Jackass: The Movie

   Kinostart: 27.02.2003
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Filmhandlung und Hintergrund

Kinoversion der ebenso erfolgreichen wie kontroversen MTV- Show von und mit Johnny Knoxville und seiner Stunttruppe.

Junge Menschen testen Selbstverteidigungswaffen an ihren Kumpels, rasen auf Einkaufswagen sitzend vereiste Steintreppen hinab, spielen Football mit (falschen) Babies oder stürzen sich in Fettsack-Kostümen auf Rollstühlen ins Verkehrsgewirr einer belebten Straßenkreuzung. Selbstmordversuche? Rinderwahnsinn? Der Untergang des Abendlandes? Nicht doch, es ist bloß Johnny Knoxville mit seiner lustigen „Jackass“-Bande. Was Zensoren ärgert, Bedenkenträger ängstigt und Medienwuffis zu Brandreden veranlasst, ist längst zum erfolgreichsten Showkonzept geworden, mit dem die ehemalige Clip-Abspielstation MTV je reüssierte.

Dringend an der Zeit also, den rabenschwarzen Spaß in ein schillerndes Kinokorsett zu gießen - zumal Knoxville und seiner Spaßguerilla der Fernsehboden langsam zu heiß wird. Don’t try this at home.

Die zum Kult avancierte MTV-Reality-Action-Show „Jackass“ läuft seit 2001 auch erfolgreich im deutschen MTV Programm. Hauptdarsteller und Erfinder der Show Johnny Knoxville und sein Team probieren absurde, ekelige, gefährliche und selbstzerstörerische Stunts. Mit dem berühmt-berüchtigten Slogan vorab, dass die dargestellten Szenen nicht nach zu ahmen sind.

Mit dem BMX-Rad in einer Kaktee landen, im glänzenden Stringtanga durch ein japanisches Elektrogeschäft tanzen, via Trampolin in einen Ventilator springen oder Muttern einen ausgewachsenen, lebenden Alligator in die Küche legen? Klingt nach Spaß! - dachten sich zumindest die Anarcho-Komiker rund um den charismatischen Ober-„Jackass“ Johnny Knoxville. Flugs setzten die professionellen Skateboarder und Zirkuskünstler diese und weitere unfassbar kranke Ideen in ihrem ersten Kinofilm in die Tat um.

Erster Kinofilm der Anarcho-Komiker rund um den charismatischen Ober-„Jackass“ Johnny Knoxville, in dem unter der Regie von Jeff Tremaine mühelos jede Geschmacksgrenze ignoriert wird.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Jackass: The Movie: Kinoversion der ebenso erfolgreichen wie kontroversen MTV- Show von und mit Johnny Knoxville und seiner Stunttruppe.

    Anarchy in the USA! Das Absolvieren von schmerzvoll-stumpfsinnigen Stunts ohne Rücksicht auf eigene Verluste ist oberstes Geschmacklosigkeits-Gebot für Ober-„Jackass“ Johnny Knoxville und seine ebenso hemmungs- wie schamlosen Konsorten. Die MTV-Serie wurde nicht zuletzt aufgrund hitziger Kontroverse und erboster Eltern- und Politikerproteste längst abgesetzt, doch mit dem Bombenerfolg der Filmversion strecken die masochistischen Stuntkönige dem Establishment das filmische Äquivalent des hochgestreckten Mittelfingers entgegen.

    Die tabulose Schockkomödie verfügt über das selbe struktur- und plotfreie Format der Serie und folgt dem ausschließlich männlichen Team von Misfits im unmittelbaren Stil einer Dokumentation bei ihren ebenso unsinnigen wie umwerfend komischen Unternehmungen. Einzig für den surrealistisch angehauchten Actionprolog (und -epilog) greift Debütregisseur Jeff Tremaine in die stilistische Filmtrickkiste. Zu den Klängen von Orffs „Carmina Burata“ werden die Chaoskumpanen vorgestellt, während sie in einem übergroßen Einkaufswagen einen Abhang hinunterrollen. Gleichzeitig werden sie mit Gesteinskanonaden beschossen und prügeln und schubsen sich gegenseitig, was das Zeug hält. Weiter geht es dann mit diversen beinharten Sado-Stunts wie Elektroschocks im Genitalbereich, einem Babyalligatorenbiss an der Brustwarze oder dem Inhalieren von superscharfer Wasabipaste durch die Nasenlöcher bis zum Erbrechen. Etliche Einlagen drehen einem den Magen um, so dass sich selbst einer der Kameramänner übergeben muss. Die Sparte Fäkalhumor wird ebenfalls ausgiebig abgedeckt, so entleert einer der Mitstreiter seinen Darm zuerst in seiner Hose und anschließend mitten in einem Warenhaus auf einer der zum Verkauf stehenden Toiletten. Unbeteiligte mögen zwar schockiert werden, doch hier wird in erster Linie gnadenlose Selbstquälerei betrieben. Viele der „Versteckte Kamera“-Sequenzen, z.B. Steve Os‘- lediglich mit einem silbernen G-String bekleidet - Tanzeinlagen mit Wildfremden, wurden in Japan gedreht. Ein homoerotischer Ton ist unverkennbar, ohne dass sich das Zielpublikum junger Männer daran weiter stören dürfte. Bei der Musikauswahl wird auf Punk, Hardcore und Old-School-Rap gesetzt, und die HC-Ikone Henry Rollins absolviert im „Off-Road-Tattooing“-Segment das einzige Cameo des Films. Insgesamt werden die Reaktionen klar gespalten sein: Wer sich bei der Serie amüsierte, wird auf seine Kosten kommen. Bei Nicht-Fans, die sich ins Kino verirren, könntesich bei Ekel-Einlagen wie „Urin-Eisschlecken“ Brechreiz breit machen. ara.

News und Stories

  • "Jackass 2.5" startet kostenlos im Internet

    Mit der Stuntcomedy „Jackass 2.5“ testet Paramount Pictures Digital Entertainment neue Vertriebswege. Für das Sequel um die Selbsttest-Stuntmannschaft von Johnny Knoxville und Freunden wird auf einen Kinostart vollständig verzichtet. Stattdessen wird in den USA der 64-minütige Film ab dem 19. Dezember für zwei Wochen kostenlos im Internet angeboten, und zwar über http://blockbuster.jackassworld.com. Anschließend...

    Ehemalige BEM-Accounts  
  • Jackass geht ins Web

    Die Crew um Johnny Knoxville (Dabei sein ist alles) wird ihren nächsten Film Jackass 2.5 am 19. Dezember ins WWW stellen, wo er dann kostenlos, unter www.JackassWorld.com, angeschaut werden kann. Zu verdanken ist das einem Deal von Paramount, MTV und Blockbuster. Dieses Angebot gilt aber nur bis zum 26. Dezember. Danach kann der Film bei Anbietern wie iTunes und Amazon.com, auf der Basis von download-to-own, erworben...

    Kino.de Redaktion  
  • "Jackass" erneut im Kino

    Schauspieler Johnny Knoxville, der zuletzt in Ein Duke kommt selten allein zu sehen war, plant eine weitere Kinoversion seiner legendären MTV-Serie „Jackass“. Nachdem die abgedreht Crew bereits im Februar 2003 in Jackass: The Movie die Kinos unsicher machte, will sie im Jahr 2007 nachlegen. Johnny Knoxville will dazu seine alten Kumpels Chris Pontius, Bam Margera und Steve-O verpflichten, die uns wieder mit gefährlich...

    Kino.de Redaktion  
  • Knoxville bereit für "Jackass 2"

    Knoxville bereit für "Jackass 2"

    Die Zeit ist reif für neue Chaos-Stunts - findet Johnny Knoxville, der sich auf das Sequel zu "Jackass - The Movie" freut.

    Ehemalige BEM-Accounts  

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