Stuart Little

Kinostart: 20.04.2000

Stuart Little: Familienkomödie nach einem Kinderbuchklassiker mit perfekt animierten Titelheld.

Filmhandlung und Hintergrund

Familienkomödie nach einem Kinderbuchklassiker mit perfekt animierten Titelheld.

Herr und Frau Little adoptieren die süße, weiße Maus Stuart aus dem Waisenhaus. Doch sein neues Brüderchen George und vor allem Hauskatze Snowball sind wenig begeistert. Die Mieze und ihre Gang taffer Straßenkater entführen Stuart, indem sie zwei Mäuse als Stuarts Eltern vorschicken. Im nächtlichen Central Park wollen sie ihm den Garaus machen.

Für den Maus-Jungen Stuart ist ein Traum in Erfüllung gegangen: Endlich hat er eine Familie und ein Zuhause gefunden. Doch als die Littles mit ihrem neuen Adoptivkind im schmucken, mitten in Manhattan gelegenen Eigenheim auftauchen, wird dieses sowohl von George, dem Junior des Hauses, als auch vom verwöhnten Familienkater Snowbell abgelehnt. Der sieht seine Vormachtstellung bedroht und schreitet zum Gegenangriff - Entführungauftrag an befreundete Straßenkatzen und später sogar eine geplante Ermordung inklusive.

Maus-Junge Stuart lässt sich von den Littles „adoptieren“ und muss sich mit deren Familienkater auseinandersetzen. Komödie im 40er-Jahre-Ambiente, in der Rob Minkoff geschickt Kitsch mit modernster Tricktechnik verbindet (nach dem Kinderbuch-Klassiker von E.B. White).

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Stuart Little: Familienkomödie nach einem Kinderbuchklassiker mit perfekt animierten Titelheld.

    Die technisch erstaunlich perfekte Familienkomödie um eine putzige weiße Maus namens „Stuart Little“ machte für Columbia die erhoffte fette Beute am amerikanischen Boxoffice. Die rührende Story basiert auf dem gleichnamigen klassischen Kinderbuch von E.B. White aus dem Jahre 1945 und die modernisierte Drehbuchadaption geht auf das Konto von „The Sixth Sense“-Regisseur und Autor M. Night Shyamalan und Greg Brooker. Regie führte Realfilmdebütant Rob Minkoff, der bereits den Disney-Blockbuster „Der König der Löwen“ mitinszenierte.

    In der Buchvorlage wird Stuart (im Original von Michael J. Fox gesprochen) in die Familie der Littles hineingeboren, im Film wird er zwecks halbwegs annehmbarer Plausibilität von Herr und Frau Little (Hugh Laurie und Geena Davies) aus einem Waisenhaus adoptiert. Sie bringen ihn zu sich nach Hause in ihr stilvolles Domizil in Manhattan, wo sich sein neues Brüderchen George (Jonathan Lipnicki aus „Jerry Maguire“) wenig begeistert zeigt. Auch die weiße Hauskatze Snowball ist verstimmt und schmiedet alsbald Pläne, wie sie die Plage wieder los werden kann. Die verzogene Mieze macht mit einer Horde von taffen Straßenkatern gemeinsame Sache, die einen Plan zur Entführung aushecken. Sie schicken zwei Mäuse zu den Littles, um als Stuarts Eltern zu posieren und ihn mitzunehmen. Die restliche Laufzeit schildert Stuarts teils gemeingefährliche Odyssee (die Katzen wollen ihm im nächtlichen Central Park den Garaus machen) zurück zu seiner geliebten Adoptivfamilie.

    Unterstützt von der perfekt realisierten Vierziger-Jahre-Aura des Filmes, mimen Laurie und Davies mit viel Gefühl die perfekten Eltern, und auch Lipnicki, dessen Figur Stuart nach anfänglicher Abneigung schließlich doch noch ins Herz schließt, zeigt einmal mehr, daß er ein beachtlicher Kinderdarsteller ist. Die Menschen spielen jedoch eher Nebenrollen, denn die eigentlichen Stars in dieser neuen „Mäusejagd“ sind Stuart und die Katzen. Der niedlich gekleidete Mäuserich ist ein wahres Wunder der Digitaltechnik und fügt sich nahtlos in die Bilder ein. Allein sein Köpfchen wurde mit 500,000 computergenerierten Haaren versehen, was zu seinem erstaunlich lebensechten Look beiträgt. Kleine Kinder werden ihre wahre Freude haben, wenn diese Kinosendung mit der Maus pünktlich zur Osterzeit in die deutschen Kinos kommt. ara.

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