„Helmut Berger, meine Mutter und ich“ im Kino

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Filmhandlung und Hintergrund

Helmut Berger, ehemals der schönste Mann der Welt, besucht die Dokumentarfilmerin Valesca Peters in Niedersachsen — und freundet sich mit deren Mutter an.

Der österreichische Schauspieler Helmut Berger ist eine Ikone der 1960er- und 1970er-Jahre. Für seinen damaligen Lebensgefährten, den Regisseur Luchino Visconti, stand er in dem Skandalfilm „Die Verdammten“ vor der Kamera, die Modezeitschrift Vogue bildete ihn als ersten Mann überhaupt auf dem Cover ab und seine Affären mit Stars wie Elizabeth Taylor oder Mick Jagger sind legendär. Doch nach dem Tod Viscontis kam der Absturz, Alkohol, Drogen, im Jahr 2013 ein Kurzauftritt im „Dschungelcamp“. Was ist aus Helmut Berger geworden?

Als Bettina Vorndamme, die Mutter der Regisseurin Valesca Peters, nach der Trennung von ihrem Partner aus einer Laune heraus Helmut Berger googelt, ist sie schockiert. Der ehemals schönste Mann der Welt ist tief gestürzt. Doch ganz praktisch veranlagt, beschließt die Finanzcontrollerin, Kontakt zu Berger aufzunehmen, um ihm wieder auf die Sprünge zu helfen. Und tatsächlich kommt Berger für sechs Monate nach Niedersachsen. Vor der Kamera lässt er seine Karriere Revue passieren, schließt Freundschaft mit der Familie und nutzt die Chance, sich selbst zu inszenieren.

„Helmut Berger, meine Mutter und ich“ — Hintergründe

Mit ihrem Regiedebüt ist Valesca Peters („Die Verführungskünstler“) eine eigenwillige Charakterstudie gelungen. Das ehemalige Sexsymbol Helmut Berger, der verkörperte Tabubruch und Paradebeispiel des Jetset-Lebens, kommt zum Coaching nach Niedersachsen. Hier entwickelt sich eine eigenwillige Freundschaft zwischen dem gescheiterten Star und der Mutter der Regisseurin. Im Gegensatz zur Skandaldokumentation „Helmut Berger, Actor“ zeigt sich der Schauspieler im Dokumentarfilm von Valesca Peters von einer bisher unbekannten Seite — eine filmische Rehabilitation.

Die Dokumentation „Helmut Berger, meine Mutter und ich“ feierte ihre Weltpremiere im Rahmen des Filmfestivals Max-Ophüls-Preis 2019 in Saarbrücken.

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