Filmhandlung und Hintergrund

Im fünften Leinwandabenteuer der Erfolgs-Fußballer tritt das Team der wilden Kerle gegen Vampire an.

Eigentlich wollen die Wilden Kerle nach dem Sieg gegen die Silberlichten gehörig feiern, aber da verschwindet Leon (Jimi Blue Ochsenknecht) auf mysteriöse Weise. Raban (Raban Bieling) und Joschka (Kevin Iannotta) vermuten eine Bande Vampire dahinter. Obwohl Vanessa (Sarah Kim Gries) und die anderen das nicht glauben wollen, endet ihre Suche im Reich der Schattensucher, deren Anführer Darkside (Marvin Unger) ein Match in Soccer-3-D fordert - sonst ist Leon verloren.

Einen natürlich jugendfreien Abstecher ins Gruselfach leistet sich Nummer fünf der millionenstarken Sensationsserie, deren Erfolgsgeschichte ungebrochen weitergeht. Erschaffer Joachim Masannek lädt die Jugendlichen zum spannenden Fußballmatch mit einem Blutsauger-Team.

Während die Wilden Kerle im tiefen Wald ihrer Lieblingsbeschäftigung, dem Freestyle Soccer, nachgehen, wird ihr Anführer Leon plötzlich von mysteriösen Schattenwesen entführt. Gemeinsam mit dem Erfinder-Duo Raban und Joschka sowie dem Rest der Gang versucht Vanessa, ihren Liebsten aus den Fängen der Vampire zu befreien. Doch dazu müssen die Wilden Kerle zunächst einmal im spektakulären Soccer-3-D gegen die Blutsauger bestehen.

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Kritikerrezensionen

  • DWK 5 - Die wilden Kerle: Hinter dem Horizont: Im fünften Leinwandabenteuer der Erfolgs-Fußballer tritt das Team der wilden Kerle gegen Vampire an.

    Im fünften und vermutlich letzten Abenteuer seiner Fußball-Kids bittet Joachim Masannek diesmal zum Tanz der Vampire.

    Die Erfolgsstory der Wilden Kerle muss man sich auf der Zunge zergehen lassen - mit vier Abenteuern waren sie im Kino, und jedes Mal schafften sie es nahezu mühelos, das Einspielergebnis des Vorgängers zu toppen. Ein wohl einzigartiger Coup in der Geschichte des Kinos. Für die Produzenten Ewa Karlström und Andreas Ulmke-Smeaton, Autor und Regisseur Joachim Masannek sowie die altgedienten Darsteller war auch 2007 in mancherlei Hinsicht ein besonderes Jahr. DWK4 wurde - zumindest von den Besucherzahlen (über 2,4 Millionen) - der erfolgreichste deutsche Film, daran konnte nicht einmal Kassenmagnet Bully und sein „Lissi und der wilde Kaiser“ etwas ändern. Außerdem wurde der fünfte und vermutlich letzte Teil der Wilde-Kerle-Saga gedreht. Das liegt zum einen daran, dass die Ideen langsam ausgehen, hat aber vor allem damit zu tun, dass die Schauspieler älter, zu alt werden. Der „große“ Ochsenknecht, Wilson Gonzalez, hat bereits abgedankt, Sarah Kim Gries alias Vanessa wird dieses Jahr volljährig und Jimi Blue Ochsenknecht hält sich in Teil 5 wie es er Untertitel verlangt, zumeist „Hinter dem Horizont“ auf. Denn seine Figur des Leon, mittlerweile der legitime Anführer der fußballverrückten Gang, wird, kaum hat er ein paar Mal gegen den Ball getreten und Vanessa leidenschaftlich geküsst, von mysteriösen Schattenwesen entführt. Gemeinsam mit dem gewieften Erfinder-Duo Raban (Raban Bieling) und Joschka (Kevin Iannotta) sowie dem Rest der Gang versucht Vanessa, ihren Liebsten aus den Fängen der Blutsauger zu befreien. Doch um den mittlerweile versteinerten Leon erlösen zu können, müssen die Wilden Kerle erst mal im spektakulären Soccer-3-D gegen die Vampire antreten.

    Es spricht für Masannek, dass er sich auch beim fünften Streich nicht auf seinen Lorbeeren ausgeruht und versucht hat, eine neue Note ins Spiel zu bringen. Über das düstere, aber Jugend-affin zugeschnittene Vampir-Thema hinaus bietet DWK5 all das, was auch schon seine Vorgänger so beliebt gemacht haben: eine tolle Ausstattung, originelle Kostüme und obendrein imposante Sets - so wurde unter anderem im Weltkulturerbe der saarländischen Völklinger Hütte, und in der größten Halle der Bavaria gedreht. Dass auch wieder, zur Stuntshow mutierter Fußball gespielt wird, versteht sich von selbst. Neu ist dagegen, dass intensiv geküsst wird. Das liegt vor allem daran, dass Masannek jedem Wilden Kerl einen Vampir zugedacht hat. Während sich zum Beispiel Vanessa und Anführer Darkside näher kommen und Blutsaugerin Blossom Maxi den Kopf verdreht, macht der putzige Vampirnachwuchs Jeckyl und Hyde den Kerlen Klette und Nerv das Leben schwer. Diese Sequenzen, für die in erster Linie die unbekümmert aufspielende Janina Fautz und Kevin Iannottas kleiner, hoch talentierter Bruder Sandro (ist gerade als Stimme vom „kleinen Dodo“ im Kino) als Jeckyl zuständig sind, gehören mit zu den spaßigsten der gesamten Wilde-Kerle-Reihe. Bleibt festzuhalten: Dass Masannek erneut kräftig in der Filmgeschichte - von „Interview mit einem Vampir“ über „Armageddon“ bis „Lost Boys“ und zurück - geräubert hat. Dass natürlich weiterhin alles gut ist, solange du wild bist. Und dass man gespannt sein darf, ob auch DWK5 das Wunder vollbringt, seinen Vorgänger an der Kinokasse zu übertreffen. lasso.

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