kart-Rennen moderieren, sie manövriert sich auch geschickt aus dem Dilemma, die beiden unsterblich in sie verliebten Kumpels nicht vor den Kopf zu stoßen. Die wiederum können sich in Computer einhacken und Karts frisieren. Dabei lässt Wullenweber jedoch trotz frecher Charakterzeichnung die pädagogische Botschaft nicht zu kurz kommen: Was im Leben zählt, ist Liebe, Freundschaft und Ehrlichkeit. All dies wird nicht mit dem Holzhammer vermittelt, sondern vom Regisseur, der auch die Idee für das Drehbuch lieferte, einfühlsam an die jungen Kinobesucher vermittelt. Produziert wurde dieses ebenso unterhaltsame wie verdienstvolle Werk von zwei der besten Produktionsfirmen Nordeuropas, Nimbus Film („Das Fest“) und Lars von Triers Zentropa („Italienisch für Anfänger“). Gemeinsam haben die bewiesen, dass gutes Kino nicht aus Hollywood kommen muss. geh.

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