Dumm und Dümmerer

  1. Ø 2
   2003
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Filmhandlung und Hintergrund

Dumm und Dümmerer: Prequel zum Comedyhit, das die brennende Frage beantwortet, wie sich die Iditoten Harry und Lloyd in den siebziger Jahren eigentlich kennengelernt haben.

Als der sträflich unterbelichtete Harry Dunne (Derek Richardson) im zarten Alter von 18 Jahren erstmals eine Schule besucht, schlägt dem Knalldepp von allen Seiten unverhohlener Hohn und Verachtung entgegen. Einen Freund fürs Leben findet er trotzdem – in dem physisch wie psychisch gleichaltrigen Lloyd Christmas (Eric Christian Olsen). Als das Duo mit Hilfe einer Enthüllungsjournalistin den Schulleiter als Fördermitteldieb enttarnt, lacht niemand mehr.

Regisseur Troy Miller („Jack Frost„) enthüllt in Zusammenarbeit mit Skriptnovize Robert Brenner das brennende Mysterium, wie sich die beiden vollendeten Doofmänner aus dem Blockbuster von 1994 in ihrer Jugend fanden.

Schon damals, als sie noch Teenager waren, hatten es die Schüler Harry und Lloyd nicht unbedingt einfach. Mit einer ganzen Klasse geistig minderbemittelter Außenseiter rauften sie sich für das waghalsige Unternehmen zusammen, irgendwie auf die High School zu kommen.

Lloyd und Harry sind dümmer als die Polizei erlaubt. Kein Wunder also, dass sie in einer Sonderschulklasse landen, die der raffgierige Schulleiter Collins nur eingerichtet hat, um 100.000 Dollar Fördergelder zu unterschlagen. Diesen finsteren Plan durchschaut jedoch die Schülerzeitungs-Redakteurin Jessica, die im Schulterschluss mit dem bis über die Segelohren in sie verliebten Deppen-Duo dem Treiben des Direktors ein Ende zu setzen versucht. Gelegenheit genug für Lloyd und Harry, kein Fettnäpfchen auszulassen.

Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Dümmer geht’s nicht, lustiger wohl sicherlich. Für das Gag-arme Prequel zu dem Farrelly-Brüder-Blockbuster „Dumm und dümmer“ von 1994 werden Jim Carrey und Jeff Daniels von den beiden jungen Schauspieler Eric Christian Olson („The Hot Chick“) und Derek Ritchardson (in seinem Debüt) als debiles Dumpfbacken-Duo abgelöst. Ihre albernen Aktionen mit ausgiebigem Bad-Taste-Einlagen werden diesmal in ihre peinlichen Highschool-Tage zurückverlegt, wobei der größte (funktionierende) Gag die erstaunliche äußerliche Ähnlichkeit der Protagonisten mit ihren Vorgängern ist.

    Die Story wurde von Regisseur Troy Miller („Jack Frost“) in Zusammenarbeit mit dem Skriptnovizen Robert Brener ausgekocht. Begonnen wird mit einer Point-of-view-Aufnahme Harrys aus dem mütterlichen Geburtskana, daraufhin sieht man, wie er als Achtjähriger mit einem „imaginären Freund“ spielt. Zehn Jahre später schickt ihn seine Mutter (Mimi Rogers) erstmals in die Schule, wo der geistig unterbelichtete Harry (Olson) in dem ebenfalls mental minderbemittelten Lloyd (Richardson verdient Lob, Carreys Manierismen gekonnt nachzuahmen) einen Freund findet. Die beiden sind so schwachsinnig, dass sie selbst die Hänseleien ihrer Mitschüler nicht durchschauen und begeistert sind, als sie in eine speziell eingeführte Sonderklasse gehen dürfen. Der Schuldirektor Collins (der ansonsten zuverlässig komische Eugene „American Pie“ Levy bleibt in einer undankbaren Rolle pfannkuchenplatt) hat dies eingefädelt, um so 100.000 Dollar in Fördergeld unterschlagen zu können. Die attraktive Schulzeitungsreporterin Jessica (Rachel Nichols), in die sich beide Freunde verlieben, ist Collins jedoch auf der Spur und plant, seine miesen Machenschaften zu enthüllen. Alldieweil stolpert das dynamische Doofkoppduo von einem Desaster ins nächste.

    Mit „Dumm und Dümmer“ läuteten die Farrelly-Brüder (die nichts mit diesem Prequel zu tun haben) den Höhenflug des Bad-Taste-Genres ein, das mit „Verrückt nach Mary“ seinen kommerziellen Höhepunkt fand. Ihre simple Erfolgsformel, trotz der diversen Unappetitlichkeiten auch Charme und Herz nicht zu kurz kommen zu lassen, wurde zigfach mit zunehmend humorloserem Ergebnis und immer erfolgloser nachgeahmt, wobei der schrille Tiefpunkt wohl mit Tom Greens unsäglichem Geschmacklosigkeits-Gelage „Freddy Got Fingered“ erreicht wurde. Der Welle schien damit weitgehend ausgereizt, was „Dumm und Dümmerer“ in die unglückliche Position versetzt, automatisch einem vergangenen Trend hinterher zu hinken. Zudem sind die häufig das Original zitiernden Gags – wie eine Badezimmerszene, in der scheinbar eimerweise Fäkalien an die Wände geschmiert worden sind – dermaßen flach, dass selbst leicht zu erheiternde kleine Jungs sich nur mäßig amüsieren werden. Die beträchtliche Fanbasis marschierte allerdings relativ zahlreich in die US-Kinos und bescherte der Lowbudget-Produktion mit 15,9 Mio. Dollar Startwochenendeinspiel vermutlich bereits schwarze Zahlen. ara.

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