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Faking Bullshit - Krimineller als die Polizei erlaubt!

   Kinostart: 10.09.2020

Faking Bullshit - Krimineller als die Polizei erlaubt: Herrlich durchtriebene Komödie über ein paar Kleinstadtcops, die zu ungewöhnlichen Mitteln greifen, um die Schließung ihrer Dienststelle zu verhindern.

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„Faking Bullshit - Krimineller als die Polizei erlaubt!“ im Kino

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Filmhandlung und Hintergrund

Herrlich durchtriebene Komödie über ein paar Kleinstadtcops, die zu ungewöhnlichen Mitteln greifen, um die Schließung ihrer Dienststelle zu verhindern.

Die Welt für die fünf Polizeibeamten in einer verschlafenen Kleinstadt im Westen Deutschlands gerät aus den Fugen, als sie realisieren, dass ihr unterbeschäftigtes Revier wegen Spaßmaßnahmen geschlossen werden könnte. In ihrer Not zetteln sie selbst kleine Verbrechen an, die sie anschließend geschäftig klären können. Dafür heuern sie einen Obdachlosen an, der die Cops dann ausgerechnet auf die Spur eines echten, groß angelegten Kunstraubs führt.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Faking Bullshit - Krimineller als die Polizei erlaubt!: Herrlich durchtriebene Komödie über ein paar Kleinstadtcops, die zu ungewöhnlichen Mitteln greifen, um die Schließung ihrer Dienststelle zu verhindern.

    Herrlich durchtriebene Komödie über ein paar Kleinstadtcops, die zu ungewöhnlichen Mitteln greifen, um die Schließung ihrer Dienststelle zu verhindern.

    Gleich in der ersten Szene, wenn Hauptfigur Deniz, der, wie wir gleich erfahren werden, als einer von fünf Polizeibeamten in einer nordrhein-westfälischen Kleinstgemeinde seinen weitestgehend ereignislosen Dienst versieht, sich abends im Discopub mit einer attraktiven Fremden zum Blind-Date der verbalen Irrungen und Wirrungen trifft, würde man sich nicht wundern, wenn die Schauspieler mit einem dicken Wiener Akzent sprechen würden: Dieser trockene, hintergründige und pechschwarze Humor lässt einen gleich an Kultiges wie „Braunschlag“ oder die Satiren von Josef Hader denken; zutiefst zurückgelehnte Betrachtungen zu dieser verrückten Sache, die sich das Leben nennt. Oder in einfachem Deutsch: Saukomisch ist er geworden, der Debütfilm von Alexander Schubert, ein Remake der schwedischen Komödie „Kops“ von 2003, das sich beim Wildern im Revier der Coen-Brüder ein bisschen anfühlt wie Jarmusch und Kaurismäki. Man mag das sofort. Und verfolgt mit großem Staunen mit, wie die fünf trägen Dorfbullen aktiv werden müssen, als sie erfahren, dass ihr Revier wegen notorischer Inaktivität der Sparschere zum Opfer fallen soll.

    Die Bedrohung der sicher geglaubten Existenz vor Augen, initiieren die Beamten selbst eine Kleinverbrechenswelle, um sich als emsige Ermittler präsentieren zu können. Und stoßen bei ihrem inszenierten Sturm im Wasserglas auf einen tatsächlichen groß angelegten Kunstraub. Das ist eine Steilvorlage für etwas Spannung, zahlreiche Gags über sattsam bekannte Krimikonventionen und wunderbar schräge, gerne betont politisch unkorrekte Situationen, die gute Laune machen. Vor allem aber geht es Schubert um eine präzise Figurenzeichnung, die so liebevoll ist, dass aus den groben Typen, wie man sie am Anfang kennenlernt, Gestalten werden, die einem mit ihren Marotten und Idiosynkrasien richtig ans Herz wachsen.

    Und dem Ganzen drückt Bjarne Mädel sein Gütesiegel auf mit einem souveränen Gastauftritt als Obdachloser, der sich nahtlos fügt in sein Figurenwerk, direkt neben Tatortreiniger Schotty und Drogendealer Buba. Der Mann kann nichts falsch machen. Und „Faking Bullshit“ auch nicht. ts.
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