In This Corner of the World (2017)

Originaltitel: Kono sekai no katasumi ni
In This Corner of the World: Animiertes Zweiter Weltkriegs-Drama nach dem gleichnamigen Manga von Fumiyo Kōno über die lebensfrohe Suzu, die Zeuge des Atombombenabwurfes auf Hiroshima wird.
Kinostart: 17.07.2017
In This Corner of the World Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

In This Corner of the World: Animiertes Zweiter Weltkriegs-Drama nach dem gleichnamigen Manga von Fumiyo Kōno über die lebensfrohe Suzu, die Zeuge des Atombombenabwurfes auf Hiroshima wird.

Die 18-Jährige Suzu ist eine künstlerisch begabte, verträumte und lebensfrohe Frau, die in der Nähe der japanischen Hafenstadt Hiroshima aufwächst. Als sich der junge Shūsaku in sie verliebt, zieht Suzu in das nahegelegene Kure, eine Garnison der japanischen Marine, wo unter anderem die beiden größten Kriegsschiffe Japans – Yamato und Musashi – vor Anker liegen. Anfänglich sind Suzu und Shūsaku glücklich miteinander. Doch am Horizont zeichnet sich bereits die Katastrophe des Zweiten Weltkrieges ab.

Mit gutem Willen, Lebensenergie und Mut kämpft sich Suzu durch die entbehrungsreiche Zeit des Krieges. Nahrungsmittel sind rationiert, am Himmel dröhnen amerikanische Bomberschwadrone. Doch Suzu bleibt optimistisch und glaubt an das Gute. Bisher ist sie weitestgehend vom Krieg verschont geblieben. Doch schließlich kommen die Bomber auch nach Kure. Und eines Tages sieht sie am Horizont eine gewaltige Wolke aufsteigen. Sie steht direkt über Hiroshima, wo ihre Familie wohnt.

“In This Corner of the World” – Hintergründe

Bereits als Manga konnte die Geschichte um die lebensfrohe Suzu eine treue Fangemeinde um sich scharen. Eine Verfilmung der Manga-Reihe von Fumiyo Kōno war deshalb schon länger angedacht, als im Jahr 2012 endlich eine Crowdfunding-Kampagne gestartet wurde, um den Film zu realisieren. Mit 3,374 Unterstützern, die insgesamt 39 Millionen Yen gespendet haben, konnte die geplante Verfilmung sogar einen japanischen Rekord aufstellen. Inzwischen ist der fertige Film auf dutzenden Festivals gelaufen, hat unzählige Preise abgeräumt und insgesamt rund mehr als 2,5 Milliarden Yen eingespielt.

Grund für den Erfolg ist unter anderem auch die detailgetreue Nachbildung der japanischen Kultur vor dem Zweiten Weltkrieg. In “In This Corner of the World” lässt Regisseur Sunao Katabuchi (“Das Mädchen mit dem Zauberhaar“) die Städte Hiroshima und Kure, die vom Krieg vollständig zerstört worden, originalgetreu wiederaufleben, zeichnet genau recherchierte Panoramen und erlaubt einen detaillierten Einblick in Mode, Sitten und Bräuchen des japanischen Kaiserreichs. Als Grundlage für die Recherche dienten unter anderem zeitgenössische Fotografien, die im Film wunderschön animiert zum Leben erweckt werden.

Dank seiner feinfühligen und detailgetreuen Darstellung des japanischen Kriegstraumas steht “In This Corner of the World” in einer Tradition mit Anime-Klassikern wie etwa “Barfuß durch Hiroshima”, “Die letzten Glühwürmchen” oder “Giovannis Insel”.

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