High School Musical 3: Senior Year (2008)

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Filmhandlung und Hintergrund

High School Musical 3: Senior Year: Dritter Teil des Erfolgsfranchises, der die "High School Musical"-Reihe zum ersten Mal ins Kino bringt.

Im Abschlussjahr ihrer High School wissen die Absolventen Troy (Zac Efron) und Gabriella (Vanessa Hudgens), dass ihre College-Träume sie demnächst scheiden werden. Also genießen die unzertrennlichen Freunde ihr letztes gemeinsames Jahr – die Basketball-Meisterschaft, den Abschlussball und ein neues Frühlingsmusical: Mit Ryan (Lucas Grabeel), Chad (Corbin Bleu) und Taylor (Monique Coleman) stellen die Wildcats ihre Show zusammen.

Amerikas beliebteste High School Teenies erleben nach den beiden enormen TV-Erfolgen ein Leinwanddebüt, bei dem faszinierende Musik und sensationelle Tanznummern des East High Ensemble für gute Laune sorgen. Eine Reihe neuer Gesichter steht den etablierten Stars zur Seite.

Die beiden High-School-Abgänger Troy und Gabriella sehen dem Ende ihres Abschlussjahres mit wenig Freude entgegen, da sie auf verschiedene Colleges gehen werden und somit zum ersten Mal seit langem von einander getrennt sein werden. Bevor es aber soweit ist stellen sie gemeinsam mit ihren Freunden von den Wild Cats ein weiteres Musical auf die Beine, in dem sie auch ihre Ängste vor einer ungewissen Zukunft verarbeiten.

Die beiden High-School-Abgänger Troy und Gabriella sehen dem Ende ihres Abschlussjahres mit wenig Freude entgegen, da sie auf verschiedene Colleges gehen werden. Die arrogante Sharpay hofft darauf, in die renommierte Juilliard School aufgenommen zu werden – und setzt auf die Choreographien ihres begabten Bruders. Bevor es aber soweit ist, stellen sie gemeinsam mit ihren Freunden von den Wild Cats ein weiteres Musical auf die Beine, in dem sie auch ihre Ängste vor einer ungewissen Zukunft verarbeiten.

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Kritikerrezensionen

  • „High School Musical“ und alles was dazu gehört, ist ein Phänomen! Aber auch ein Phänomen muss sich an die ein oder andere Gesetzmäßigkeit halten und so werden die inzwischen so vielen Teenies ans Herz gewachsenen Wildcats nach einem turbulenten ersten Musical, bei dem ein Basketballer die Hauptrolle sang und einem noch viel turbulenteren Sommer erwachsen und absolvieren ihren Highschool-Abschluss.

    Aber wo liegt das Geheimnis? Scheinbar ist die Lösung ganz einfach: Auf die Idee, Gesang und Tanz mit Film zu verbinden, ist man schon vor langer Zeit gekommen, es wurde bloß vergessen – zumindest was das junge Kinopublikum angeht. Denn die erwachsenen Kinogänger dürfen sich bereits seit geraumer Zeit an gelungenen Kombinationen dieser Art wie „Chicago“, „Moulin Rouge“ sowie zuletzt „Mamma Mia“ erfreuen. Da allerdings seit jeher Disneys Zeichentrickproduktionen Gesang- und Tanznummern beinhalteten und eigentlich immer von Erfolg gekrönt waren, besann man sich wohl auf dieses altbewährte Muster und änderte lediglich die Zielgruppe ein wenig.

    Und dann passiert das schier Unfassbare: Es funktioniert!!! Die Teenies in aller Welt springen darauf an. Haben Troy, Gabriella und Co. doch die gleichen Probleme und den Teenies gefällt die Art und Weise, wie diese Probleme aus der Welt geschafft werden: Sie werden weggetanzt und -gesungen. Logisch, für unsereins ist es unfreiwillig komisch, wenn Troy auf dem Basketballfeld steht, droht an einem schwierigen Gegner zu verzweifeln, die Menge in einer homogenen Masse tobt und plötzlich Gabriella aufsteht und „Strong“ singt, natürlich singt sie ihn an und das ist alles was er braucht. Plötzlich, ein rettender Einfall, der richtige Pass, und der Ball fliegt durchs Netz, Sieg und alles ist gut…. Wir sind aber wahrscheinlich schon viel zu weit weg von den Wünschen und Träumen eines Teeny. Teenager – besonders weibliche Teenager sind davon betroffen – glauben vermutlich wirklich daran, dass alles leichter ist, wenn es jemanden gibt – Eltern ausgenommen – der an einen glaubt. So realitätsfern ist „High School Musical“ also gar nicht. Und wenn man sich dessen bewusst ist, hat man als Nicht-Teenager vielleicht sogar Spaß an der Tanzszene auf dem Schrottplatz: Zac Efron und Corbin Bleu in Flanellhemden und Stirnbändern, die versuchen zu tanzen wie in einem Michael-Jackson-Video aus den 80ern.

    Die Musik ist wirklich gut und mal ehrlich, die Botschaften sind doch auch mehr als nur gut gemeint, oder? „Trau dich, du selbst zu sein!“, „Ein Basketballspieler kann auch gut im Backen sein!“ usw. Auch wenn es ein bisschen vereinfacht ist und es viel leichter ist, man selbst zu sein, wenn die Eltern massig viel Geld haben und akzeptiert werden an der West High nicht so schwer werden dürfte, weil dort nur wahnsinnig attraktive Schüler durch die Gänge tanzen.

    Aber speziell in „High School Musical 3 – Senior Year“ geht es um erste Entscheidungen, darum wer sie trifft und warum. Troy und die anderen werden zum ersten Mal wirklich mit ihrer Zukunft konfrontiert. Auf einmal ist nicht mehr alles für sie vorgeplant. Sie müssen sich entscheiden, welchen Weg sie gehen wollen. Folgt man dem besten Freund? Tut man das, was die Eltern von einem erwarten? Oder ist man mutig genug, seine Entscheidungen selbst zu treffen und wenn ja, von wem lässt man sich dann wie stark beeinflussen?

    Mit Sicherheit gibt es Filme für Heranwachsende, die man verteufeln sollte, aber hier muss wirklich nicht damit begonnen werden…

    Fazit: Ein Musical für Kids, das durchaus funktioniert und gute Laune macht.
  • Sie singen im Regen, tanzen auf dem Schrottplatz und träumen vom Broadway. Das weltweite Phänomen soll nun erstmals auf der Leinwand bewerkstelligen, was im TV bereits zweimal funktioniert hat: Teenies auf der ganzen Welt zum Herzschlag der besten Musik zum Schwärmen und Tanzen zu bringen.

    Beim dritten Mal hat das enge Fernsehformat einfach nicht mehr gereicht: Nach zwei extrem erfolgreichen TV-Movies, die in den USA auf dem Disney Channel für Rekordeinschaltquoten sorgten und im Rest der Welt zu regelrechten Dauerrennern auf Kauf-DVD wurden, machen die längst zu Stars und Lieblingen der Regenbogenpresse avancierten It-Talente Zac Efron, Vanessa Hudgens, Ashley Tisdale, Corbin Bleu und Co. ihren Schulabschluss nun im Kino: mit sichtbar höherem Budget, sorgfältigerer Ausstattung und im Breitwandlook, aber doch auch mit all den bewährten Zutaten, die ein jugendliches Publikum unerwartet zu begeisterten Fans eines vormals als hoffnungslos veraltet gegoltenen Genres werden ließ.

    Es ist auch ein später Triumph des versierten Fachmanns Kenny Ortega, der bei Gene Kelly lernte, die Choreographien für Hits wie “Dirty Dancing” gestaltete und das Musical zu Beginn der Neunziger mit seinem “Die Zeitungsjungen” vermeintlich für immer zu Grabe trug. Seither haben Titel wie “Moulin Rouge”, “Chicago”, “Dreamgirls”, “Hairspray” oder zuletzt “Mamma Mia!” der Form mit neuen Impulsen, Ansätzen und Ideen zu neuem Leben verholfen. Aber erst “High School Musical” ist es gelungen, ein jugendliches Publikum für Gesang und Tanz im Film zu erwärmen, anstatt es, unangenehm berührt bei so viel Überschwang und Emotion, feixen und johlen zu lassen. Von all den Neo-Musicals des neuen Jahrtausends folgen die familienfreundlichen Abenteuer einer Gruppe von Teenagern aus Albuquerque am striktesten den klassischen Vorbildern.

    So clean und farbenfroh wird da vom letzten Schuljahr und dem wichtigsten Schritt ins Erwachsensein fabuliert, dass die schnöde Realität mit Sex, Drogen, Exzessen, Konflikten um Hautfarbe oder sexuelle Orientierung hier einfach keinen Platz hat: Der peppige und stellenweise entwaffnend mitreißende Film macht sich die Grundidee des künstlichsten aller Genres zu eigen und erzählt mit leichter Hand und einem sonnigen Lachen im Gesicht eine Utopie, eine Fantasie über erste Liebe, Träume, Loyalität, Freundschaft und Entscheidungen, mit denen die Weichen fürs weitere Leben gestellt werden. Wird es die Liebe des Sportasses Troy zur süßen Latina Gabriella verkraften, wenn sie verschiedene Colleges besuchen? Wird der eitlen Sharpay die Aufnahme an die renommierte Julliard School für begabte Schauspieltalente gelingen? Wird sich Troy zwischen Sport und Kunst entscheiden können? Wie wird man all den Erwartungen gerecht, wie bleibt man sich selbst treu, wie findet man den eigenen Weg?

    Es geht also um Alles. Und gleichzeitig wieder um Nichts. Denn all die existentiellen Fragen füllen nur die Leeräume dieses zuckersüßen Americana aus, wenn nicht gerade mit viel Schwung und Enthusiasmus, wenngleich nicht immer mit erschütternd viel Talent, das Tanzbein geschwungen wird. Zac Efron ist nicht Fred Astaire, das steht fest. Aber er verfügt von allen Darstellern am meisten über das gewisse Etwas, eine Ausstrahlung und Präsenz, die ihn zum elektrisierenden Mittelpunkt des regen Treibens werden lassen – egal, ob die ausgewählten Lieder nun klingen, als wären sie von einem Computerprogramm nach der Blaupause des Songbooks der Backstreet Boys komponiert worden. Ortegas findige und originell stilisierte Choreographien, die wie ein Streifzug durch die Historie des Genres wirken, von “Ein Amerikaner in Paris” bis “West Side Story”, erledigen den Rest, um etwaige störende Nebengeräusche in den Hintergrund zu verbannen. Und überhaupt: Was soll’s? Kids sollen ihren Spaß haben. Und das werden sie tun. ts.

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