„Event Horizon - Am Rande des Universums“ im Kino

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Filmhandlung und Hintergrund

SciFi-Horrorschocker in düsterer "Alien"-Ästhetik und mit innovativem Produktionsdesign.

Der verschwundene Raumschiff-Prototyp „Event Horizon“ taucht nach sieben Jahren aus dem Nichts auf. Captain Miller und seine Mannschaft samt Wissenschaftler Weir sollen das Schiff untersuchen. Was als Routineauftrag beginnt, wird für die Crew zum Horrortrip: Tag-Alpträume der schlimmsten Sorte suchen sie heim. Sie stehen am Rande eines schwarzen Loches…

2040. Das erste überlichtschnelle Raumschiff, die „Event Horizon“, verschwindet urplötzlich hinter dem Planeten Neptun und taucht erst sieben Jahre später wieder auf. Als die Bergungsmannschaft der „Lewis und Clark“ das vermißte Schiff betritt, finden sie keinerlei Anzeichen von Leben vor. Um die Ursache von Blutspuren zu ergründen, dringen die acht Astronauten immer weiter in das riesige, labyrinthartige Raumschiff ein. Was sie schließlich entdecken, übersteigt ihre schlimmsten Angstphantasien…

Was als Routineauftrag beginnt, wird für die Crew von Captain Miller zum Horrortrip: Tag-Alpträume der schlimmsten Sorte suchen sie heim. Sie stehen am Rande eines schwarzen Loches…SciFi-Horrorschocker in düsterer „Alien“-Ästhetik und mit innovativem Produktionsdesign.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Event Horizon - Am Rande des Universums: SciFi-Horrorschocker in düsterer "Alien"-Ästhetik und mit innovativem Produktionsdesign.

    In die Kategorie Event Movie läßt sich dieser bluttriefende SciFi-Horrorschocker sicherlich nicht einordnen. Auch wenn hinsichtlich der überdurchschnittlichen Besetzung, des innovativen Produktiondesigns und der gelungenen visuellen Effekte viel Sorgfalt verwandt wurde, mag diese „Solaris“-meets-„Hellraiser“-Variante zwar einige vordergründige Schrecken parat halten, verfehlt aber auf Dauer sein Ziel, das Publikum in die Handlung zu involvieren.

    Der Folgefilm des jungen Briten Paul Anderson, der mit seinem sensationellen Überraschungserfolg „Mortal Kombat“ für Furore sorgte, versteht sich als Hommage an traditionelle Spukhausfilme wie „Bis das Blut gefriert“ und „Shining“. Die grausigen Geschehnisse wurden auf das Raumschiff „Event Horizon“ verlegt, das im Jahre 2040 bei seiner Erkundung der Grenzen des Sonnensystems spurlos verschwand. Sieben Jahre später wird das Raumschiff „Lewis and Clarke“ unter dem Kommando des einsilbigen Kapitäns Miller (Laurence „Othello“ Fishburne schlittert in seiner Performance von selbstbewußter Souveränität zu befangener Albernheit) auf geheime Bergungsmission geschickt. Neben der Crew, bestehend aus Kathleen Quinlan („Apollo 13“), Joely Richardson („101 Dalmatiner“), Jack Noseworthy („Breakdown“), Jason Isaacs („Dragonheart“), Richard T. Jones und Sean Pertwee, befindet sich auch Sam Neill („Jurassic Park“) als Wissenschaftler Dr. William Weir an Bord. Sein zweischneidiger Part erinnert an Lance Henriksens Bishop aus Ridley Scotts Klassiker „Alien“ (Kameramann Adrian Biddle gab damals sein Debüt – gewisse visuelle Parallelen erklären sich also von selbst). An ihrem Ziel, der geisterhaft verlassenen „Event Horizon“, angekommen, werden etliche Mitglieder der Rettungsmannschaft von schauderhaften Halluzinationen heimgesucht, die um persönliche Schuldkonflikte kreisen. Der von Dr. Weir entwickelte Schwerkraft-Antrieb (die Konstruktion gleicht dem Raumtransporter in „Contact“) des Unglücksschiffs erweist sich als Tor zu einer „Dimension des reinen Chaos und puren Bösen“.

    Drehbuchautor Philip Eisner wartet mit dem Konzept auf, ein schwarzes Loch mit Clive-Barker-gleichen Höllenvisionen gleichzusetzen. Diese kurz aufblitzenden, in Splatter und Gore getränkten Szenen sind zunächst für ein paar Schreckmomente gut. Weil die Filmemacher es aber verpassen, sie im Verlauf der Handlung adäquat zu steigern, stellt sich eine Routine ein, die dem stets faszinierend anzusehenden Thriller die nötige Dynamik raubt, um das Publikum aus den Stühlen zu reißen. Weil die Dialoge an Klasse verlieren, können der häufig spannungssteigernd anschwellende Score und das gewiefte Produktionsdesign, das religiösen Symbolismus, mittelalterliche Gothik (die kreuzförmige „Event Horizon“ ist Notre Dame nachempfunden) und die Vorstellung von futuristischer Technik verschmilzt, am Horizont des Showdowns nur bedingt Schadensbegrenzung betreiben. Dank des starken Trailers dürften sich dennoch ausreichend Fans einfinden, die sich ein gerütteltes Maß an Schocks und Thrills erhoffen. ara.

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