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Filmhandlung und Hintergrund

Warrior: Packendes Actiondrama aus dem Mixed-Martial-Arts-Milieu, in dem sich zwei voneinander entfremdete Brüder nach Jahren der Sendepause bei einem großen Turnier im Ring wieder gegenüberstehen.

Der ehemalige US-Marine Tommy Riordan (Tom Hardy) sucht seinen Vater Paddy Conlon (Nick Nolte) auf. Zwischen den beiden gibt es einige ungelöste Konflikte, da Tommy seinem Vater, der trockener Alkoholiker ist, die Schuld am Tod seiner Mutter gibt. Paddy versucht sich als geläuterter Sünder zu präsentieren und wieder einen engeren Kontakt zu Tommy aufzubauen, den er nicht mehr gesehen hat, seit der mit seiner todkranken Mutter vor dem unkontrollierbaren Vater geflohen ist. Der kampferprobte Soldat will davon allerdings nichts wissen, denn er braucht Paddy aus einem anderen Grund. In Kürze soll ein Mixed-Martial-Arts-Turnier namens Sparta starten, dessen Sieger 5 Millionen US-Dollar gewinnt. Der frühere Ringer Tommy hat bereits als Kind mit seinem Vater trainiert und will mit seinen Methoden das Turnier für sich entscheiden. Gleichzeitig braucht sein Bruder Brendan (Joel Edgerton) dringend Geld, da ihm sonst das Haus gepfändet wird. Da sein Gehalt als Lehrer nicht ausreicht, versucht er sich in Amateurkämpfen, die ihm eine Suspendierung einbringen. Um sich dennoch über Wasser zu halten, tritt er in weiteren Kämpfen an und lässt sich dabei in der angesehenen Kampfsportschule seines Freundes Frank Campana (Frank Grillo) trainieren. Nach einigen Diskussionen meldet dieser auch Brendan schließlich beim Sparta an. Die beiden Brüder treffen somit beim Turnier aufeinander und neben der Tatsache, dass sie beide das Geld dringend brauchen, macht ihre Vergangenheit sie zu erbitterten Konkurrenten.

„Warrior“ ist ein US-amerikanisches Sport-Drama von Regisseur Gavin O'Connor. Obwohl der Film ein finanzieller Misserfolg war, der nicht einmal das Produktionsbudget einspielen konnte, mauserte er sich im Home-Entertainment-Bereich zu einem Geheimtipp. Nick Nolte erhielt für seine Darbietung eine Oscar-Nominierung als bester Nebendarsteller.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Alle Konventionen des gängigen Martial-Arts-Films werden von “Warrior” erfüllt. Regisseur Gavin O’Connor (“Miracle”) unterfüttert die archetypische Dramaturgie und fulminanten Kampfszenen allerdings mit einer authentischen Atmosphäre und ausgefeilten Figuren, was sein Drama über zwei ungleiche Brüder und ihren ungeliebten Vater nicht nur zum vermutlich besten Film seines Subgenres überhaupt macht, sondern auch zu einem packenden, emotional überwältigenden Drama aus der Arbeiterklasse über das Amerika nach dem Finanzcrash. Dass mit Joel Edgerton (“Königreich des Verbrechens”) und Tom Hardy (“Inception”) zwei herausragende Hauptdarsteller gewonnen werden konnten, schadet natürlich auch nicht.

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