Hanni & Nanni 3 (2013)

Hanni & Nanni 3: Drittes Leinwandabenteuer der Zwillingsmädchen, in dem die beiden sich ausgerechnet in denselben Austauschschüler verlieben.
Kinostart: 09.05.2013
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Filmhandlung und Hintergrund

Hanni & Nanni 3: Drittes Leinwandabenteuer der Zwillingsmädchen, in dem die beiden sich ausgerechnet in denselben Austauschschüler verlieben.

Auf Lindenhof laufen die Vorbereitungen für das Abschlussfest auf Hochtouren, an dem Shakespeares “Romeo und Julia” aufgeführt werden soll. Die Ankunft einer Schulklasse mit englischen Jungs bringt nicht nur die Pläne von Madame Bertoux, sondern auch den Hormonhaushalt von Hanni und Nanni gehörig durcheinander. Die Zwillinge verlieben sich ausgerechnet in denselben schnuckeligen englischen Boy. So wird die bedingungslose Loyalität, die sich die Mädchen eben noch geschworen haben, auf eine harte Probe gestellt.

Die Ankunft einer Jungsklasse aus England sorgt für Aufregung auf Schloss Lindenhof. Drittes Leinwandabenteuer der Zwillingsmädchen, in dem die beiden sich ausgerechnet in denselben Austauschschüler verlieben.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Die "Hanni und Nanni"-Filme treffen den Geschmack des heutigen Mädchenpublikums. Obwohl die Buchvorlagen von Enid Blyton über 50 Jahre alt sind, lockten die ersten beiden Teile rund zwei Millionen Zuschauer in die Kinos. Die eineiigen Zwillinge Jana und Sophia Münster, die die Hauptrollen spielen, sind inzwischen keine Kinder mehr: Beim Dreh von "Hanni und Nanni 3" waren sie schon 14. Höchste Zeit also für eine Geschichte über die erste Liebe im Internat Lindenhof. Unter der Regie von Dagmar Seume (TV-Serie "Danni Lowinski") sorgen neben den bekannten weiblichen Figuren neue Charaktere für frischen Wind. Dazu gehören Clyde, Frau Theobalds Jugendliebe Konrad Kästner (Konstantin Wecker) und der englische Lehrer Hugh Gordon (Justus von Dohnányi), der der strengen Frau Mägerlein (Suzanne von Borsody) den Kopf verdreht.

    Auch diesmal rückt der Unterricht weit in den Hintergrund, denn es gibt genug Lustiges: zum Beispiel die schrulligen Auftritte von Mademoiselle Bertoux und ihrer Kontrahentin Frau Mägerlein. Die Figuren sind schon so gut eingeführt, dass die Geschichte gleich Fahrt aufnimmt. Nanni weiß nicht, wie sie Hanni sagen soll, dass sie sich ebenfalls in Clyde verliebt hat. Da ist die eifersüchtige Mitschülerin Daniela (Nele Guderian) schon weniger zurückhaltend. Cousine Lilly (Luisa Spaniel) hat derweil ganz andere Pläne: Aus "Romeo und Julia" ließe sich doch eine fetzige Hip-Hop-Show machen …

    Spannung und Spaß entstehen durch das flotte Tempo, in dem einzelne Schauplätze wechseln. Vom Gespenst auf dem Dachboden geht es zum Getuschel im Speisesaal und von dort zum Beautyprogramm von Hanni, die Clyde mit einer Lockenmähne beeindrucken will. Dabei dienen die sich anbahnenden Konflikte wegen der ersten Liebe nur als Appetitanreger. Hartnäckige Probleme würden ja nur den Spaß verderben. Das schmälert zwar den inhaltlichen Sinn, aber die aufgedrehte Partystimmung in dem romantisch-verspielten Ambiente wirkt ansteckend.

    Fazit: Mit Jungenbesuch im Mädcheninternat, verliebten Zwillingen und schrulligen Lehrkräften sorgt "Hanni und Nanni 3" für aufgedrehte Partystimmung.
  • Mit einer gesunden Portion Selbstironie ausgestattete Fortsetzung des Internatsspaßes, in dem die erste Liebe der Zwillinge für Dramatik und eine groß aufspielende Katharina Thalbach für viel Urkomisches steht.

    Nach jeweils rund 850.000 Besuchern gehen die Mädchen-Geschichten nach Enid Blyton in ihre dritte und vermutlich letzte Film-Runde. Eine Trilogie wäre damit abgeschlossen, die die Titelrollen verkörpernden Zwillinge Jana und Sophia Münster sind mit 15 inzwischen zu alt für ihre Figuren. Der aktuelle Teil der Film-Reihe beginnt außerdem damit, dass die Vorbereitungen für das “Abschlussfest” auf Hochtouren laufen. Schade ist es, dass dieser harmlos-amüsante Schulmädchenreport zu Ende geht, hat doch Katharina Thalbach in ihrer Rolle als mit französischem Akzent parlierende Mademoiselle Bertoux inzwischen ihre Bestform erreicht. Die Comedy-geschulte Regisseurin Dagmar Seume (“Danni Lowinski”), die von Julia von Heinz übernommen hat, weiß denn auch, Thalbachs Witz gewinnbringend einzusetzen. Ob im säuselnden Dialog mit ihren “Vögelschen”, im ewigen Twist mit Frau Mägerlein (ebenfalls köstlich: Suzanne von Borsody) oder beim unvermeidlichen Schaumbad mit geschmackvoller Badehaube und zahmer Ratte – die Lacher werden Mademoiselle sicher sein. Quasi als Gegengewicht wird es auf der anderen Seite dramatisch, weil sich Hanni und Nanni ausgerechnet in den gleichen englischen Schüler (“Ich find dich total sweet”) verlieben, der mit seinem Kameraden eher versehentlich, aber vom Drehbuch unbedingt beabsichtigt, auf Lindenhof landet. Viel Gelegenheit also, um das erste Schmetterlingsgefühl im Bauch tränenreich zu analysieren, aber auch die Nagelprobe für ewige Schwesternsolidarität zu bestehen, die vorher noch vollmundig geschworen wurde. Ob die Parallelhandlung, in der Konstantin Wecker als polternder Geist auf dem Dachboden seine unerfüllte Jugendliebe zu Frau Theobald endlich ausleben darf, unbedingt notwendig ist, sei einmal dahin gestellt. Fakt ist, dass ein weiterer Neuzugang, Justus von Dohnányi als typisch-britisch-steifer Lehrer, eine absolute Bereicherung ist, Barbara Schöneberger erneut ihr bedrohlich ausladendes Dekolletee über den Kochtöpfen manövriert und die Sullivan-Eltern (Heino Ferch, Anja Kling) kein bisschen vermisst werden. Stattdessen gibt es zum Finale eine fetzige Rap-Version von “Romeo und Julia”, während ansonsten (zu) viel aktuelle Popmusik die weichgezeichneten, sonnendurchfluteten Nahaufnahmen der kurz auch mal unglücklichen Internatsmädels (Stichwort: Liebeskummer) pausenlos untermalt. Wobei der Song “Something Special” von Aleen Jana Kötter alias Erika positiv heraussticht. Und weil “Hanni und Nanni 3″ eine gesunde Portion Selbstironie besitzt – so wird etwa jeder Zickenkrieg stets mit einer kleinen Herde gackernder Gänse unterschnitten – hätte diese Fortsetzung die Zuschauer-Million allemal verdient. lasso.

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