Familien-Bande

   Kinostart: 27.06.1996

Filmhandlung und Hintergrund

Über 30 Jahre hinweg erstreckt sich Peter Yates' Schmunzeldrama über die Allianz eines elternlosen Jungen mit seinem robusten Großvater.

Im Alter von fünf Jahren wird Michael in den frühen sechziger Jahren von seinem schrulligen Opa Rocky aufgenommen. Jahre später zieht der angehende Arzt Michael aus, doch die Trennung währt nicht lange. Als Rockys Haus abgerissen wird, lädt ihn Michael zu sich ein. Der wacklige Burgfrieden mit dem halsstarrigen Großvater bleibt bestehen, bis sich Michael in die charmante Sozialarbeiterin Beth verleibt.

Als Kind ist Michael Holeczek bei seinem ebenso sonderlichen wie halsstarrigen Großvater aufgewachsen, und nun, Jahre später, nimmt er den fast 100jährigen bei sich auf, als dieser unversehens seine Bleibe verliert. Doch das Leben der Generationen unter einem Dach entpuppt sich als tückenreich, zumal der Alte wenig Begeisterung für Michels neue Damenbekanntschaft, die hübsche Beth, zeigt. Um die drohende Konkurrenz auszuschalten, läßt sich Opa eine Menge Tricks einfallen.

Über 30 Jahre hinweg erstreckt sich Peter Yates‘ Schmunzeldrama über die Allianz eines elternlosen Jungen mit seinem robusten Großvater.

Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Familien-Bande: Über 30 Jahre hinweg erstreckt sich Peter Yates' Schmunzeldrama über die Allianz eines elternlosen Jungen mit seinem robusten Großvater.

    Alt und älter. Unter dieses Motto stellte Peter Yates sein betont unspektakulär gehaltenes Schmunzeldrama über die 30 Jahre währende Allianz eines elternlosen Jungen mit seinem halsstarrigen Großvater. Eine Paraderolle für Knitter-„Columba“ Peter Falk, der als polnischer Einwanderer und ältester praktizierender Bäcker der USA unter den sachkundigen Händen des Makeup-Spezialisten von 78 bis 107 Jahren altern darf.

    Daß Altmeister Yates die Klaviatur der Emotionen in seinem oft wehmütigen Familienfilm nicht immer so virtuos spielt wie Robert Zemeckis in dem durchaus vergleichbaren Instant-Classic „Forrest Gump“ liegt weniger an der Episodenhaftigkeit seiner Story, als an der nicht immer überzeugenden Arbeit seiner Stars. Während D.B. Sweeney kaum weniger hölzern agiert als in seinen letzten Rollen in „Feuer am Himmel“ und „Liebe und Eis“, knattert und chargiert sich Peter Falk quer durch seine Seniorenjahre, als ginge es um sein Leben. Daß man seine Raspelstimme mit zunehmendem Alter immer schlechter verstehen kann, kommt erschwerend hinzu. Die Qualitäten von „Roommates“ offenbaren sich erst in kleinen, genau beobachteten Szenen, deren Wirkung man sich nur schwer entziehen kann.

    Im Alter von fünf Jahren wird Michael in den frühen 60er Jahren von seinem schrulligen Opa Rocky bei sich aufgenommen, dessen Schnarchen und wüsten Selbstgespräche im Schlaf künftig die Liebe der verstorbenen Eltern ersetzen wird. Als der angehende Arzt Michael schließlich auszieht, leidet er auch gleich unter Schlaflosigkeit. Aber nicht nur die aufreizenden Nachtgeräusche lassen ihn den Großvater vermissen, so daß er Rocky schließlich bei sich aufnimmt, als dessen Haus abgerissen wird. Der muß lernen, sich an Michaels Wasserbett, seine vietnamesischen Mitbewohner („Kommunisten!“) und seine Freundin Beth (Julianne Moore in der gewinnendsten Vorstellung des Films) zu gewöhnen. Als das Schicksal schließlich grausam zuschlägt, muß sich die nicht immer freiwillige Zweckgemeinschaft der beiden Holeczeks bewähren.

    Nicht immer gelingt „Roommates“ die schwierige Gratwanderung zwischen amüsanter Unterhaltung und gefühlsintensiver Tragikomödie. Ab und an gleitet der Jahrzehnte dauernde Kleinfamilienreigen gar sentimental ab auf TV-Serien-Niveau. Daß sich man die beiden unbequemen Hauptfiguren am Ende des Films dennoch liebgewonnen hat, spricht letztlich für Peter Yates‘ abgeklärte Regiearbeit. Ebenso einfühlsam muß auch die Vermarktung sein, will man das deutsche Publikum für diese Minisaga gewinnen. ts.

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