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Neuer „Es“-Film: Diese Szene aus dem Buch war zu hart für's Kino

Neuer „Es“-Film: Diese Szene aus dem Buch war zu hart für's Kino
© Warner

Bald ist es endlich soweit und der neue „Es“-Film kommt in die deutschen Kinos. In den USA bricht der Film momentan Rekord über Rekord und es vergeht kaum eine Woche, in der man nichts über den am meisten erwarteten Horrorfilm des Jahres lesen kann. Einige dieser News erlangten besondere Aufmerksamkeit, denn sie befassen sich mit einer ganz besonderen Szene, die es nicht in den Film geschafft hat.

Wie ScreenGeek berichtet, wurden aus dem Original-Script zur neusten „Es“-Verfilmung viele grausame und vor allem explizite Sex-Szenen gestrichen, was vermeintlich dazu führte, dass der ursprüngliche Regisseur Cary Fukunaga („True Detective“) das Projekt hingeschmissen hat. Nach Angaben von ScreenGeek wollten Warner als produzierendes Studio und die Eltern der Kinderdarsteller, dass Fukunaga die Szenen aus dem Film streicht, weil sie viel zu anstößig gewesen sein sollen.

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Fans der Stephen-King-Buchvorlage werden froh sein, dass sich der Film dieses Mal noch näher daran orientieren soll, obwohl einige Monster wie Werwölfe oder Mumien durch modernere Schreckgespenster ersetzt werden dürften. Eine Szene, die auch im Buch nachzulesen ist, hat es neben einigen anderen allerdings nicht in den Film geschafft. Darüber dürften wiederum die meisten Zuschauer erleichtert sein.

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Die Rede ist von der berühmt berüchtigten Sex-Orgie im Abwasserirrgarten der Stadt Derry, mit deren Hilfe Stephen King im Buch den Übergang der Kinder des „Losers Club“ von Jugendlichen zu Erwachsenen illustrierte. So seltsam das auch klingt, im Roman schaffte es King, diese Szene nicht zu einer seltsam verqueren und widerwärtigen Fantasie eines Pädophilen werden zu lassen. Er selbst meinte einmal sogar, dass es ihm dabei überhaupt nicht um den sexuellen Aspekt gegangen sei.

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Den Eltern waren die Kinder-Sex-Szenen zu viel

In dem Drehbuch von Cary Fukunaga, dem ersten Regisseur des Films, schien sich das aber ganz anders gelesen zu haben. So berichteten einige Eltern von Kinderdarstellern in einem Forum sinngemäß, dass diese und andere Szenen auch als Kinderporno hätten durchgehen können. Die betreffenden Eltern wollten ihre Kinder eigentlich zum Casting schicken, zogen ihre Bewerbungen aber zurück, als sie Fukunagas Drehbuch gelesen hatten.

Eine weitere Szene, die aus dem ursprünglichen Drehbuch von Fukunaga gestrichen wurde, ist die Vergewaltigung der elf-jährigen Beverly Marsh (das einzige Mädchen im „Losers Club“) durch ihren Vater. Vielen Eltern von Kinderdarstellern war auch hier die explizite Darstellung des sexuellen Aktes einfach zu viel.

Am 28. September 2017 startet „Es“ in den deutschen Kinos. Dann könnt ihr euch selbst davon überzeugen, ob der Film auch ohne all diese Szenen ein wahrer Horror wird.