High Crimes - Im Netz der Lügen

   Kinostart: 24.10.2002
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Filmhandlung und Hintergrund

Militärthriller mit Ashley Judd und Morgen Freeman über einen des Mehrfachmordes angeklagten Elitesoldaten.

In einem Dorf in El Salvador werden 1988 durch amerikanische Soldaten neun Zivilisten getötet. Mehr als 10 Jahre später wird Tom (James Caviezel), der Mann der prominenten Anwältin Claire Kubik (Ashley Judd), verhaftet und vor ein Militargericht gestellt: Sein richtiger Name sei Ron Chapman, er soll für die Morde in El Salvador verantwortlich sein. Claire fällt aus allen Wolken, doch sie hält zu ihrem Mann und verteidigt ihn vor Gericht. Ihr zur Seite stehen der Militäranwalt Embry (Adam Scott) und der abgehalfterte Jurist Charlie Grimes (Morgan Freeman). Claires Vertrauen in Tom wird zusätzlich erschüttert, als sie von seiner Ausbildung erfährt, Lügendetektortests erfolgreich bestehen zu können…

Von Carl Franklin („Teufel in Blau„) inszeniertes Militärgerichtsdrama, das Ashley Judd und Morgan Freeman nach „Denn zum Küssen sind sie da“ (1997) wieder gemeinsam vor der Kamera vereint.

In einem Dorf in El Salvador werden 1988 durch amerikanische Soldaten neun Zivilisten getötet. Jahre später wird der ehemalige Elitesoldat Tom Kubik des mehrfachen Mordes angeklagt, seine Frau, die Anwältin Claire Kubik, übernimmt vor dem Militärgericht seine Verteidigung. Trotz scheinbar eindeutiger Anklagepunkte und trotz Zweifel Claires an der Identität ihres eigenen Mannes kämpft sie vor Gericht verzweifelt, um die Unschuld Toms zu belegen.

Nach einem Einbruch gerät das Leben der erfolgreichen, glücklich verheirateten Verteidigerin Claire aus den Fugen. Ihr Ehemann Tom wird verhaftet und vor ein Militärgericht gestellt. Die Ehefrau erfährt, dass ihr Mann eigentlich Ron Chapman heißt und als Soldat einer Eliteeinheit zehn Jahre zuvor in El Salvador ein Massaker unter Zivilisten angeordnet haben soll. Trotz des Schocks hält Claire zu ihrem Mann und rekrutiert die Hilfe des abgehalfterten, ehemaligen Militär-Juristen Charlie Grimes, der sich mit Armeetribunalen bestens auskennt.

Gerichtsdrama von Krimi-Routinier Carl Franklin, in dem das Leben einer erfolgreichen Verteidigerin (Ashley Judd) aus den Fugen gerät, als sie erfährt, dass ihr Mann vor Jahren unter einem anderen - seinem wahren - Namen als Elitesoldat ein Massaker in El Salvador angerichtet haben soll.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • High Crimes - Im Netz der Lügen: Militärthriller mit Ashley Judd und Morgen Freeman über einen des Mehrfachmordes angeklagten Elitesoldaten.

    Der Serienmörderthriller „Denn sie sind zum küssen da“ markierte die erste erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Ashley Judd und Morgan Freeman. Fünf Jahre später steht das bewährte Team in dem handwerklich routiniert von Carl Franklin inszenierten Militärgerichtsdrama „High Crimes“ nun erneut gemeinsam vor der Kamera. Judd mimt eine Verteidigungsanwältin, deren Ehemann unvermittelt des mehrfachen Mordes angeklagt wird. Da sie über seine Vergangenheit als Elitesoldat bislang völlig im Unklaren war, dreht es sich hier nicht nur um eine Frage der Unschuld, sondern auch um seine Vertrauenswürdigkeit.

    Militärgerichtsthriller haben beständig Konjunktur in Hollywood. Genrevertreter wie „Eine Frage der Ehre“, „Mut zur Wahrheit“, „Rules - Sekunden der Entscheidung“, „Wehrlos - Die Tochter des Generals“ und jüngst „Das Tribunal“ wollen Zivilisten Einblick in das juristische System des Militärs geben, das sich nicht nur mit Schuld oder Unschuld befasst, sondern traditionell auch über moralische Werte wie Ehre, Patriotismus und selbstaufopfernde Kameradschaftlichkeit reflektiert. Basierend auf dem gleichnamigen Roman von Joseph Finder wird hier zusätzlich die Komponente von Verantwortlichkeit und Vertrauen zwischen Ehepartnern eingebracht. Darüber hinaus wird Judd - wie ihr zuvor Demi Moore und Meg Ryan - eine starke und selbstbewusste Frauenrolle eingeräumt, deren (vermännlichte) Femininität auf die disziplinsture Machobastion des Militärs prallt. Die Erzählstruktur erinnert insgesamt stark an die Adaptionen der Belletristik-Bestseller eines John Grisham („Der Klient“) oder James Patterson („Im Netz der Spinne“, letztjährig als Prequel zu „Denn sie …“ im Kino, in dem Freeman seine Rolle als Detective Alex Cross wiederholte), sodass die meisten erhofft unerwarteten Plotwendungen von so manchem Zuschauer bereits im Schlaf einkalkuliert werden können.

    Der knappe Prolog zeigt die Szenerie eines Massakers in einem kleinen Dorf in El Salvador im Jahr 1988. Neun Leichen liegen aufgereiht am Boden, es wimmelt von amerikanischen Soldaten, die durch das Chaos laufen. Über eine Dekade später wird mit dem Idyll von Claire Kubicks (Judd) Leben angeknüpft. Die prominente Anwältin geht in ihrer Karriere auf, ist mit dem gutaussehenden Tom (Jim Caviezel aus „Monte Cristo“) verheiratet und wünscht sich nichts sehnlicher als ein Baby. Doch nach einem Einbruch in ihr Haus (Fingerabdrücke!), wird Tom verhaftet und vors Militargericht gestellt: Sein richtiger Name sei Ron Chapman, er soll für die Leichen des Prologs verantwortlich sein. Claire fällt aus allen Wolken, doch sie hält zu ihrem Mann und verteidigt ihn vor Gericht. Ihr zur Seite stehen der Militäranwalt Embry (Adam Scott als grüner Junge mit unklaren Loyalitäten) und der abgehalfterte Jurist Charlie Grimes (zuverlässig wie immer: Freeman). An der Spitze der politisch motivierten Mordintrige befindet sich laut Tom der General Marks (Bruce Davison), doch Claires Vertrauen in Tom wird zusätzlich erschüttert, als sie von seiner Ausbildung erfährt, Lügendetektortests erfolgreich bestehen zu können. Es entfaltet sich ein recht konventionelles Whodunnit, das mit einiger Gefahr für Claires leibliches Wohl und für die fortwährende Abstinenz des alkoholkranken Grimes verbunden ist.

    Judd und Freeman verfügen über eine kollegial-kumpelhafte Chemie: Man sieht den beiden einfach gerne zu, wie sie sich routiniert die Bälle zuspielen. Die Story selbst mag zwar nicht immer plausibel sein, und um den besten Film des einst so innovativen und grundlegend interessanten Regisseur Franklin („One False Move“, „Teufel in Blau“) handelt es sich ganz gewiss nicht, doch Fans grundsolider Thrillerunterhaltung - eben im Stil anderer erfolgreicher Trivialthriller wie „Im Netz der Spinne“ oder „Denn zum Küssen sind sie da“ - werden sich allemal kurzweilig unterhalten fühlen. ara.

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