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Green Card - Schein-Ehe mit Hindernissen

   Kinostart: 03.07.1991

Filmhandlung und Hintergrund

Regisseur Peter Weir („Club der toten Dichter“) schneiderte dem französischen Schauspieler-Koloß Gérard Depardieu („Cyrano von Bergerac“) eine Paraderolle auf den Leib, mit der er an der Seite der bezaubernden Andie MacDowell („Sex, Lügen und Video“) die Filmromanze des Jahres ablieferte und über 2,5 Mio. Kinobesucher begeisterte. Wortwitz und Situationskomik bescherten dem Streifen eine „Oscar“-Nominierung und verhalfen...

Der Franzose George Faure will in New York per Scheinehe zur „Green Card“, der US-Aufenthaltserlaubnis, gelangen. Seine Partnerin Bronté kann ebenfalls vom Trauschein profitieren. Die Gärtnerin erhält den Zuschlag für eine große Stadtwohnung, die nur an Ehepaare vergeben wird. Nur die Einwanderungsbehörde muß überzeugt werden, daß die Zufallsbekannten ein trautes Paar sind. Nachdem der erste Versuch scheitert, treten der Bonvivant George und die verschüchterte Gesellschaftsdame Bronté in Klausur. Anfängliche Abneigungen werden überwunden und kurz vor der Prüfung funkt es zwischen den ungleichen Eheleuten. Ein Versprecher Pauls beim Ehetest beendet ihre kurze Affäre.

Rührende Filmromanze mit Gérard Depardieu und Andie MacDowell, die eine Scheinehe eingehen, um daraus jeweils Vorteile zu ziehen. Brillante Komödie mit viel Wortwitz und Situationskomik.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

    1. In romantischen Komödien Marke Hollywood muss das Liebespaar möglichst ungewöhnlich aufeinander prallen. Beispielsweise sind beide mit Weihnachtspaketen beladen und stossen draussen vor dem Einkaufszentrum zusammen, so dass alle Pakete durcheinander fliegen. Danach kommen sie ins Gespräch... Green Card macht sich einen Spass aus derartigen Formeln und benutzt sie als Alibi. In Wahrheit heiratet hier ein Franzose eine amerikanische Frau, um die Green Card zu bekommen. Offiziell aber erklären beide ihre Geschichte mit den Weihnachtspaketen zum Grund, weshalb sie verheiratet sind. Der Franzose Georges wird von Gerard Depardieu gespielt. Er benötigt die Arbeitserlaubnis. Die amerikanische Frau Bronte, das ist Andie McDowell. Sie will ein Luxus Apartment mit Dachgarten beziehen, doch das wird nur an Ehepaare vermietet. Da ihnen aber die Einwanderungsbehörde auf die Schliche kommt, müssen beide einige Tage zusammen leben, die Angewohnheiten des "Partners" studieren und ihre Geschichten abgleichen. Ein Film wie Green Card kann nun zwei Versprechen einlösen: Entweder werden die Formeln der romantischen Komödie gewahrt oder zerstört. Regisseur Peter Weir entscheidet sich dafür, alte Prinzipien zu erhalten: Zunächst ist das Paar sehr unterschiedlich, ja gegensätzlich. Dann feinden sie sich an und schliesslich verlieben sie sich. Damit noch nicht genug: Sie verleugnen sich, trennen sich und... Sämtliche Schritte sind uns bekannt, Weir aber hat einige schöne Momente dazugefügt und natürlich die charmanten Charaktere an sich. Gerard Depardieu war damals in den frühen 90ern zweifellos Frankreich grösster Star: Massig, struppig und ziemlich derangiert. Jede seiner Rollen gelang ihm mit mühelosem Charme und immer war es so, dass man sich anschliessend keinen anderen Schauspieler mehr vorstellen konnte in dieser Rolle. Green Card wurde von Weir sogar auf den Leib Depardieus geschrieben mit Einflüssen aus dessen Biographie. Es ist kaum verwunderlich, dass einer wie Georges alias Depardieu Bronte begehrt. Sie ist eine ätherische Schönheit, selbstbewusst und intelligent. Würde aber eine solche Frau einen Fremden heiraten, nur, um ein Apartment zu bekommen? Green Card argumentiert: In Manhattan wäre so etwas möglich! Ich bin bereit, das zu schlucken, obwohl ich finde, dass der Plot noch eine Erklärung schuldig bleibt. Green Card funktioniert aber ansonsten sehr gut mit den beiden Schauspielern und dem richtigen Dreh in sehr vielen Szenen. Die Passage, in der Georges unverhofft auf die Eltern von Bronte trifft, beispielsweise, ignoriert die Standarts, die Hollywood nun ausspielen würde: Ein grosser Skandal bleibt aus, Georges und die "Schwiegereltern" verstehen sich wunderbar. Dabei durchschaut Brontes Vater die Situation sofort und benutzt sie, um Georges Charakter zu prüfen. Ich mochte auch die Szene, in der Georges den Freunden von Bronte auf einer Party vorgestellt wird. Natürlich sind sie snobistisch und natürlich muss Georges, nachdem er als Komponist vorgestellt wurde, etwas am Klavier vorspielen. Was dann aber folgt, das ist die beste Szene im Film! Green Card läuft rund wie ein Uhrwerk und ist an manchen Stellen brilliant. Das beste aber: Green Card gehört nicht zum Kanon der Romantic Comedies und darf noch entdeckt werden! Dazu haben wir die schönsten romantischen Komödien aus Hollywood und UK ausgesucht. Die gibts als Film List unserer Videothekenseite cinegeek.de
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    2. Regisseur Peter Weir („Club der toten Dichter“) schneiderte dem französischen Schauspieler-Koloß Gérard Depardieu („Cyrano von Bergerac“) eine Paraderolle auf den Leib, mit der er an der Seite der bezaubernden Andie MacDowell („Sex, Lügen und Video“) die Filmromanze des Jahres ablieferte und über 2,5 Mio. Kinobesucher begeisterte. Wortwitz und Situationskomik bescherten dem Streifen eine „Oscar“-Nominierung und verhalfen seinem Star zum gelungenen US-Filmdebüt. Auf Video wird ihm diese „Green Card“ zu einer andauernden Aufenthaltsgenehmigung in den Charts verhelfen.
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