Filmhandlung und Hintergrund

Thriller mit Extremsport-Action, in dem ein Werbefilm-Team während Dreharbeiten in den Alpen auf einen Terroristen stößt.

TV-Sportregisseur Ian (Rufus Sewell aus „Dark City„) steht vor seinem größten Coup: In den österreichischen Alpen will der risikofreudige Draufgänger begleitet von Kameras mit einer erlesenen Crew von Sportlern und Stuntleuten auf einer natürlichen Lawine zu Tal rasen. Leider kommt den hoffnungsfrohen Extremisten auf ihrer Bergtour recht unerwartet der international gesuchte serbische Kriegsverbrecher Slobodan Pavle (Klaus Löwitsch) in die Quere, und der versteht mit Fun-Sportlern wenig Spaß.

Rasante Abfahrten, atemberaubende Stunts und spektakuläre Effekte: Dieser alpine Adrenalinrausch will wenig mehr als visuell aufregen, aber das gelingt ihm gut.

In den österreichischen Alpen soll ein spektakulärer Werbefilm gedreht werden, bei dem Extremsportler vor einer Lawine ins Tal rasen. Als die Filmcrew unbeabsichtigt den serbischen Kriegsverbrecher Slobodan Pavle in seinem Versteck aufstöbert, verwandelt sich der Dreh in eine erbarmungslose Hetzjagd, die das Team vor ungeahnte sportliche Herausforderungen stellt.

In den österreichischen Alpen soll ein spektakulärer Werbefilm gedreht werden, bei dem wagemutige Extremsportler vor einer Lawine ins Tal rasen. Zum Team um den nervigen Geldgeber Jeffrey gehören unter anderem eine etwas zickige olympische Gold-Medaillen-Gewinnerin und die beiden Snowboarder Kitty und Silo. Als die Filmcrew unabsichtlich einen serbischen Kriegsverbrecher in seinem Versteck aufstöbert, folgt eine Hetzjagd, die das Team vor ungeahnte sportliche Herausforderungen stellt.

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    • Extreme Ops: Thriller mit Extremsport-Action, in dem ein Werbefilm-Team während Dreharbeiten in den Alpen auf einen Terroristen stößt.

      Atemberaubende Extremsport-Stunts und aufpeitschende Terroristenbekämpfungs-Action wurden zuletzt in dem Vin-Diesel-Vehikel „XXX“ mit kommerziell zündendem Ergebnis vermischt. Die amerikanisch-europäische Koproduktion „Extreme Ops“ fährt jetzt auf der selben Wellenlänge, wobei sich auf Wintersportwaghalsigkeiten im Bereich Ski- und Snowboardfahren beschränkt wird. Als verabscheuungswürdiger Bösewicht fungiert Klaus Löwitsch in der Rolle des untergetauchten serbischen Kriegsverbrechers Pavle, der es auf ein Werbefilmteam und drei Extremsportler abgesehen hat, da sie ihn versehentlich gefilmt haben. So kommt es in den österreichischen Alpen zu „Cliffhanger“-inspirierter Action.

      „Extreme Ops“ (bei dessen Vorbereitungen der damalige Helkon-Chef Werner Koenig bei einem Lawinenunglück ums Leben kam) versammelt vor und hinter der Kamera eine kuriose Ansammlung von Talent. Die Regie wurde von Christian Duguay übernommen, der zuletzt Wesley Snipes in dem Martial-Arts-Actioner „The Art of War“ inszenierte. Neben Löwitsch finden sich noch weitere deutsche Schauspieler in Nebenrollen. Heino Ferch („Lola rennt“) mimt einen Teamassistenten Mark, und Jana Pallaske („Alaska.de“) spielt die furchtlose Snowboardfanatikerin Kittie, in die sich Kameramann Will (ein seit „Final Destination“ fast unkenntlich rundlich gewordener Devon Sawa) verliebt. Geleitet wird das Team von Werbefilmdirektor Ian (Rufus Sewell aus „Dark City“), der von seinem opportunistischen Geschäftspartner Jeffrey (Rupert Graves) genervt wird. Er hat ihm einen Spot eingebrockt, bei denen Extremsportler vor einer Lawine ins Tal rasen. Dafür hat Jeffrey die Goldmedalliengewinnerin Chloe (Bridget Wilson-Sampras) engagiert, die von den beiden Snowboardern Kittie und Silo (Joe Absolom) als überkandidelte Außenseiterin angesehen wird. Witzigerweise fällt die Olympiateilnehmerin bei ihren gemeinsamen Pulverschneeabfahrten immer wieder auf die Nase, während die Snowboarder die tollsten Tricks und Sprünge hinlegen. Alle internen Rivalitäten sind schnell vergessen, als Pavles sadistischer Sohn (David Scheller aus „Kanak Attack“) sie tyrannisiert und abknallen will. Eine von Mark ausgelöste Lawine vereitelt seine Pläne und das Team begibt den Berg hinunter auf die Flucht. Ihre Feinde verfolgen sie im Hubschrauber und beschießen sie mit Maschinengewehren. Nach etlichen weiteren Kletterstunts, wie sie beispielsweise auch in „Vertical Limit“ zum Einsatz kamen, bietet eine weitere Lawine Chloe Gelegenheit endlich zu zeigen, dass sie nicht zu Unrecht eine Goldmedallie um den Hals trägt.

      Extremsportfanatiker werden von den mit Technopop unterlegten Stunts, die zwar solide, aber nicht außergewöhnlich sind, wahrscheinlich nicht übermäßig beeindruckt sein. Auch die Action an sich bietet nichts neues. Doch das Zusammenspiel des Ensembles mit viel Kameradschaftlichkeit, Rivalität und selbst Romantik hat einen gewissen unterhaltsamen Reiz. In den USA erhielt das sportliche Actionabenteuer mit lediglich 3,1 Mio. Dollar Startwochenendspiel ein frostiges Willkommen am Boxoffice, doch in Europa könnten die Chancen besser stehen, sofern ein vorteilhafter Starttermin gefunden wird. ara.

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