Ixcanul - Träume am Fuße des Vulkans

  1. Ø 5
   2015

Ixcanul - Träume am Fuße des Vulkans: Drama um eine 17-jährige Cakchiquel-Maya-Frau und Kaffeepflückerin, die sich der Traditionen ihrer Vorfahren besinnt.

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Filmhandlung und Hintergrund

Ixcanul - Träume am Fuße des Vulkans: Drama um eine 17-jährige Cakchiquel-Maya-Frau und Kaffeepflückerin, die sich der Traditionen ihrer Vorfahren besinnt.

Die 17-Jährige Maria (María Mercedes Croy) lebt zusammen mit ihrem Stamm der Kakchiquel-Maya am Fuße eines aktiven Vulkans in Guatemala. Der Alltag der Kaffeepflückerin ist von der harten Erntearbeit und ihrer fürsorglichen Mutter (María Telón) geprägt, die das junge Mädchen dem Brauch entsprechend möglichst vorteilhaft unter die Haube bringen will. Maria wird dem älteren Vorarbeiter Ignacio (Justo Lorenzo) versprochen, den sie bald heiraten soll. Das Mädchen sehnt sich jedoch nach Freiheit und einem anderen Leben. Eines Tages erfährt sie von dem Erntearbeiter El Pepe (Marvin Coroy), dass sich hinter dem Vulkan das reiche Land Amerika verbirgt, wo alles möglich ist und jede Annehmlichkeit existiert. Der junge Mann will so bald wie möglich dorthin aufbrechen. Maria bettelt darum, dass er sie mitnimmt. Im Gegenzug verlangt er jedoch, dass sie mit ihm schläft, was das Mädchen, in der Hoffnung nach Amerika zu kommen, auch tut. Eines Tages ist Pepe jedoch verschwunden ohne Maria mitgenommen zu haben. Maria muss daraufhin ihre Kultur und Tradition neu entdecken und eine spirituelle Reise antreten.

Der junge Regisseur Jayro Bustamante, der selbst unter ähnlichen Bedingungen aufgewachsen ist, filmte seinen Debütfilm an Originalschauplätzen mit authentischen Laiendarstellerinnen. Die karge und mysteriöse Vulkanlandschaft wird dabei zu einer beeindruckenden Naturkulisse in der die Coming-of-Age Geschichte einer indigenen Maya erzählt wird. Dabei wird die Lebenswirklichkeit und Kultur der indigenen Bevölkerung gezeigt, die eng mit der Natur verbunden ist und mit jahrhundertealten Ritualen und magischem Geisterglauben bestimmt ist. Der Film wurde auf den Filmfestspielen der Berlinale mit dem Silbernen Bären in der Rubrik „Perspektiven“ ausgezeichnet.

Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Regisseur Jayro Bustamante befasst sich in seinem Erstling mit den eigenen Wurzeln. Er wuchs in Guatemala in der Region der Cakchiquel-Mayas auf und kehrte für seine Arbeit dorthin zurück. Dabei lernte er den Umgang der Frauen mit den Ritualen ihrer Mütter und Großmütter kennen. Die Handlung nimmt den Rhythmus eines Lebens auf, das vom Glauben und den Traditionen der Vorfahren bestimmt ist. Fern der globalisierten Welt erwartet die Zuschauer ein unbekannter Alltag. Ein Film entwickelt aus einer indigenen Kultur, ausgezeichnet bei der Berlinale.

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