Filmhandlung und Hintergrund

Neue Zeichentrickversion um die weltberühmte Geschichte des in den Schweizer Bergen lebenden Waisenkinds Heidi.

Glücklich lebt die kleine Waise Heidi auf einer Schweizer Alm unter Obhut ihres exzentrischen Großvaters. Nun jedoch soll Heidi nach Frankfurt übersiedeln und fortan im Hause der wohlhabenden Familie Sesemann der gelähmten Tochter Klara Gesellschaft leisten. Schnell ahnt Heidi, dass ihrer neuen Freundin die Landluft besser täte als umgekehrt. Tatsächlich lassen sich die Sesemanns breitschlagen …

Einige Kinointerpretationen hat das beliebte Kinderbuch der Schweizer Autorin Johanna Spyri seit seinem Erscheinen im Jahr 1888 bereits erlebt. Für diese Zeichentrickarbeit aus deutschen Landen ließen sich Synchronsprecher wie Jimi Blue Ochsenknecht („Die wilden Kerle„) und Sidonie von Krosigk („Bibi Blocksberg„) nicht lange bitten.

Heidi, Heidi, deine Welt sind die Berge… dunkle Tannen, grüne Wiesen im Sonnenschein… brauchst du zum glücklich sein: Die weltberühmte Geschichte des in den Schweizer Bergen lebenden Waisenkindes Heidi, das mit ihrem Großvater, dem Almöhi, ihrem Freund, dem Geißenpeter, und ihrer gehbehinderten Freundin Klara aus Frankfurt tolle Abenteuer erlebt.

Das Waisenkind Heidi wird von ihrer wenig sympathischen, gestrengen Tante Dete zum wortkargen Großvater, besser bekannt als Almöhi, in die Schweizer Berge verfrachtet, wo sie sich mit dem Geißenpeter anfreundet und unbeschwerte Tage verbringt. Doch die Idylle währt nur kurz. Denn kaum ist das Eis gebrochen, muss sie ihre liebgewonnene Neuheimat auch schon wieder verlassen. Dete vermittelt Heidi gegen eine Provision als Unterhalterin an die Eltern der gehbehinderten Klara nach Frankfurt.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • „Wertvoll”

      Wer kennt sie nicht aus Jugendtagen: Heidi, den Ziegenpeter, den Großvater und natürlich die Clara. Zum 125. Geburtstag der Romanvorlage sind sie alle wieder da.

      Behutsam wurde die Geschichte überarbeitet und durch die Verlagerung in die 30er Jahre gelang eine treffende Verschärfung der Kontraste zwischen Bergwelt und Großstadt. Beide Welten haben ein schlüssiges ästhetisches Konzept zu Grunde liegen und auch die Figuren eignen sich von ihrer optischen wie akustischen Charakterisierung sehr gut dazu, Kindern zwischen 4 und 6 Jahren eine eindeutige Kategorisierung in Gut und Böse vorzunehmen. Die vielfältigen Abenteuer von Heidi wurden speziell auf die Rezeptionsfähigkeiten dieser Zielgruppe zurechtgeschnitten und schaffen es, diese weder zu über- noch zu unterfordern und dabei auch Erwachsene am filmischen Vergnügen teilhaben zu lassen, wenn man bereit ist, sich wieder einmal auf diesen Klassiker einzulassen.

      (…) Heidi ist ein gelungenes Beispiel für eine moderne Adaption eines Klassikers der Kinderliteratur, der durch seine ästhetische Aufbereitung ebenso zu überzeugen vermag wie durch seine gelungene Verknappung.

      Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)
    1. Heidi: Neue Zeichentrickversion um die weltberühmte Geschichte des in den Schweizer Bergen lebenden Waisenkinds Heidi.

      Solide, ansprechend, aber wenig überraschend gibt sich das jüngste „Heidi“-Abenteuer, diesmal verantwortet von „Watership Down“-Zeichner Alan Simpson. Gesprochen von Jungstars wie dem „Wilden Kerl“ Jimi Blue Ochsenknecht als Peter und „Bibi“-Darstellerin Sidonie von Krosigk als Klara, sollte das brave Märchen insbesondere die ganz Kleinen zum Mitfiebern animieren.

      Ohne eventuell nützliches Jodeldiplom, dafür mit einer Zweit- und Drittverwertung im Blick, startet das kleine Mädchen Heidi 125 Jahre nach seiner Erfindung durch Johanna Spyri einen weiteren Aufstieg zu Großvaters Almhütte. Als Regisseur des jüngsten Animationsabenteuers des Waisenkindes zeichnet der ehemalige Mitarbeiter des Londoner Hanna-Barbera-Studios und Ex-Disney-Angestellte Alan Simpson verantwortlich. Simpson und seine ebenfalls Zeichentrick-erfahrene Produzentin Dominique Neudecker („Pettersson & Findus“) präsentieren mit der in deutsch-kanadisch-britischen Koproduktion entstandenen nunmehr 16. Kinofassung von „Heidi“ gediegene Kinderunterhaltung.

      Optisch an der bekannten japanischen TV-Serie aus den 70er Jahren angelehnt, erzählt „Heidi“ von der gleichnamigen Heldin, die von ihrer unsympathischen, von Sonya Kraus („Die Alm“) gesprochenen Tante Dete, zum grummeligen Großvater in die Schweizer Berge verfrachtet wird. Als das Eis gebrochen ist, muss sie ihre liebgewonnene Neuheimat auch schon wieder verlassen, denn Dete vermittelt Heidi gegen eine Provision als Unterhalterin an die Eltern der behinderten Klara (gesprochen von „Bibi“-Darstellerin Sidonie von Krosigk) nach Frankfurt, wo sie den steifen Rottenmeier’schen Haushalt auf Touren bringt.

      Wer „Heidi“ noch aus eigenen Fernseh-Anfängen her kennt, könnte sich bei diesem Werk in einer Wiederholung der Serie wähnen. Erkennungsmelodie und Optik sind beinahe identisch, nur Sprecher und Interpreten haben gewechselt und sind auf das jüngere Publikum zugeschnitten. Dank des – auch wegen des Jubiläums des Jugendbuch-Klassikers – klingenden Namens sollte auch die neue „Heidi“ Interesse wecken. lasso.

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