Im Dutzend billiger

  1. Ø 5
   2003
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Filmhandlung und Hintergrund

Im Dutzend billiger: Remake der Familienkomödie "Im Dutzend billiger", in dem Steve Martin als geplagter Vater einer zwölfköpfigen Rasselbande für Trubel sorgt.

Nach 23 Jahren Ehe, in denen man fünf Mädchen und sieben Jungen zeugte, erhalten Tom und Kate Baker (Steve Martin und Bonnie Hunt) plötzlich die Gelegenheit zur umfassenden Traumverwirklichung: Er als Coach eines Football-Teams in Chicago, sie als Autorin ihres ersten Bestsellers. Während Mama auf Promo-Tour durchs Land zieht, bleibt es Papa überlassen, Ordnung im neuen Haushalt zu schaffen, ohne zugleich das Sportteam zu vernachlässigen. Das geht natürlich nicht ohne Komplikationen und Chaos über die Bühne.

Das Remake des gleichnamigen Hollywoodklassikers aus dem Jahr 1950 ist Steve Martin von Shawn Levy („Voll verheiratet„) geradezu auf den Leib geschneidert. Mit den Teeniestars Ashton Kutcher, Hilary Duff und Tom Welling.

In der Familie Baker sorgen fünf Mädchen und sieben Jungs für viel Spaß und kaum zu kontrollierendes Chaos. Ganz besonders, als Papa Tom Baker einen aufregenden neuen Job annimmt und Mama Kate auf Promotiontour für ihren neuen Bestseller geht – und das aufgedrehte Dutzend mehr oder weniger alleine klar kommen muss.

Tom und Kate Baker sind seit 23 Jahren glücklich verheiratet und haben sieben Söhne und fünf Töchter in die Welt gesetzt. Alles läuft seine – soweit bei dieser Kinderschar möglich – geregelten Bahnen, bis Tom seinen Traumjob als Football-Trainer in Chicago antreten soll. Als sich seine Frau Kate auch noch auf Promo-Tour für ihr erstes Buch begibt, kommt es für den vollkommen überforderten Tom total dick. Denn neben seinem neuen Karriereschub gilt es nun auch noch, der Versorgung der Sprösslinge im Alleingang zu übernehmen.

Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • In einer Zeit, in der Verhütung als gesellschaftsbelastend, weil rentengefährend angesehen wird, bekommt Steve Martins neue Komödie politische Brisanz. Als Vater von zwölf Kindern hat Martin zwar Koordinierungsprobleme, aber im Grunde so großen Spaß, dass er sich vereinzelt sogar auf den Zuschauer überträgt. Das wird für einen soliden Erfolg, wenn auch wohl nicht für einen Riesenhit reichen.

    Wer Filme über Großfamilien liebt, in denen 40 Kinder auf 20 Quadratmeter zur Teestunde versammelt sind, und der arbeitslos gewordene katholische Familienvater seinen Kindern erklärt, dass er sie für wissenschaftliche Experimente verkaufen muss, ist bei Monty Python („Der Sinn des Lebens“) besser aufgehoben als in dieser Mainstreamkomödie, die auf Harmonie, nicht Anarchie setzt. Inspiration für „Im Dutzend billiger“ ist Walter Langs gleichnamiger Hit von 1950, von dem aber nicht mehr als die Grundidee der Kinderinflation übrig blieb. Die Handlung setzt ein, als Tom und Kate Baker (Steve Martin, Bonnie Hunt) nach 23 Ehejahren gleichzeitig die Chance erhalten, ihre Lebensträume zu verwirklichen, die sie bisher ihrem Nachwuchs untergeordnet haben. Dad soll in Chicago ein großes Football-Team trainieren, Mom ihr erstes Buch auf einer Promo-Tour vorstellen. Daraus resultieren die beiden gravierenden Konflikte, die diese Familie wirklich hat. Zum einen muss die Baker-Sippe von der Provinz in die Stadt umziehen, zum anderen Dad den Haushalt organisieren, ohne seinen Traumjob zu vernachlässigen. Das von Mom hinterlassene Vakuum führt zu einer größeren Chaossequenz, die Anpassung an die neue Umgebung zu ein paar Beleidigungen an der High School, die im Nichts verpuffen.

    Martin hat ein paar gute Einzeiler, die er gewohnt stoisch platziert, aber er spielt ein großes Kind und bietet so weniger komödiantische Reibungsfläche als der autoritäre, von Effizienz besessene und dennoch liebenswerte Familienvorstand des Originals. Im Humor setzt der Film von Shawn Levy („Voll verheiratet“), der auch Martins neues Franchise mit „The Birth of the Pink Panther“ lancieren soll, weitgehend auf Slapstick. Der Hausfrosch landet in den Rühreiern, an der Deckenlampe baumelt der Nachbarsjunge, Gaststar Ashton Kutcher als Lover der ältesten Baker-Tochter wird das Opfer einer koordinierten Kids-Attacke und eine explodierende Hüpfburg macht Steve Martin zu Peter Pan. Angesichts dieses Schwerpunkts bleiben Chancen, den Film etwas frecher zu machen, oft ungenutzt. Namensverwechslungen sollten bei zwölf Kindern eigentlich nur der Anfang sein. Die Kinderrollen erfüllen die Ansprüche, doch keines der Kids kann sich wirklich profilieren. Das gilt auch für die Teenidole Tom Welling und Hillary Duff, die ihre Fans an diese Komödie binden sollen, aber in Grübler- und Zickenrollen gefangen sind. Am Ende thematisiert der Film weniger das emotionale, zwischenmenschliche, logistische Chaos, das ein Dutzend Kinder stiften kann, als das Dilemma der Eltern, die sich zwischen Familie und Karriere entscheiden müssen. Wobei es eigentlich naheliegt, dass es kein „entweder oder“, sondern ein „und“ geben muss, will man 12 Kinder nicht nur gebären, sondern auch ernähren. kob.

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