Kampf der Titanen

  1. Ø 4
   2010
Trailer abspielen
Kampf der Titanen Poster
Trailer abspielen
Alle Bilder und Videos zu Kampf der Titanen

Filmhandlung und Hintergrund

Kampf der Titanen: Mit "Avatar"-Star Sam Worthington besetztes Remake des Ray-Harryhausen-Hits über Perseus und seine actionreiche Mission zur Rettung der Menschen im Duell gegen die Götter.

Weil die Menschen nicht mehr zu den Göttern beten, lässt sich Zeus von seinem Bruder Hades zu einer furchtbaren Strafaktion überreden. Wird das Königreich Argos nicht in 10 Tagen seine Prinzessin dem Ungeheuer Kraken opfern, droht die Zerstörung. Mit einer Handvoll Krieger bricht Perseus, menschlicher Sohn des Zeus, auf, um ein Mittel zur Vernichtung des Ungeheuers zu finden. Der Schlüssel liegt in den Augen der Medusa, die alles zu Stein verwandeln können. Aber auch in Perseus‘ Akzeptanz seiner göttlichen Herkunft.

Darsteller und Crew

Videos und Bilder

Kritiken und Bewertungen

So werten die User Ø
(1)
5
 
Stimme
4
 
Stimme
3
 
Stimme
2
 
Stimme
1
 
Stimme
So werten die Kritiker (3 Stimmen)
5
 
Stimme
4
 
Stimme
3
 
Stimme
2
 
Stimme
1
 
Stimme

Wie wertest Du? Klicke auf einen der Sterne:

  • „Wertvoll”

    Griechische Mythologie reloaded: Riesenhafte schwarze Skorpione rücken wie Panzer durch den Wüstensand, Medusa versprüht ihre lebensgefährlichen Blicke in der Unterwelt und aus den tiefen des Meeres erhebt sich ein krakenhaftes Ungetüm - das ist ein schöner Monsterstreifen, zeitgemäßes Popcornkino und turbulenter Actionfilm zugleich. Eingebettet wird dieses fantasievolle Effekte-Spektakel mit Starbesetzung in die mythologische Geschichte um den tapferen Halbgott Perseus, der das Schicksal im Kampf der Götter des Olymp gegen die ungehorsamen Menschen entscheiden soll. Das ebenso düstere wie temporeiche Remake seiner Heldenreise unterhält mit abwechslungsreichen Kreaturen, mutigen Kriegern und spannenden Kampfszenen. Gigantische Attraktionen in der antiken Arena - auch in 3D! Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)

Kritikerrezensionen

  • Episch ja, aber episch gescheitert.
  • Vom Kampf der alten Griechen gegen ihre Götter, neu inszeniert von Louis Leterrier, profitiert vor allem der Fan von effektsatter Non-Stop-Action.

    Fast 30 Jahre liegt der erste „Kampf der Titanen“ zurück, der als Abschiedsvorstellung von Stop-Motion-Titan Ray Harryhausen, nicht aber in seiner dramaturgischen Kompetenz ungeteilte Wertschätzung verdient. Ein Hi-Tech-Remake, das den leicht albernen Ton des Originals durch eine etwas düsterere Komponente ersetzt, ist somit eine gute Idee, selbst wenn es auch in dieser Neuauflage der Herausforderung griechischer Götter wieder zu menschlichen Fehlern kommt. Wie schon im Original ist die Geschichte ein bunter Remix alter Mythen, hier allerdings stark auf eine multiple Vater-Sohn-Dynamik getrimmt.

    Weil Zeus in der Gestalt von Acrisius, des Königs von Argos, mit der Königin schlief und so einen Halbgott zeugte, der ausgesetzt und später von einem Fischer aufgezogen wurde, hat Perseus im Grunde drei Väter, die alle sein Schicksal beeinflussen werden. Sein Adoptivvater wird durch den Gott der Unterwelt sterben und damit zum Motor für Perseus‘ Rache an Hades werden. Sein göttlicher Vater wird Perseus („Avatar“-Star Sam Worthington) bei seiner Mission unterstützen, während Acrisius in der Gestalt des Monstrums Calibos wieder auftauchen und zur ersten Prüfung für Perseus werden wird. Weil die Menschen sich von den Göttern abgewendet haben, droht Hades, unterstützt von Bruder Zeus, den Kraken, ein mythisches Meeresungeheuer, auf Argos loszulassen, wenn nicht innerhalb von zehn Tagen Andromeda, die Prinzessin von Argos, dem Kraken geopfert wird. Um dies zu verhindern, bricht Perseus mit einigen Fremden, die seine Gefährten werden, zu einer Mission auf, um ein Mittel gegen das unbesiegbare Ungeheuer zu finden.

    Anders als im Original wird die Lovestory hier nicht mit Andromeda, sondern Perseus‘ Begleiterin Io entwickelt, was das emotionale Gewicht der finalen Konfrontation mit dem Kraken etwas reduziert. Emotionale Distanz ist auch sonst ein Manko, das „Kampf der Titanen“ jedoch mit vielen anderen Fantasyfilmen teilt. Obwohl er sich verständlicherweise nicht mit „Avatar“ messen kann, bietet der nachträglich 3D-konvertierte Film sowohl zwei- als auch dreidimensional Schauwerte genug. Ohne große Atempausen kämpft sich Regisseur Leterrier („Der unglaubliche Hulk“) von der Konfrontation mit riesigen Skorpionen bis zum Duell mit Medusa vor, das auch hier ein Suspense-Highlight ist. Die Qualität der Effekte variiert, überzeugt aber grundsätzlich wie auch der effizientere, Komik-reduzierte Ton. Es geht ernster zu in diesem „Kampf der Titanen“, in dem Ralph Fiennes als grimmiger Hades und auch Mads Mikkelsen als Perseus‘ Gefährte Draco punkten kann. Und trotzdem ist es vor allem ein Fun-Film, der seinen Unterhaltungsauftrag erfüllt und den Schatten des Originals nie fürchten muss. kob.

News und Stories

Kommentare