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Jane Got a Gun (2014) Film merken

Jane Got a Gun Poster
 

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Filmhandlung und Hintergrund

Jane Got a Gun: Western über eine Frau, die ihren Ex bittet, ihre neue Familie vor einer Bande von Killern zu beschützen.

Jane Hammonds Hoffnung auf Frieden erweist sich als Illusion, als ihr Mann Bill nach einer Schießerei mit den von dem brillanten Colin angeführten Bishop Boys schwer verletzt nach Hause kommt. Von den Outlaws bedroht, sieht Jane nur einen Ausweg. Sie bittet ihren ehemaligen Verlobten Dan Frost um Hilfe. Der ist Alkoholiker und lehnt erst schroff ab, nimmt das Selbstmordkommando dann aber doch an, weil er sie noch liebt.

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Wie aus den 70ern: Straighter Western ohne Schnörkel, dafür aber mit Frauenpower-Attitüde und blutigen Shoot-Outs!
  • Western nach klassischem Muster um eine Frau, die ihren Ex anwirbt, um ihre neue Familie zu verteidigen.

    Der Western mit dem prägnanten Titel hat eine turbulente Produktionsgeschichte hinter sich. U.a. sprang Regisseurin Lynne Ramsay zu Drehbeginn ab und US-Verleih Relativity ging pleite. Man sieht es ihm nicht unbedingt an. Denn mit “Black Swan“-Star Natalie Portman, Darstellerin der Titelheldin und Mitproduzentin als Aushängeschild, und Joel Edgerton, der kürzlich mit “The Gift” einen eigenen Film vorlegte, die zweite Hauptrolle spielt und am Drehbuch mitschrieb, sind dem Film engagierte Mitwirkende geblieben, die ihn mit ihrer Präsenz tragen können. Gestrickt und umgesetzt ist das Westernszenario nach klassischem Muster. Jane ist eine aufrechte Farmersfrau, die einst alleine mit ihrer Tochter in den Westen kam und von Gangster Colin (Ewan McGregor überzeugt auch in einer seiner selteneren Bösewicht-Rollen) ins Bordell gezwungen wurde. Er und seine Bande sind ihr und ihrem schwer verletzten Mann (Noah Emmerich) auf der Spur. Sie schnallt sich eine Pistole um und sucht Hilfe bei ihrem Ex (Edgerton), der als dekorierter Bürgerkriegsveteran auch alkoholisiert noch trifft und sie immer noch liebt. Die Vergangenheit der Heldin erfährt man erst nach und nach über Rückblenden, dennoch wird die Geschichte geradlinig bis zum überraschend arg guten Ende erzählt. Das Schicksal der Protagonisten und die Kämpfe werden unter der Regie von Gavin O’Connor, der Edgerton als einer der “Warrior“-Brüder inszenierte, weder ultrabrutal noch poetisierend wie in manch neueren Western geschildert, sondern mit gebührender Härte, so rau wie die umgebende Landschaft, verdorrt und mit schroffen Canyons durchzogen. “Jane Got a Gun” liefert keinen neuen Ansatz, versteht aber zu unterhalten. hai.
  • Viel hat man gelesen über die desaströse Produktion dieses Westerns, der eigentlich 2012 ins Kino kommen sollte. Ein Karussel der grossen Namen, die verpflichtet wurden, aber wieder absprangen. Der Star des Films aber, Natalie Portman, war immer fix. Nun sollte man einen schlimmen Fehlschlag erwarten, angesichts der Produktions Historie, aber der bleibt aus. Jane Got A Gun bietet gutes Schauspiel und eine ganze Reihe beeindruckend inszenierter Szenen. Jane Got A Gun will das Genre nicht neu erfinden, sondern einfach eine Geschichte erzählen. Was fehlt ist dieser berühmte letzte Funken an Inspiration, der einen bewegt, unbedingt ins Kino zu müssen. New Mexico 1871. Der ehemalige Gangster “Ham” Hammond (Noah Emmerich) kehrt zurück nach Hause zu seiner Frau Jane (Portman). In seinem Rücken stecken so einige Kugeln und er überbringt eine Warnung: “The Bishop Boys are coming.” Jane gibt die Tochter zu den Nachbarn und macht sich bereit, die Farm zu schützen. Ihr Mann wird ihr nicht helfen können. Ihre letzte Hoffnung besteht in Dan Frost (Edgerton), ihrem ehemaligen Verlobten aus Missouri. Dan ist nicht wild darauf, Jane zu helfen. Beide verloren sich, weil man ihn für tot erklärte nach dem Krieg. Dan aber wirft Jane vor, ihn aufgegeben zu haben. Während beide nun die Farm für den Kampf vorbereiten, erfahren wir in Rückblenden von der Vorgeschichte dieser Liebe. Der Grund, weshalb der monströse John Bishop (Ewan McGregor) ihren Tod will, erschliesst sich auch aus der Vergangenheit. Jane Got A Gun ist ein klassischer Western. Dia Dialoge sind derb und entsprechen wohl dem, wie die Menschen damals tatsächlich miteinander sprachen (anders als gewisse "postmoderne" Western). Portman als Jane spielt eine Frau, die allein zurecht kommt, sich verteidigen kann, aber auch klug genug ist, um zu wissen, wann sie Hilfe braucht. McGregor schlüpft in die Rolle des Bösewichts so gewandt, dass es einige Szenen brauchte, bis ich ihn überhaupt erkannte. Störend empfand ich die Struktur der Flashbacks, die mich vom Geschehen ablenkten. Diejenigen, die den klassischen Western schätzen, sollten dennoch einen Blick riskieren (und ich finde, wir haben es in diesem Bereich sowieso mit einem Mangel zu tun!). Keine Attraktion, aber ein solider Genre Film. mehr auf cinegeek.de
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