Filmhandlung und Hintergrund

Kinderfilm mit CGI-Elementen und vielen skurrilen Einfällen, der im Entstehungsland Argentinien sowie in Spanien große Kinokasse machen konnte.

Als die kleine Alicia bei ihren ungestümen Spielen einen Zahn verliert, schlägt die Stunde des Herrn Figo - seines Zeichens legendäre Zahnmaus, die ausgefallene Milchzähne der Kinder über Nacht aufliest und durch Münzen ersetzt. In Figos Fabrik werden die Zähne zu Perlen geschliffen, die er an den Juwelier Morientes verkauft. Dessen Neffe Pipo und der neidische Kollege Fugaz entführen Figo jedoch, ehe er seine Mission erfüllen kann. Seine Freunde Lucia und Ramiro wollen ihn befreien.

Nachdem kulinarisch versierte Ratten der Kinofeger der Saison sind, sollte es nicht verwundern, wenn diese in Argentinien zum erfolgreichsten heimischen Familienfilm gekürte Animationsperle in der Tradition von „Stuart Little“ nicht auch hierzulande junge und alte Herzen erobert.

Lucia glaubt fest an die Zahnmaus Figo, die nachts die unter dem Kopfkissen deponierten Milchzähne der Kinder einsammelt und gegen eine kleine Münze eintauscht. Eines Tages jedoch wird Figo Opfer einer Entführung. Lucia und ihr Freund Ramiro versuchen ihn zu retten und im Mäusereich wieder alles ins rechte Lot zu rücken.

Bei einem Malheur verliert Lucia einen Zahn. Sie kann sich auf die Zahnmaus Figo verlassen, die ausgefallene Milchzähne aufsammelt und durch eine Münze ersetzt. Die Zähne werden in seiner Fabrik zu Perlen umfunktioniert, die Figo an den Juwelier Morientes verkauft. Doch bevor er seine Mission bei Lucia erfüllen kann, wird er entführt, von seinem Weggefährten Fugaz und Morientes‘ Neffen. Sie haben die Rechnung ohne Lucia und ihren Freund Ramiro gemacht, die nicht ruhen wollen, bis Figo wieder in Sicherheit ist.

Zahnmaus Figo wird entführt, aber die kleine Lucia und ihr Freund Ramiro sind ihm auf der Spur. In Argentinien erfolgreicher Familientrickfilm à la „Stuart Little“.

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Darsteller und Crew

  • Delfina Varni
    Delfina Varni
  • Fabian Mazzei
    Fabian Mazzei
  • Ana Maria Orozco
    Ana Maria Orozco
  • Joe Rigoli
    Joe Rigoli
  • Denise Gentile
    Denise Gentile
  • Nicolás Torcanowsky
    Nicolás Torcanowsky
  • Ana Maria Nazar
    Ana Maria Nazar
  • Enrique Porcellano
    Enrique Porcellano
  • Juan Pablo Buscarini
    Juan Pablo Buscarini
  • Enrique Cortés
    Enrique Cortés
  • Pablo Bossi
    Pablo Bossi
  • Julio Fernández
    Julio Fernández
  • Cecilia Bossi
    Cecilia Bossi
  • Ariel Saúl
    Ariel Saúl
  • Carlos Fernández
    Carlos Fernández
  • Miguel Abal
    Miguel Abal
  • Cesar Custodio
    Cesar Custodio
  • Daniel Goldberg
    Daniel Goldberg

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • „Wertvoll”

      „Früher oder später werden alle Kinder erwachsen“, aber für diesen liebenswerten und warmherzigen Kinderfilm gibt es keine Altersbegrenzung nach oben. Auch Erwachsene werden hier verzaubert. Geschickt und unprätentiös verknüpfen sich hier reale und animierte Welt, Milchzähnchen und Perlen. Machart und Ausstattung mit ihrem südländischen Temperament und Flair haben einen eigenen Reiz.

      Jurybegründung:

      Eine Hommage an die Phantasie und ein Plädoyer für das Bewahren der Kindheit. Auch wenn die Erwachsenen es nicht glauben, Lucia weiß es: „Auf die Maus kann man sich verlassen.“

      Zwei Welten verschmelzen in diesem Familienfilm mit seiner Verbindung von Realfilm und Animation. Hier gibt es die reale, gegenwärtige Welt, in der Kinder und Erwachsene leben, und da die animierte - unter- und überirdische Welt der Zahnmaus - die Phantasiewelt des Herrn Figo. Herr Figo sammelt ausgefallene Milchzähne ein und ersetzt sie den Kindern durch Münzen. Dann werden diese Milchzähne mittels aufwändiger Handarbeit in der Mäusefabrik zu Perlen verarbeitet, die ein alter Juwelier erhält.

      Die FBW-Jury war beeindruckt, wie es dem originellen Film gelingt, unterschiedliche Konflikte, Auffassungen und Charaktere filmisch zu gestalten, wozu auch die musikalische Gestaltung wesentlich beiträgt. Südliches Temperament und spannende Szenen prägen die Filmhandlung ebenso wie ruhige, poetische Sequenzen.

      Der 94minütige Film lässt schmunzeln, regt zum Nachdenken über unsere Gegenwart und uns selbst an. Diesem Filmerlebnis sind viele Besucher - möglichst in Familie - zu wünschen.

      Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)
    1. Herr Figo und das Geheimnis der Perlenfabrik: Kinderfilm mit CGI-Elementen und vielen skurrilen Einfällen, der im Entstehungsland Argentinien sowie in Spanien große Kinokasse machen konnte.

      Technisch aufwändiger Kinderfilm mit CGI-Elementen und vielen skurrilen Einfällen, der im Entstehungsland Argentinien sowie in Spanien große Kinokasse machen konnte.

      Dass man mit Nagetieren im Kino sehr viel Geld verdienen kann, hat gerade Disney/Pixars rattenscharfer Gourmet-Spaß „Ratatouille“ bewiesen. Dieser Filmstar ist mal wieder eine Maus, heißt Herr Figo und kommt aus Argentinien. Dort hat Regisseur Juan Pablo Buscarini mit seinem Mix aus Live Action und CGI-Elementen einen für südamerikanische Verhältnisse ziemlich aufwändigen Kinderfilm aus dem Boden gestampft. „Herr Figo und das Geheimnis der Perlenfabrik“ erzählt von der jungen Lucia, die fest an das Märchen von der Zahnmaus Figo glaubt, die nachts die unter dem Kopfkissen deponierten Milchzähne der Mädchen und Buben einsammelt und gegen eine kleine Münze eintauscht. Die Zähne selbst werden in einer gigantischen Fabrik von Figos Artgenossen zu Perlen umgearbeitet, die dann wiederum an den Juwelier Morientes verkauft werden. Eines Tages jedoch wird Figo Opfer einer Entführung, dahinter steckt sein alter, von Neid zerfressener Kamerad Fugaz sowie Pipo, der kleinkriminell veranlagte Neffe von Morientes. Das alles bekommt die extrem neugierige Lucia natürlich mit, und um zu gewährleisten, dass die Kinder auch in Zukunft ihre Münzen bekommen, versucht sie gemeinsam mit ihrem etwas korpulenten, dafür höchst schlauen und erfinderischen Freund Ramiro, im Mäusereich wieder alles ins rechte Lot zu rücken.

      Regisseur Buscarini gibt sich sichtlich Mühe, den hohen technischen Standards, die aus Hollywood vorgegeben werden, Genüge zu leisten. Das gelingt phasenweise recht gut, auch wenn es bis zur Perfektion eines „Stuart Little“ noch ein weiter Weg ist. Dieses Defizit wird mit viel Charme, Herzenswärme und Skurrilität ausgeglichen. Allerdings springt die Story ein ums andere Mal ein wenig unbeholfen zwischen der realen und der CGI-Welt hin und her, gleichzeitig werden immer wieder neue Mäusefiguren - unter anderem ein von Synchronpapst Thomas Fritsch souverän sonor gesprochener Sänger namens El Rata - eingeführt, die einem klaren, schnörkellosen und für die junge Zielgruppe nachvollziehbaren Handlungsstrang eher hinderlich sind. Dem spanischen Publikum hat es trotzdem gefallen. In Argentinien schlug „Herr Figo“ alle Rekorde, auf der iberischen Halbinsel war er mit 2,14 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2007 der erfolgreichste „einheimische“ Film und wurde zudem mit einem Goya als bester Animationsfilm ausgezeichnet. lasso.

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