Harold & Kumar

  1. Ø 4
   2004
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Filmhandlung und Hintergrund

Harold & Kumar: Teenagerkomödie von den Machern von "Ey Mann - Wo ist mein Auto?", in der ein indischer und ein koreanischer Student in einer Nacht krude Abenteuer erleben.

Von seinem stinkfaulen Chef mit Arbeit überschüttet sieht der aufrechte Jungbanker Harold Lee (John Cho) einem trostlosen Wochenende entgegen. Zum Glück hat sein Mitbewohner und bester Kumpel, der überaus lässige Medizinstudent Kumar (Kal Penn), ganz andere Pläne – und ein paar Gramm feinsten Cannabis hinterm Haus. Davon hungrig geworden, beschließt man nicht irgendeinen Hamburger zu vernaschen, sondern nur den noblen White Castle Burger, wie er einzig und allein im White Castle zu New Jersey gegrillt wird. Der Weg zum heiligen Gral ist gesäumt mit leichtlebigen Mädchen, hartnäckigen Cops, gefährlichen Rassisten und jeder Menge schräger Vögel.

Und noch ein rechtschaffen durchgeknallter, THC-getränkter, von keinerlei Anspruch getrübter und gerade deshalb höchst unterhaltsamer Road-Trip von den Herren, die uns „Ey Mann, wo is‘ mein Auto?“ brachten.

Nach seinem Collegeabschluss jobbt Harold in einem Büro und lässt sich von seinen Kollegen schamlos ausnutzen. Sein Mitbewohner Kumar sollte eigentlich Medizin studieren und in die Fußstapfen von Vater und Brüdern treten, interessiert sich aber mehr für Partys und Mädels. Als er eines Abends enormen Appetit auf Burger verspürt, überredet er seinen Kumpel Harold, seine Arbeit stehen und liegen zu lassen und mit ihm einen ungeahnt abenteuerlichen Trip durch die Nacht zu starten.

Kumar und sein Mitbewohner Harold erleben nach einem Marihuana-seligen Fernsehabend einen der berüchtigten Fressflashs und machen sich daraufhin zum Burger-Tempel „White Castle“ in die New Yorker Innenstadt auf. Doch ihre Mission verläuft chaotisch, stellt sich doch schon die Beschaffung von Dope-Nachschub als beinahe unlösbare Aufgabe heraus. Zudem pflastern verdauungsgestörte Girls, sexuell frustrierte Serienschauspieler, kuppelnde Truckfahrer und weitere seltsame Gestalten den verqualmten Weg der beiden Airheads.

Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Cheech und Chongs Kifferkomödie „Viel Rauch um nichts“ machte 1978 den Anfang. Seither liefert Hollywood dem geneigten Publikum alle paar Jahre einen neuen Spaß über die Wonnen ausufernden Marihuanakonsums. Regisseur Danny Leiner steuerte zu dem Subgenre bereits mit seinem Debüt „Ey Mann – Wo ist mein Auto?“ einen veritablen Beitrag bei und wandelt auch mit seinem Folgefilm auf vertraut verrauchten Pfaden. Wieder erlebt ein Duo von Kifferkumpeln auf der Suche nach einem unentbehrbaren Objekt – in diesem Fall Hamburger der Titel gebenden Fastfoodkette – absurde Abenteuer. Der schockierende Clou der Story: Unter dem obligatorisch stupiden Stoner-Gehabe pocht ein smart-sozialsatirischer Puls.

    Für ihre Protagonisten haben sich die beiden Drehbuchnovizen Jon Hurwitz und Hayden Schlossberg zwei Vertreter ethnischer Minderheiten in den USA auserkoren. So ist Kumar (Kal Penn aus „Party Animals“) ein Inder und sein Wohngenosse Harold (John Cho aus „American Pie“ und „Better Luck Tomorrow“) koreanischer Abstammung. Kumar wird als smarter Student eingeführt, der von seinem Vater gedrängt wird, der Familientradition entsprechend, Medizin zu studieren. Harold hingegen arbeitet als Analyst bei einer Investmentfirma, wo ihm aufgeblasene Kollegen zusätzlich Arbeit aufhalsen. Freitagabend relaxen sie gemeinsam mit einem Joint vor der Glotze. Dies verursacht eine typische Hungerattacke (die so genannten „Munchies“). Ein Werbespot bringt sie auf die Idee, ihren rasenden Appetit bei White Castle zu stillen. Doch bevor sie ihre Beißer in ihren kulinarischen Gral sinken können, erleben Harold und Kumar eine Reihe schrill-skurriler Episoden und erlangen am Ende ihrer Odyssee sogar eine neue Lebenseinstellung.

    Einen Zwischenstopp gibt es in Princeton, wo es neues Gras zu erwerben gilt und Harold der lustig stereotypischen Sitzung eines asiatischen Joy-Luck-Clubs beiwohnt. Apropos Sitzung, eine deftige Einlage Fäkalhumor darf natürlich nicht fehlen – hier zwei hübsche Collegestudentinnen, die auf dem Klo eine Runde „Battleshits“ abfeuern. Abgerundet wird das Bad-Taste-Spektrum mit einem klassischen Horrorfilm-Szenario, in dem die beiden Freunde von einem potthässlichen Automechaniker namens Freakshow abgeschleppt werden, der ihnen Gruppensex mit seiner hübschen Frau vorschlägt. Weitere Gags umfassen einen bissigen Waschbären, aggressive Skinheads, die durch ihren Musikgeschmack als Weichlinge entlarvt werden, jede Menge Rassenstereotype, kleine Spitzen gegen Präsident Bush und selbst surreale Fantasysequenzen mit einem Geparden und einer lebensgroßen Tüte Marihuana. Der die Vignetten zusammenhaltendende Kitt ist das Hauptdarstellerduo. Sie geben sympathische Jederjungs mit guter Buddychemie, wobei Cho den Straight Man und Penn den Schlagfertigen spielt. Beim Zielpublikum wird der frech-flotte Kifferkalau um Sex, Drogen und pointierten Unsinn gut zünden. ara.

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