Filmhandlung und Hintergrund

Die Seele eines Familienvaters wandert auf einen Schneemann über. Humorvoller und sentimentaler Familienfilm.

Jack Frost kommt an Heilig Abend auf dem Weg zu seiner Familie im Schneetreiben ums Leben. Ein Jahr später wird seine Seele in den Schneeman vor dem Haus seiner Familie übertragen. In seiner frostigen Form holt er endlich alles mit seinem Sohn nach, was er zuvor versäumt hatte. Mit Beginn des Tauwetters muß auch der Abschied vom Vater in Schneemann-Form kommen.

Jack Frost steht kurz davor, seinen Lebenstraum zu verwirklichen. Sein Durchbruch als Bandleader ist in greifbare Nähe gerückt. Doch der Preis für diesen Erfolg ist hoch – Frau Gabby und Sohn Charlie sehen den Mann bzw. Vater kaum. Gerade als Jack sich ernsthaft vornimmt, sich mehr um die Familie zu kümmern, macht ein Verkehrsunfall seinem Leben ein jähes Ende. Ein Jahr später darf Jack Frost wieder auf die Erde zurückkehren. Er bekommt eine zweite Chance: als Schneemann…

Jack will sich wieder mehr um seine Familie kümmern, da stirbt er in einem Verkehrsunfall. Ein Jahr später bekommt er eine Chance, auf die Erde zurückkehren: als Schneemann! Kurzweiliger Film, in dem vor allem Jungenträume wahr werden: Schneeballschlachten, Eishockey-Spiele etc.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Jack Frost: Die Seele eines Familienvaters wandert auf einen Schneemann über. Humorvoller und sentimentaler Familienfilm.

    Nicht mit dem gleichnamigen Horrorvideo von 1996 um einen mordlüstenen Schneemann zu verwechseln, handelt es sich bei Jack Millers Rock’n’Roll-Weihnachtsfilm um eine humorvolle und herzrührende Familienfantasy, mit der Warner auf den weihnachtlichen Spuren von „Santa Clause – Eine schöne Bescherung“ wandern zu können hofft. In der Titelrolle findet sich der einstige Batman Michael Keaton wieder, der allerdings nur kurz in seiner menschlichen Form auftritt und nach dem abrupten Ableben seiner Figur als Sprecher in seiner neuen Inkarnation als lebender Schneemann zu hören ist.

    Jack Frost und seine Bluesrockband stehen kurz vorm Durchbruch, wie ein Auftritt während der Titelsequenz quicklebendig belegt. Doch statt am Heilig Abend einen karrierefördernden Gig zu spielen, beschließt Jack umzukehren und das Fest mit seiner Frau Gabby (Kelly Preston) und seinem zwölfjährigen Sohn Charlie (Joseph Cross) zu verbringen. Aufgrund eines schrecklichen Schneesturms landet er jedoch statt in die Armen seiner Lieben direkt im Jenseits. Ein Jahr später wird seine Seele magischerweise in den Schneemann vor dem Haus seiner Familie übertragen. In seiner frostigen Form holt er endlich mit seinem Sohn all die Dinge nach, die er zuvor versäumt hatte. Da wird sich mit ein paar fiesen Knaben eine Schneeballschlacht im Turbotempo geliefert, eine schnittige Schlitten- und Snowboarding-Session eingelegt, ein zielsicherer Eishockey-Schlag eingeübt und nebenher, um die Laufzeit des Films auch für Erwachsene vergnüglich zu gestalten, harmlos anzüglich gewitzelt. Mit Beginn des Tauwetters ist auch der Druck auf die Tränendrüse vorprogrammiert.

    Der ehemalige „Batman“-Darsteller kurbelt hier mühelos seinen sympathischen Charme an und lenkt damit vom etwas faden Aussehen des frostigen Freundes ab. Die Spezialeffekte wurden von Industrial Light & Magic realisiert, doch im Zeitalter von computergenierten Insekten, Spielzeugfiguren und animatronischen Schweinchen mutet der gutmütig-kugelrund anzusehende Schneemann ohne nennenswerte Gesichtsexpressionen stark antiquitiert an. Regienovize Troy Miller versteht es, eine recht angenehme Balance zwischen humorvollen und sentimentalen Momenten zu halten. Die Besetzung ist überraschend modern für einen Kinderfilm und umfaßt u. a. Mark Addy („Ganz oder gar nicht“) als Bandmitglied und Punkikone Henry Rollins als übergeschnappten Eishockey-Coach. Das US-Publikum bereitete dem liebenswerten Schneemann an der Kinokasse einen eher kühlen Empfang. Hollywoods Faszination mit aus dem Jenseits Zurückgekehrten („Stadt der Engel“, „Rendezvous mit Joe Black“, „Hinter dem Horizont“) findet somit einen vorerst verhaltenen Ausklang. ara.

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