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Für Kollege Ben Kolberg wird dieser Fall zum persönlichen Albtraum...

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Kritikerrezensionen

  • Ein starkes Team: Nathalie: Für Kollege Ben Kolberg wird dieser Fall zum persönlichen Albtraum...

    Kaum haben sich die Mitglieder des „Starken Teams“ nach ihren Übungen auf einem privaten Schießstand auf den Heimweg gemacht, dringen drei vermummte Gestalten ins Gebäude ein, um Waffen und Munition zu rauben, und ermorden den Schießmeister. Doch es gibt einen Zeugen: Ben Kolberg (Kai Lentrodt) musste noch aufs Klo; und er hat die einzige Frau im Trio erkannt.

    Der rasant inszenierte Raubmord ist nur der Auftakt zu einer hochklassig umgesetzten und durchgehend fesselnden Geschichte, die Kolberg an den Rand seiner Loyalität führt: Die Frau ist seine Jugendliebe Nathalie (Peri Baumeister), aber das behält er zunächst für sich. Er findet raus, wo Nathalie lebt, läuft ihr „zufällig“ über den Weg und überredet sie zum Barbesuch; kurz drauf landen sie in seinem Bett. Dass er Polizist ist, verschweigt er ihr.

    Allein diese Idee ist schon reizvoll, aber zu einem klasse Krimi wird „Nathalie“ durch das Dilemma, in das sich der Kommissar manövriert hat: Es ist klar, dass das Trio ein großes Ding plant. Deshalb soll Kolberg, der die Kollegen Wachow und Garber (Stefanie Stappenbeck, Florian Martens) sowie seinen Chef (Arnfried Lerche) schließlich doch noch eingeweiht hat, an der Frau dranbleiben. Die Identität des zweiten Mannes ist rasch geklärt, denn Niko (Marc Hosemann) ist Nathalies eifersüchtiger Freund. Seine Spannung bezieht der Film daher aus den Fragen, was die drei mit den erbeuteten Waffen vorhaben und wer der Dritte im Bunde ist. Dass es sich bei dem Mann um den scheinbar harmlosen Nachbarn des Mordopfers handelt, ahnt man früh; umso verblüffender ist seine Verwicklung in den geplanten Coup.

    Roland Suso Richter übernimmt nur ganz selten die Regie von Reihenkrimis, setzt dabei aber stets besondere Akzente. Er ist bekannt dafür, sehr visuell zu arbeiten; auch bei „Nathalie“ ist die Bildgestaltung bemerkenswert. Kameramann Stefan Unterberger („Grzimek„) versieht die Aufnahmen mit einem leichten Blaustich, was die Bilder sehr kühl wirken lässt. Damit Kolbergs unorthodoxes Verhalten nachvollziehbar ist, war es natürlich entscheidend, eine angemessene Darstellerin für die Titelrolle zu finden. Peri Baumeister ist die perfekte Wahl für die Besetzung dieser attraktiven Frau, die Kolberg den Kopf verdreht: Ihre Mischung aus Kühle, Leidenschaft und später Schutzbedürftigkeit ist unwiderstehlich. „Nathalie“ ist nach rund 15 Jahren der erste Beitrag zur Reihe, der nicht mehr in der Verantwortung von Michaela Nix entstanden ist. Die Produzentin hat UFA Fiction verlassen und ist zu Eikon gewechselt. Ihre Nachfolge hat die frühere Sat.1-Fiction-Chefin Alicia Remirez angetreten. tpg.

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